














LA Aktuelles
Grundschüler hatten viel Freude beim Kreissparkassen-Talentsportfest im Ernwiesenstadion
Beim Kreissparkassen-Talentsportfest herrschte im Ernwiesenstadion beste Stimmung. Über 100 Viertklässler aus den Grundschulen im Raum Mössingen und Hechingen waren der Einladung der LG Steinlach-Zollern gefolgt und erlebten einen sportlichen Vormittag voller Bewegung, Teamgeist und Begeisterung für di. Mit dabei waren die Burghofschule Ofterdingen, die Bästenhardtschule Mössingen, die Steinäckerschule Bodelshausen sowie die Grundschule Hechingen.
Schon beim gemeinsamen Aufwärmen mit Musik, angeleitet von Nachwuchsathletinnen der LG Steinlach-Zollern, waren die Kinder motiviert dabei. Anschließend gingen die einzelnen Schulteams mit viel Elan in den Dreikampf aus 50-Meter-Sprint, Ballwurf und Weitsprung. Zahlreiche Helferinnen und Helfer der LG Steinlach-Zollern sorgten dabei für einen reibungslosen Ablauf der Wettkämpfe.
Nach dem erfolgreichen Abschluss des Dreikampfs konnten sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer bei Getränken, Obst und Snacks stärken. Danach richtete sich die Aufmerksamkeit auf das mit Spannung erwartete Sprintfinale. Die jeweils vier schnellsten Mädchen und Jungen des Vormittags kämpften unter lautstarker Unterstützung ihrer Klassenkameraden um die Tagessiege über 50 Meter. Bei den Mädchen setzte sich Anni Eppinger von der Grundschule Hechingen vor Amelie Rath von der Burghofschule Ofterdingen durch. Das Finale der Jungen gewann Marvin Zerr von der Burghofschule Ofterdingen vor Luka Tepsic von der Steinäckerschule Bodelshausen.
Besonders viel Stimmung kam zum Abschluss bei den Biathlonstaffeln auf. Hier waren nicht nur Schnelligkeit, sondern auch Treffsicherheit gefragt. Die Kinder mussten paarweise einen Parcours absolvieren und anschließend an der Wurfstation mit Bällen möglichst viele Dosen treffen. Für jede stehengebliebene Dose wartete eine zusätzliche Strafrunde. Unter den lautstarken Anfeuerungsrufen der Mitschüler entwickelte sich ein spannender Wettbewerb. Die schnellste Zeit hatte eine von drei Staffeln der Burghofschule Ofterdingen erzielt, gefolgt vom Titelverteidiger, der Grundschule Hechingen und der Steinäckerschule Bodelshausen.
Auch in der Dreikampfwertung wurden starke Leistungen erzielt. Bei den Mädchen belegten Mirjam Weiß (Hechingen), Anni Eppinger (Hechingen) und Amelie Rath (Ofterdingen) die ersten drei Plätze. Dahinter folgten Malena Weckerle (Ofterdingen), Charlotta Edelmann (Bodelshausen) und Nora Knapp (Bästenhardtschule).
Bei den Jungen standen Adrian Jülich (Ofterdingen), Maximilian Maute (Hechingen) und Marvin Zerr (Ofterdingen) auf dem Siegerpodest. Ebenfalls unter den Besten platzierten sich Luka Tepsic (Bodelshausen), Levin Fröhlich (Hechingen) und Max Maier (Bodelshausen).
Die erfolgreichsten Kinder im Mehrkampf werden über ihre Schulen zum Vereinstraining der LG Steinlach-Zollern eingeladen und können sich dort für weiterführende Wettkämpfe bis hin zum Regionalfinale und den württembergischen Meisterschaften im Herbst in Stuttgart qualifizieren. Die Nachwuchstrainerinnen und -trainer der LG Steinlach-Zollern laden darüber hinaus aber alle interessierten Kinder herzlich zum Vereinstraining ein.
Ein großes Dankeschön gilt dem Namenssponsor, der Kreissparkasse Tübingen, für die wertvolle Unterstützung.
Landesmeisterschaften feiern Premiere im Weiherstadion
Nachwuchs-Mehrkämpfer aus ganz Württemberg zu Gast in Hechingen
Ein sportliches Novum steht der Leichtathletikgemeinschaft Steinlach-Zollern (LGSZ), dem TV Hechingen und dem Hechinger Weiherstadion bevor: Am 20. und 21. Juni 2026 finden die Württembergischen Mehrkampfmeisterschaften der Altersklasse U16 in Hechingen statt. Noch nie zuvor wurde in der fast 70-jährigen Geschichte der Leichtathletik im Weiherstadion eine Landesmeisterschaft ausgetragen.
Mit den Titelkämpfen kommen die besten Nachwuchs-Mehrkämpferinnen und Mehrkämpfer Württembergs an den Fuß der Burg Hohenzollern. Erwartet werden rund 150 Athletinnen und Athleten sowie zahlreiche Trainer, Betreuer und Familien aus dem gesamten Verbandsgebiet.
Der Mehrkampf gilt als Königsdisziplin der Leichtathletik. Gerade die ständigen Wechsel zwischen Erfolgserlebnissen und Rückschlägen machen den besonderen Reiz des Mehrkampfs aus und erfordern eine besondere mentale Stärke. Wenn in der U16 die Landesmeister im Vier-, Sieben- und Neunkampf ermittelt werden, gehören auch anspruchsvolle Disziplinen wie Stabhochsprung, Diskuswurf oder Hürdensprint zum Wettkampfprogramm.
Die LG Steinlach-Zollern hat sich in den vergangenen Jahren zu einer der erfolgreichsten Mehrkampf-Adressen Württembergs entwickelt. Athletinnen und Athleten wie Sandrina Sprengel, Kelmen de Carvalho, Niklas Kretschmer oder Tim Holzapfel konnten sich sogar bei Deutschen Meisterschaften und darüber hinaus als Medaillengewinner auszeichnen.
Auch die aktuelle Nachwuchsgeneration der LGSZ knüpft an diese Erfolgsgeschichte an. Nina Richter, die Deutsche Vizemeisterin im Siebenkampf des Vorjahres, zählt auch in diesem Jahr erneut zu den stärksten Mehrkämpferinnen des Landes. Ebenfalls im Fokus steht ihr Vereinskamerad Paul Zukunft, der zuletzt mit erfüllten DM-Normen im Weit- und Dreisprung aufhorchen ließ. Weitere heimische Athletinnen und Athleten wie Tom Hoch, Lea Weithoffer (beide LGSZ), Leonie Stehle (TSG Balingen) oder Marie Sauter (TV Weilstetten) rangieren ebenfalls in aussichtsreichen Positionen der württembergischen Bestenlisten. Die männliche U16-Mannschaft der LG Steinlach-Zollern sowie die weiblichen Teams aus Weilstetten und der LG Steinlach-Zollern zählen ebenfalls zum Kreis der Medaillenkandidaten.
Die Organisation der Meisterschaften liegt in den Händen der LGSZ in Kooperation mit dem TV Hechingen und dem TV Weilstetten. Mit seinen parallel nutzbaren Wurf- und Sprunganlagen bietet das Hechinger Weiherstadion ideale Voraussetzungen für derart große Mehrkampfveranstaltungen.
Der Eintritt zu den Württembergischen Mehrkampfmeisterschaften ist an beiden Wettkampftagen frei. Möglich gemacht wird dies durch die Unterstützung der Sparkasse Zollernalb, die die Titelkämpfe als Veranstaltungssponsor begleitet.
Kreissparkasse Schülerdreikampf
Beim Wettkampf der Altersklassen U10 und U12 in Tübingen zeigten die beiden Teams der LG Steinlach-Zollern einen tollen Wettkampf. Für einige der AK U10 war es der erste Wettkampf überhaupt, für die meisten der erste Dreikampf in dieser Form. Die Kinder präsentierten sich motiviert und voller Ehrgeiz.
Zunächst stand der Weitsprung auf dem Programm, es wurden tolle Weiten erzielt und zwei Mal sogar die 3 Meter-Marke übertroffen. Im anschließenden 50 Meter-Lauf gaben die jungen Sportler/innen alles. Die Kinder zeigten, was in ihnen steckt! Als letzte Disziplin stand der Schlagballwurf an. Jasper Kienle und Frida Bednarz stachen hierbei mit Weiten um 20 Meter heraus. Alle versuchten, das im Training Erlernte möglichst gut umzusetzen. In der Einzelwertung erreichte Jasper Kienle einen starken dritten Platz. Auch in der Mannschaftswertung sprang für die LGSZ ein toller dritter Platz hinter der Mannschaft der LAV Stadtwerke Tübingen und des TSV Gomaringen heraus. Diese schöne Mannschaftsleistung erbrachten Lena Ballestrin, Frida Bednarz, Anna Boda, Kai Ebbinghaus, Maja Failenschmid, Leonie Failenschmid, Jasper Kienle, Japkeerat Pelia und Jakob Stahl.
Auch das Team der U12 bestritt den Dreikampf mit einem sehr guten Ergebnis. In der Mannschaftswertung belegten die Kinder der LG Steinlach-Zollern einen tollen dritten Platz von insgesamt 13 Teams hinter dem LV Pliezhausen und der LAV Stadtwerke Tübingen. Da der Wettkampf ein Teil der Schülerliga ist, hat sich das LGSZ-Team auch dafür eine gute Ausgangsposition geschaffen. In den kommenden zwei Schülerliga-Wettkämpfen kann sich das LGSZ-Team noch auf den zweiten Platz schieben, denn nur die beiden ersten Teams erreichen das Landesfinale in Stuttgart. Im LGSZ-Team waren: Anja Saliger, Teresa Widmann, Stella Marie Koch, Lisa-Maria Morgenroth, Moritz Kuhn, Maximilian Maute, Elias Grießinger, Louis Koptschalin und Erik Ebbinghaus. Besonders heraus stachen Maximilian Maute, Lisa-Maria Morgenroth und Louis Koptschalin, die jeweils in der Einzelwertung der M10, der W11 bzw. M11 den zweiten Platz belegten. In der Einzeldisziplin Ballwurf überragte Maximilian Maute mit tollen 38,50 m alle anderen Mitstreiter seiner Altersklasse. Louis Koptschalin ließ im 50m-Sprint mit hervorragenden 7,48 Sekunden alle anderen hinter sich, und mit 4,36 m sprang er auf den zweiten Platz im Weitsprung. Die schnellste ihrer Altersklasse war Lisa-Maria Morgenroth mit hervorragenden 7,86 Sekunden, mit 3,89 m im Weitsprung lag sie in diesem Einzelwettkampf ebenfalls auf dem zweiten Platz. Moritz Kuhn warf den Ball auf tolle 34,50 m, was den Platz 5 in der M11 in dieser Disziplin bedeutete.
Zur Belohnung gab es für alle im Anschluss bei den sommerlichen Temperaturen ein wohlverdientes Eis.

LG Steinlach-Zollern feiert Erfolge bei den Regionalmeisterschaften in Wendlingen
Bei den diesjährigen Achalm Blockmehrkampf-Regionalmeisterschaften der Jugend U14 und U16 im Wendlinger Stadion im Speck präsentierte sich der Nachwuchs der LG Steinlach-Zollern in glänzender Verfassung. Die Athletinnen und Athleten erkämpften sich neben zahlreichen vorderen Platzierungen auch vier begehrte Regiomeistertitel. Die enorme Vielseitigkeit der jungen Talente spiegelte sich in hervorragenden Einzelleistungen über die Hürden, im Sprint, beim Weitsprung, im Hochsprung sowie im Kugelstoß- und Diskusring wider.
Zwei Titel für die Altersklasse W12 und M12
Besonders großen Grund zum Jubeln gab es in den Wurf-Wettbewerben der jüngsten Altersklasse (Jugend M12/W12):
- Louis Schäfer (M12) sicherte sich im Blockwettkampf Wurf mit einer starken Gesamtleistung von 1.851 Punkten den Titel des Regionalmeisters. Er zeigte einen ausgeglichenen Mehrkampf auf hohem Niveau und glänzte mit schnellen 11,03 Sekunden im 75m-Sprint sowie einer starken Hürdenzeit von 11,10 Sekunden über die 60m Hürden. Im Weitsprung flog er auf gute 4,30 Meter und steuerte im Ring 6,14 Meter im Kugelstoßen sowie 15,58 Meter im Diskuswurf bei.
- Lotta Leipp (W12) tat es ihm gleich und kürte sich im Blockwettkampf Wurf der Mädchen mit 1.846 Punkten zur Regionalmeisterin. Sie war an diesem Tag die schnellste Sprinterin ihres Feldes mit hervorragenden 11,02 Sekunden über 75m. Zudem erzielte sie starke 4,01 Meter im Weitsprung, lief die Hürden in 12,23 Sekunden und kam auf 5,94 Meter mit der Kugel sowie 12,83 Meter mit dem Diskus.
- Ihre Vereinskollegin Saskia Speth (W12) machte den Doppelsieg perfekt und holte mit 1.774 Punkten den hervorragenden zweiten Platz und damit den Vize-Regionalmeistertitel. Sie präsentierte sich als echte Wurfspezialistin und stieß die Kugel auf starke 6,84 Meter, während sie den Diskus auf gute 16,27 Meter schleuderte. Ihre Hürdenzeit lag bei schnellen 11,97 Sekunden.
Starke Teamleistung und weitere Top-Platzierungen in der Jugend U14
Auch in den anderen Wettbewerben der Altersklasse U14 überzeugten die Athleten der LG Steinlach-Zollern mit beachtlichen Ergebnissen:
- Jugend W13: Im Blockwettkampf Wurf landete Maxi-Marie Schäfer mit herausragenden 2.260 Punkten auf dem Silberrang. Im Kugelstoßen knackte sie die 8-Meter-Marke mit exzellenten 8,83 Metern und ließ im Diskuswurf starke 20,47 Meter folgen. Auch im Weitsprung kratzte sie mit 4,61 Metern an der Fünf-Meter-Marke und überzeugte im Hürdensprint (11,00 Sek.). Annika Ache komplettierte das Podest in dieser Disziplin mit 1.941 Punkten auf Rang 3, wobei sie vor allem im Weitsprung mit 3,94 Metern und soliden Wurfleistungen (6,65m Kugel / 16,78m Diskus) punktete.
- Im Blockwettkampf Sprint/Sprung erreichte Finnja von der Ruhr mit 2.098 Punkten einen guten 4. Platz. Sie sammelte wertvolle Punkte durch einen weiten Satz auf 4,04 Meter im Weitsprung, starke 1,41 Meter im Hochsprung und eine gute Leistung im Ballwurf (33,00 Meter).
- Gabriel Amaro (M13): Im Blockwettkampf Wurf der Jungen erreichte er mit 1.790 Punkten den 2. Platz und sicherte sich damit den Vize-Regionalmeistertitel. Seine besten Disziplinen hatte er im Diskuswurf mit starken 21,73 Metern und mit der Kugel (7,87 Meter), während er den 75m-Sprint in ordentlichen 11,55 Sekunden absolvierte.
- Im Block Lauf der W12 erkämpfte sich Ida Rein mit 1.638 Punkten den 5. Platz, getragen von einer guten Ausdauerleistung über die 800 Meter (3:04,91 Min.) und 12,07 Sekunden im Sprint. Charlotte Eichinger belegte mit 1.392 Punkten den 8. Platz (3:20,20 Min. über 800m).
- In der Mannschaftswertung der weiblichen Jugend U14 (W13/W12) spiegelte sich diese geschlossene Mannschaftsleistung wider: Die erste Mannschaft mit M. Schäfer, F. von der Ruhr und A. Ache holte mit 6.299 Punkten die Bronzemedaille (Platz 3). Die zweite Garde (L. Leipp, S. Speth, I. Rein) sicherte sich mit 5.258 Punkten den 7. Platz.
Erfolge in der Jugend U16
- Anouk Speth (W14): In der älteren Kategorie U16 vertrat sie die Vereinsfarben im Blockwettkampf Wurf der W14 glänzend. Mit 2.003 Punkten erkämpfte sie sich in einem engen Teilnehmerfeld den starken 1. Platz in der Regionalwertung. Sie distanzierte die Konkurrenz vor allem im Kugelstoßen mit überragenden 9,13 Metern und warf den Diskus auf starke 18,81 Meter. Im Weitsprung verbuchte sie zudem gute 3,88 Meter.
Mit vier Regionalmeistertiteln, starken Einzelleistungen in fast allen Disziplinblöcken und tollen Platzierungen auf dem Podium zieht die LG Steinlach-Zollern eine durchweg positive Bilanz dieses erfolgreichen Wettkampftages.
Die Ergebnisse im Detail:
M12: Blockwettkampf Wurf: (75m - 60m Hürden - Weitsprung - Kugelstoßen - Diskuswurf)
Louis Schäfer – 1.851 Punkte – Regiomeister (11,03 sec – 11,10 sec – 4,30 m – 6,14 m – 15,58 m)
M13: Blockwettkampf Wurf: (75m - 60m Hürden - Weitsprung - Kugelstoßen - Diskuswurf)
Gabriel Amaro – 1.790 Punkte – Platz 2 (11,55 sec – 13,03 sec – 3,86 m – 7,87 m – 21,73 m)
W12: Blockwettkampf Lauf: (75m - 60m Hürden - Weitsprung - Ballwurf - 800m)
Ida Rein – 1.638 Punkte – Platz 5 (12,07 sec – 14,35 sec – 3,29 m – 20,50 m – 3:04,91 min)
Charlotte Eichinger – 1.392 Punkte – Platz 8 (12,61 sec – 14,80 sec – 2,90 m – 13,50 m – 3:20,20 min)
W12: Blockwettkampf Wurf: (75m - 60m Hürden - Weitsprung - Kugelstoßen - Diskuswurf)
Lotta Leipp – 1.846 Punkte – Regiomeisterin (11,02 sec – 12,23 sec – 4,01 m – 5,94 m – 12,83 m)
Saskia Speth – 1.774 Punkte – Platz 2 (12,26 sec – 11,97 sec – 3,38 m – 6,84 m – 16,27 m)
W13: Blockwettkampf Sprint/Sprung: (75m - 60m Hürden - Weitsprung - Hochsprung - Ballwurf)
Finnja von der Ruhr – 2.098 Punkte – Platz 4 (11,22 sec – 12,68 sec – 4,04 m – 1,41 m – 33,00 m)
W13: Blockwettkampf Wurf: (75m - 60m Hürden - Weitsprung - Kugelstoßen - Diskuswurf)
Maxi-Marie Schäfer – 2.146 Punkte – Regiomeisterin (10,89 sec – 11,54 sec – 4,67 m – 8,35 m – 18,94 m)
Annika Ache – 1.814 Punkte – Platz 3 (11,87 sec – 13,20 sec – 3,60 m – 6,50 m – 15,43 m)
W14: Blockwettkampf Wurf: (100m - 80m Hürden - Weitsprung - Kugelstoßen - Diskuswurf)
Anouk Speth – 2.003 Punkte – Regiomeisterin (14,84 sec – 16,60 sec – 3,88 m – 9,13 m – 18,81 m)

LGSZ-Nachwuchs trotzt Regens mit starken Leistungen bei regionalen Titelkämpfen im Diskus- und Speerwurf
LGSZ-Nachwuchs trotzt Regens mit starken Leistungen bei regionalen Titelkämpfen im Diskus- und Speerwurf
Mit einer großen und leistungsstarken Mannschaft war die LG Steinlach-Zollern bei den Regiomeisterschaften des Bezirks Achalm in den Wurfdisziplinen der Altersklassen WU14 und WU16 in Frickenhausen vertreten und gewann dabei durch Saskia Speth (W12), Louis Schäfer (M12) und Tom Hoch (M15) insgesamt drei Regiomeistertitel. Dabei hatten die Nachwuchsathletinnen und -athleten alles andere als einfache Bedingungen zu bewältigen. Immer wieder zogen kräftige Regenschauer über das Stadion, die Wettkämpfe mussten sogar zweimal kurz unterbrochen werden. Gerade im Diskuswurf erschwerten der nasse Ring und die rutschige Scheibe die Drehungen und Würfe erheblich.
Umso bemerkenswerter waren die zahlreichen persönlichen Bestleistungen, die der LGSZ-Nachwuchs dennoch erzielte. Besonders im Diskuswurf sorgten die jungen Athletinnen für echte Ausrufezeichen. Die WU14 war erst im Ostertrainingslager erstmals intensiver mit dem Diskuswurf in Kontakt gekommen – nun folgten in Frickenhausen bereits überraschend starke Resultate und große Leistungssteigerungen.
Allen voran überzeugte Saskia Speth in der W12. Mit starken 20,28 Metern sicherte sie sich nicht nur souverän den Regiomeistertitel, sondern schob sich damit auch an die Spitze der württembergischen Bestenliste ihres Jahrgangs. Direkt dahinter platzierte sich Mannschaftskameradin Elena Craciun mit ebenfalls starken 19,55 Metern und der Vizemeisterschaft. Komplettiert wurde das starke Mannschaftsergebnis durch Lotta Leipp auf Rang drei, sodass die LGSZ im Diskuswurf der W12 gleich das gesamte Siegerpodest belegte.
Auch Finnja von der Ruhr zeigte bei den W13 einen starken Wettkampf. Mit persönlicher Bestleistung von 20,57 Metern gewann sie im Diskuswurf die Vizemeisterschaft und schob sich damit in die Top Acht der württembergischen Bestenliste vor. Auch im Speerwurf überzeugte Finnja mit einer deutlichen Leistungssteigerung auf starke 20,93 Meter und Rang vier. Ebenfalls über persönliche Bestleistungen durften sich Annika Ache mit 17,38 Metern sowie Maxi-Marie Schäfer mit 15,65 Metern im Speerwurf freuen, auch wenn Maxi dort derzeit noch höhere Ziele verfolgt. Im Diskuswurf hatte die weiterhin württembergische Ranglistenerste ihres Jahrgangs sichtbar Probleme mit dem nassen Ring und blieb diesmal etwas unter ihren Möglichkeiten.
Bei den Jungs überzeugte insbesondere die M15-Mannschaft im Speerwurf. Zwar blieb Tom Hoch mit 37,10 Metern deutlich unter seiner erst in der Vorwoche erzielten persönlichen Bestleistung von über 45 Metern, dennoch sicherte er sich souverän den Regiomeistertitel. Hinter ihm komplettierten Noah Handte und Arthur Jenike als Zweiter und Dritter sogar einen Dreifacherfolg der LG Steinlach-Zollern.
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Auch im Diskuswurf präsentierten sich die M15-Athleten trotz der schwierigen Bedingungen in starker Form. Tom Hoch gewann die Vizemeisterschaft vor Noah Handte und Arthur Jenike. Zudem erzielten Arthur Jenike und Paul Zukunft persönliche Bestleistungen. Für eine weitere erfreuliche Überraschung sorgte Louis Schäfer bei den M12. Der eigentlich eher für seine Stärken im Sprint und Sprung bekannte Nachwuchsathlet steigerte sich im Speerwurf deutlich auf starke 22,35 Meter und gewann damit den Regiomeistertitel. Auch im Diskuswurf gelang ihm mit 15,87 Metern eine persönliche Bestleistung. Unter dem Strich durfte sich die LG Steinlach-Zollern über ein äußerst erfreuliches Leistungsniveau sowohl in der Breite als auch in der Spitze freuen. Drei Regiomeistertitel, zahlreiche Podestplätze und viele persönliche Bestleistungen unter schwierigen Wetterbedingungen unterstrichen eindrucksvoll die positive Entwicklung des LGSZ-Nachwuchses. |
Die LGSZ-Ergebnisse bei der Regiomeisterschaft im Detail:
Altersklasse: M12
M12:
Diskuswurf: Louis Schäfer – 15,87 m (PB) – Platz 3
Speerwurf: Louis Schäfer – 22,35 m (PB) – Regiomeister
M13:
Diskuswurf: Gabriel Amaro – 17,96 m (PB) – Platz 5
Speerwurf: Gabriel Amaro – 17,85 m – Platz 5
M15:
Diskuswurf
Tom Hoch – 36,33 m – Platz 2
Noah Handte – 32,86 m – Platz 3
Arthur Jenike – 32,30 m (PB) - Platz 4
Paul Zukunft – 27,50 m (PB) – Platz 5
Speerwurf
Tom Hoch – 37,10 m – Regiomeister
Noah Handte – 32,71 m (PB) – Platz 2
Arthur Jenike – 31,19 m – Platz 3
Paul Zukunft – 26,29 m – Platz 5
W12:
Diskuswurf
Saskia Speth – 20,28 m (PB) – Regiomeisterin
Elena Craciun – 19,55 m (PB) – Platz 2
Lotta Leipp – 14,95 m (PB) – Platz 3
Harseerat Pelia – 8,31 m – Platz 8
Speerwurf
Elena Craciun – 14,60 m (PB) – Platz 2
Lotta Leipp – 13,59 m – Platz 3
Harseerat Pelia – 6,51 m – Platz 4
W13:
Diskuswurf
Finnja von der Ruhr – 20,57 m (PB) – Platz 2
Maxi-Marie Schäfer – 19,02 m – Platz 4
Annika Ache – 15,43 m (PB) – Platz 6
Speerwurf
Finnja von der Ruhr – 20,93 m (PB) – Platz 4
Annika Ache – 17,38 m (PB) – Platz 6
Maxi-Marie Schäfer – 15,65 m (PB) – Platz 8
W14:
Diskuswurf: Anouk Speth – 19,21 m – Platz 2
Speerwurf: Anouk Speth – 19,61 m – Platz 5

Clesio de Carvalho glänzt bei den internationalen Halleschen Werfertagen mit Silber und 60-Meter-Premiere
Die Halleschen Werfertage gelten seit Jahrzehnten als großes „Familientreffen“ der Wurfszene und lockten an diesem Wochenende bereits zum 51. Mal zahlreiche Spitzenwerferinnen und -werfer aus Deutschland sowie dem europäischen Ausland nach Halle/Saale.
Mitten in diesem hochkarätigen Teilnehmerfeld präsentierte sich auch Clesio de Carvalho von der LG Steinlach-Zollern in starker Form. Der 16-jährige Hechinger ging in der MU18 sowohl im Diskuswurf als auch im Kugelstoßen an den Start und überzeugte dabei mit mehreren Spitzenleistungen.
Bereits am frühen Sonntagmorgen stand zunächst der Diskuswurf auf dem Programm. In den beiden Qualifikationsgruppen mit insgesamt 31 Teilnehmern erreichte der deutsche U18-Winterwurfmeister mit starken 58,25 Metern als Fünfter souverän das Finale der besten acht Werfer.
Dort gelang ihm gleich im ersten Finaldurchgang der Coup: Mit 60,08 Metern übertraf Clesio de Carvalho erstmals die prestigeträchtige 60-Meter-Marke mit der 1,5-kg-Scheibe. Mit dieser neuen persönlichen Bestleistung schob er sich zwischenzeitlich sogar auf Rang drei nach vorne, ehe ihn der Tscheche Jan Valenta noch knapp verdrängte. Am Ende durfte sich der noch dem jüngeren MU18-Jahrgang angehörende Athlet dennoch über einen herausragenden Wettkampf freuen: neue persönliche Bestleistung, zweitbester deutscher Werfer und bester Athlet seines Jahrgangs.
Besonders bemerkenswert war dabei, dass de Carvalho bereits eine intensive Wettkampfwoche hinter sich hatte. Schon beim internationalen Meeting in Magdeburg hatte sich angedeutet, dass die Form stimmt, auch wenn er dort nach drei ungültigen Versuchen im Diskuswurf ausgeschieden war. „Man hat schon gesehen, dass ich weit werfen kann, aber ich kam mit dem Ring und dem Sektor dort nicht zurecht“, schilderte der LGSZ-Athlet anschließend.
Trotz der hohen Belastung zeigte sich der 16-Jährige mit seinem Wochenende sehr zufrieden: „Im Diskus bin ich Vierter geworden und habe dabei persönliche Bestleistung geworfen, obwohl ich durch die ganze Woche schon relativ platt war. Dazu war das Niveau brutal hoch, weil die Top fünf aus Europa am Start waren.“
Das große Selbstvertrauen des Ausnahmeathleten wurde auch mit Blick auf die kommenden internationalen Höhepunkte deutlich. „Wenn die Entwicklung so weitergeht, kann ich dieses Jahr bei der U18-EM im Diskuswurf eine Medaille anpeilen“, erklärte de Carvalho selbstbewusst.
Auch im Kugelstoßen bestätigte Clesio de Carvalho seine starke Form aus der Vorwoche eindrucksvoll. Bereits in der Qualifikation stieß er die 5-kg-Kugel mit 18,39 und 18,46 Metern gleich zweimal über die 18-Meter-Marke. Im Finale folgte ein weiterer Versuch über diese Schwelle, auch wenn ihm dort keine weitere Steigerung mehr gelang.
Dennoch verteidigte der Hechinger souverän seinen zweiten Platz und musste sich lediglich dem starken Polen Adrian Dral geschlagen geben, der mit 20,33 Metern gewann. Als bester deutscher Stoßer und bester Athlet des jüngeren Jahrgangs sicherte sich Clesio de Carvalho damit die Silbermedaille in einem international stark besetzten Teilnehmerfeld.

Werner Bayer läuft Rennsteig-Supermarathon
Der Rennsteiglauf ist einer der traditionsreichsten und größten Landschaftsläufe Europas, der am 9. Mai 2026 bereits zum 53. Mal ausgetragen wurde. Allein auf der längsten Distanz, dem „Supermarathon“, starteten fast 2500 Läufer. Über alle Distanz hinweg waren es fast 19.000 Teilnehmer bei diesem außergewöhnlichen Wettkampf.
Der erfahrene Ultraläufer Werner Bayer von der LG Steinlach-Zollern entschied sich für die Distanz über 74 km mit gut 1800 Höhenmetern und freute sich auf seine Premiere beim kultigen Rennsteiglauf.
Start für den „Supermarathon“ war frühmorgens um 6 Uhr bei optimalen Witterungsbedingungen auf dem Eisenacher Marktplatz. Nach ca. 7 km beginnt der eigentliche „Rennsteig“, wo der Untergrund aufgrund Regens an den Vortagen etwas aufgeweicht, aber gut laufbar war. Wegen einer erst kürzlich überstandenen Erkältung ging Bayer die Anstiege, die sich als steiler und länger als erwartet herausstellten, etwas defensiver als üblich an und schonte seine Kräfte für den langen Weg, der vor ihm lag. Bis Kilometer 50 gelang ihm das auch ziemlich gut. Dann unterbrach ein Sturz, der Schürfwunden und einen späteren Halt beim Rettungsdienst zum Verarzten zur Folge hatte, seinen flüssigen Lauf. Stoppen ließ er sich dadurch allerdings nicht und erreichte bei Kilometer 61 den höchsten Punkt der Laufstrecke, den Großen Beerberg mit fast 1000 Höhenmetern – rund 800 Meter höher als am Start in Eisenach. Auf den letzten Kilometern führt die Strecke fast nur noch bergab und Bayer konnte seine noch vorhandenen Reserven einsetzen und viele Läufer überholen. Erschöpft, aber stolz und glücklich erreichte er schließlich nach 8:33 Stunden auf Rang 532 von knapp 2.200 Finishern die Ziellinie. Sein Fazit: Der Rennsteiglauf ist auf jeden Fall die Anreise wert. Ob zum Wandern oder zum Laufen – auf kürzeren oder längeren Abschnitten!

LG Steinlach-Zollern glänzt mit Siegen und starken Mannschaftsleistungen in Balingen
Bei der diesjährigen Bahneröffnung am 9. Mai in der Balinger BIZERBA-ARENA präsentierten sich die Athletinnen und Athleten der LG Steinlach-Zollern in hervorragender Form. Mit zahlreichen Podestplatzierungen in den Blockmehrkämpfen unterstrich der Verein seine Stellung in der Region.
Maxi-Marie Schäfer führt siegreiche W13-Mannschaft an
Herausragende Akteurin des Tages war Maxi-Marie Schäfer, die den Blockmehrkampf Wurf der Jugend W13 mit 2.262 Punkten für sich entschied. Besonders stark zeigte sie sich im Diskuswurf (25,75 m) und im Weitsprung (4,58 m). Gemeinsam mit Finnja von der Ruhr (2.182 Punkte, Platz 3 im Blockmehrkampf Sprint/Sprung) und Annika Ache (2.064 Punkte, Platz 2 im Blockmehrkampf Lauf) sicherte sie der LG Steinlach-Zollern den überlegenen Sieg in der Mannschaftswertung der W13/W12 mit insgesamt 6.508 Punkten.
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Auch die zweite Mannschaft der weiblichen Jugend schlug sich beachtlich: Lotta Leipp (2.038 Punkte, Platz 1 Blockmehrkampf Sprint/Sprung W12), Ida Rein (1.788 Punkte, Platz 4 Blockmehrkampf Lauf W12) und Saskia Speth (1.605 Punkte, Platz 1 Blockmehrkampf Wurf W12) belegten in der Teamwertung den vierten Rang. Gabriel Amaro siegt im Blockmehrkampf Wurf Zusammen mit Lukas Deibel, der im Blockmehrkampf Sprint/Sprung der M12 mit 1.415 Punkten Vierter wurde, belegte das Trio in der männlichen Mannschaftswertung (M13/M12) einen starken dritten Platz (4.627 Punkte). |
Lotta Leipp siegte im Blockmehrkampf „Sprint/Sprung“ in ihrer Altersklasse. |
Die Ergebnisse der LG Steinlach-Zollern im Überblick:
- 1. Platz: Maxi-Marie Schäfer (Blockmehrkampf Wurf W13, 2.262 Pkt.)
- 1. Platz: Lotta Leipp (Blockmehrkampf Sprint/Sprung W12, 2.038 Pkt.)
- 1. Platz: Saskia Speth (Blockmehrkampf Wurf W12, 1.605 Pkt.)
- 1. Platz: Gabriel Amaro (Blockmehrkampf Wurf M13, 1.675 Pkt.)
- 1. Platz: Mannschaft W13/W12 (Schäfer, von der Ruhr, Ache; 6.508 Pkt.)
- 2. Platz: Annika Ache (Blockmehrkampf Lauf W13, 2.064 Pkt.)
- 2. Platz: Philipp Klemenz (Blockmehrkampf Lauf M13, 1.537 Pkt.)
- 3. Platz: Finnja von der Ruhr (Blockmehrkampf Sprint/Sprung W13, 2.182 Pkt.)
- 3. Platz: Mannschaft M13/M12 (Amaro, Klemenz, Deibel; 4.627 Pkt.)
Großes LGSZ-Mehrkampf-Team mit starken Leistungen, Normen und Rekorden
Beim landesoffenen Mehrkampf-Meeting in Ulm ging am 10./11. Mai ein großes Team der LG Steinlach-Zollern von der U16 bis zu den Aktiven an den Start – auch wenn einige Athletinnen und Athleten verletzungsbedingt oder aus privaten Gründen fehlten. Unter dem Strich konnten sich die Ergebnisse mehr als sehen lassen. Neben zahlreichen persönlichen Bestleistungen standen gleich mehrere erfüllte Normen, Rekorde und starke Mannschaftsleistungen zu Buche. Natürlich gehörten bei den anspruchsvollen Mehrkämpfen auch kleinere Rückschläge und Enttäuschungen dazu – das berühmte Auf und Ab des Mehrkampfsports.
Besonders herausragend: David Kleinschrodt erfüllte im Zehnkampf der MU20 sogar die Norm für die U20-Weltmeisterschaften. Zudem sicherten sich Nina Richter im Siebenkampf sowie Paul Zukunft im Weitsprung die Qualifikation für die Deutschen Meisterschaften. Die U16-Teams überzeugten ebenfalls und dürften sich mit ihren Leistungen für die württembergischen Mehrkampfmeisterschaften nach Pfingsten im heimischen Hechinger Weiherstadion qualifiziert haben.
| Einen außergewöhnlichen Wettkampf absolvierte David Kleinschrodt in der MU20. Der LGSZ-Neuzugang stellte gleich reihenweise persönliche Bestleistungen auf: im Weitsprung zunächst mit 7,10 m und anschließend sogar mit starken 7,25 m, im Kugelstoßen mit 13,53 m, im Speerwurf mit dem 800-g-Gerät auf 48,39 m sowie über 1500 m in hervorragenden 4:36,83 Minuten. Hinzu kamen eingestellte Bestleistungen im Hoch- und Stabhochsprung. Nach diesem Leistungssprung steigerte der vielseitige Zehnkämpfer seine bisherige Bestleistung um rund 400 Punkte auf beeindruckende 7.263 Punkte. Damit übertraf er nicht nur die Norm für die diesjährigen U20-Weltmeisterschaften, sondern setzte sich zunächst auch an die Spitze der deutschen Jahresbestenliste. |
Trotz dieser herausragenden Leistung ist das WM-Ticket für David Kleinschrodt allerdings noch längst nicht gesichert. Einige seiner stärksten nationalen Konkurrenten haben bislang noch gar keinen vollständigen Zehnkampf absolviert und werden erst Mitte Juni beim internationalen Mehrkampf-Meeting in Bernhausen in die Saison einsteigen. Dort fällt letztlich die Entscheidung für die nationale Qualifikation: Nur die beiden besten deutschen Athleten mit erfüllter WM-Norm werden für die U20-Weltmeisterschaften nominiert.
Nebenbei stellte David Kleinschrodt in Ulm gleich mehrere Rekorde auf: Er verbesserte die Vereinsrekorde der Männer über 100 m und im Weitsprung, die bislang Kelmen de Carvalho gehalten hatte. Zudem übertraf er die Kreis- und Vereinsrekorde im Fünf- und Zehnkampf der MU20, die zuvor seine Vereinskameraden Niklas Kretschmer und Tim Holzapfel innehatten.
| Ebenfalls einen starken Wettkampf mit eindrucksvollen Leistungssteigerungen absolvierte Paul Zukunft in der M15. Gleich in der ersten Disziplin des Neunkampfes sorgte er für ein Ausrufezeichen. Nach 5,99 m im ersten Versuch und einem übertretenen zweiten Sprung traf er im letzten Versuch das Brett optimal und flog auf starke 6,22 m hinaus. Damit übertraf er die Norm für die Deutschen U16-Meisterschaften in Bochum und schob sich vorerst auf Rang drei der deutschen Bestenliste. Der sprungstarke Hechinger überzeugte außerdem mit neuen persönlichen Bestleistungen im Hochsprung (1,68 m), im Stabhochsprung (3,00 m) sowie über 80 m Hürden in schnellen 12,08 Sekunden. Zwischenzeitlich durfte er sogar auf die Qualifikation für die Deutschen Mehrkampfmeisterschaften hoffen. Doch ausgerechnet die vorletzte Disziplin des Wochenendes – der Diskuswurf – brachte eine große Enttäuschung. Drei ungültige Versuche ins Netz bedeuteten für Paul Zukunft ebenso wie für das gesamte MU16-Team bei diesem Wettkampf das Aus aller Hoffnungen auf die DM-Norm im Neunkampf-Mannschaftswettbewerb. Dennoch bleiben dem starken LGSZ-Quartett weiter Chancen, die geforderte Norm noch zu erfüllen – unter anderem bei den württembergischen Mehrkampfmeisterschaften im heimischen Hechinger Weiherstadion. |
Dass die Mannschaft dennoch so stark auftrat, lag auch an Tom Hoch. Der M15-Athlet absolvierte einen hervorragenden Wettkampf. Nach drei persönlichen Bestleistungen am ersten Tag ließ er am zweiten Tag gleich fünf weitere folgen. Besonders seine Leistungen im Speerwurf mit 45,31 m, im Diskuswurf mit 37,80 m sowie über 80 m Hürden in 12,31 Sekunden ragten heraus. Am Ende standen starke 4.711 Punkte zu Buche. Im Speerwurf nähert sich auch er immer mehr der DM-Norm.
Auch Arthur Jenike überzeugte mit einem starken Wettkampf. Insgesamt gelangen ihm in acht Disziplinen persönliche Bestleistungen. Besonders freute er sich über seine neue Bestzeit über 100 m in 12,84 Sekunden. Am Ende sammelte er starke 4.368 Punkte.
Noah Handte hatte dagegen bereits am ersten Tag großes Pech. Ausgerechnet in einer seiner stärksten Disziplinen, dem Hochsprung, scheiterte er an der Anfangshöhe und musste so früh einen herben Rückschlag verkraften. Umso bemerkenswerter war seine Reaktion: Mit fünf persönlichen Bestleistungen kämpfte er sich stark zurück. Besonders hervorzuheben sind dabei die 33,74 m im Diskuswurf sowie 2,80 m im Stabhochsprung. Trotz der verpassten DM-Norm darf man gespannt sein, wie sich das starke U16-Quartett bei den württembergischen Meisterschaften im heimischen Hechingen präsentieren wird.
| Die dritte DM-Norm für die LG Steinlach-Zollern sicherte sich Nina Richter im Siebenkampf der W15. Nach einem etwas unglücklichen Auftakt, bei dem sie im Hochsprung mit 1,45 m unter ihren Möglichkeiten blieb, folgten starke Leistungen über 100 m, im Kugelstoßen und vor allem im Weitsprung, wo sie ihre persönliche Bestleistung deutlich auf 5,36 m steigerte. Auch der zweite Tag verlief emotional wechselhaft. Nach einer neuen Bestleistung über 80 m Hürden blieb sie im Speerwurf mit 31,84 m deutlich hinter ihren Erwartungen zurück. Umso beeindruckender war ihre Reaktion im abschließenden 800-m-Lauf: Mit großem Kampfgeist lief die 15-jährige Mössingerin starke 2:30,62 Minuten. Trotz aller kleinen Rückschläge standen am Ende hervorragende 3.711 Punkte zu Buche – nur knapp unter ihrer Punktzahl von den Deutschen Meisterschaften im Vorjahr in Leverkusen, als sie die Silbermedaille gewann. |
Einen ebenfalls sehr starken Siebenkampf absolvierte die gleichaltrige Lea Weithoffer. Die Bisingerin erzielte zwar „nur“ vier persönliche Bestleistungen, kam aber auch in den übrigen Disziplinen sehr nah an ihre bisherigen Bestmarken heran. Besonders hervorzuheben sind ihre Steigerungen im Weitsprung auf 4,91 m sowie im Speerwurf auf 28,18 m. Mit insgesamt 3.316 Punkten verbesserte sie ihre bisherige Siebenkampf-Bestleistung deutlich.
Im Vierkampf kam Isabelle Iro für das LGSZ-Team in die Wertung und überzeugte erneut im Hochsprung mit starken 1,45 m. Im Siebenkampf der W14 war Anouk Speth die drittbeste LGSZ-Athletin. Besonders erfreulich war ihre deutliche Leistungssteigerung im Kugelstoßen auf 9,92 m.
Im Vierkampf komplettierten Lea Sarcevic und Helena Böhm das WU16-Team. Lea Sarcevic freute sich besonders über ihre neue Bestleistung im Hochsprung mit 1,21 m, Helena Böhm vor allem über ihren Weitsprung auf starke 4,20 m.
Wie die Jungs dürften auch die Mädchen der WU16 bei den württembergischen Meisterschaften in Hechingen jeweils im Vier- sowie im Siebenkampf mit einem Team vertreten sein.
Bei den WU18 absolvierte Melisa Beyhan Cep einen durchwachsenen Wettkampf mit Höhen und Tiefen. Besonders erfreulich war ihre neue persönliche Bestleistung im Kugelstoßen mit 10,61 m.
Ähnlich erging es Letizia Keller in der WU20. Direkt nach den Abiturprüfungen und mit wenig Leichtathletiktraining in den vergangenen Wochen kam sie nur schwer in den Wettkampf. In ihrer Paradedisziplin Weitsprung traf sie beispielsweise mehrfach das Brett nicht optimal. Umso erfreulicher waren ihre neue persönliche Bestleistung im Speerwurf mit 27,00 m sowie die eingestellte Hochsprung-Bestleistung von 1,34 m.
Bei den Männern konnte aus der Gruppe der LGSZ-Zehnkämpfer diesmal nur Dominic Ilgner an den Start gehen. Und auch er machte seine Sache recht ordentlich. Nach einer neuen persönlichen Bestleistung über 100 m in 11,76 Sekunden folgte auch im Weitsprung eine Steigerung.
Weniger zufrieden war er dagegen mit dem Kugelstoßen und dem Hürdenlauf. Trotz eines engagierten abschließenden 1500-m-Laufs, bei dem ihn seine Teamkolleginnen und Teamkollegen lautstark unterstützten, blieb er mit 4.953 Punkten knapp unter der angestrebten 5000-Punkte-Marke und seiner persönlichen Bestleistung.
Insgesamt präsentierte sich die LG Steinlach-Zollern in Ulm als große und geschlossene Mehrkampfgruppe mit viel Teamgeist und zahlreichen starken Leistungen. Viele Ergebnisse spiegelten das intensive Training der vergangenen Monate eindrucksvoll wider.
Mit Blick auf die kommenden Wochen darf man gespannt sein, wie sich die Athletinnen und Athleten weiterentwickeln. Ein besonderes Highlight wartet dabei am 20./21. Juni: Dann richtet die LG Steinlach-Zollern erstmals eine Landesmeisterschaft aus – die württembergischen Mehrkampfmeisterschaften der Altersklasse im heimischen Hechinger Weiherstadion. Zusätzliche Motivation liefern dabei sicherlich auch die starken eigenen Teams, die dort antreten werden.
LG-Steinlach-Zollern-Ergebnisse im Detail:
WU16:
W14: 4-Kampf: (100m – Weit – Kugel - Hoch)
Anouk Speth – 1.628 Punkte (PB) – Rang 20
(14,88 sec (PB) – 3,68 m – 9,92 m (PB) – 1,25 m (PB))
Lea Sarcevic – 1.421 Punkte (PB) – Rang 26
(15,05 sec (PB) – 3,61 m – 6,33 m – 1,21 m (PB))
Helena Böhm – 1.120 Punkte – Rang 30
(15,11 sec (PB) – 4,20 m (PB) – 5,49 m (PB) – ogV)
W15: 4-Kampf: (100m – Weit – Kugel - Hoch)
Nina Richter – 2.123 Punkte – Rang 1
(13,38 sec (PB) – 5,36 m (PB) – 11,57 m – 1,45 m)
Lea Weithoffer – 1.924 Punkte (PB) – Rang 7
(13,89 sec (PB) – 4,91 m (PB) – 8,81 m (PB) – 1,45 m)
Isabelle Iro – 1.686 Punkte (PB) – Rang 15
(14,57 sec (PB) – 4,11 m (PB) – 6,68 m – 1,45 m (PB))
4-Kampf-Mannschaft:
LG Steinlach-Zollern 1 (N. Richter, L. Weithoffer, Isabelle Iro) - 5.733 Punkte – Rang 3
LG Steinlach-Zollern 2 (A. Speth, L. Sarcevic, Helena Böhm) – 4.169 Punkte – Rang 8
W14: 7-Kampf: (+ 80m Hürden- Speer 500g – 800 m)
Anouk Speth – 2.746 Punkte – Rang 21
(+ 15,98 sec (PB) - 23,20 m - 3:21,51 min (PB))
W15: 7-Kampf: (+ 80m Hürden- Speer 500g – 800 m)
Nina Richter – 3.711 Punkte – Rang 1
(+ 12,46 sec (PB) - 31,84 m - 2:30,62 min)
Lea Weithoffer – 3.316 Punkte (PB) – Rang 5
(+ 13,79 sec - 28,18 m (PB) - 2:47,74 min)
Isabelle Iro – 2.677 Punkte (PB) – Rang 13
(+ 15,97 sec (PB) – 11,03 m - 3:14,95 min)
7-Kampf-Mannschaft
LG Steinlach-Zollern 1 (N. Richter, L. Weithoffer, A. Speth) - 9.773 Punkte – Rang 3
WU18:
4-Kampf: (110m Hü – Hoch - Kugel 3kg– 200m)
Melisa Beyhan Cep – 1.708 Punkte – Rang 12
(15,06 sec – 4,21 m – 10,61 m (PB) – 1,34 m)
7-Kampf: (Weitsprung – Speer 500g - 800m)
Melisa Beyhan Cep – 2.738 Punkte (PB) – Platz 21
(+ 18,33 sec (PB) - 19,22 m - 3:16,72 min)
WU20:
4-Kampf: (110m Hü – Hoch - Kugel 4kg – 200m)
Letizia Keller – 1.639 Punkte – Platz 11
(20,16 sec – 4,00 m – 8,77 m – 1,34 m)
7-Kampf: (Weitsprung – Speer 600g - 800m)
Letizia Keller – 2.717 Punkte – Platz 11
(30,44 sec – 4,00 m – 8,77 m (PB) – 1,34 m / 20,16 sec - 27,00 m (PB) - 3:01,62 min)
MU16:
M15: 4-Kampf: (100m – Weit – Kugel 4kg – Hoch)
Paul Zukunft – 2.184 Punkte (PB) – Rang 3
(12,36 sec (PB) – 6,22 m (PB) – 9,53 m (PB) – 1,68 m (PB))
Tom Hoch – 1.995 Punkte (PB) – Rang 9
(13,14 sec (PB) – 5,21 m (PB) – 11,37 m (PB) – 1,48 m)
Arthur Jenike – 1.992 Punkte – Rang 10
(12,84 sec (PB) – 4,73 m – 11,39 m – 1,52 m (PB))
Noah Handte – 1.380 Punkte – Rang 18
(13,62 sec (PB) – 5,00 m – 9,38 m (PB) – ogV)
4-Kampf-Mannschaft
LG Steinlach-Zollern (P. Zukunft, T. Hoch, A. Jenike) - 6.171 Punkte – Rang 2
M15: 9-Kampf: (+ 80m Hürden – Diskus 1kg – Stabhoch – Speer 600g – 1000m)
Tom Hoch – 4.711 Punkte (PB) – Rang 5
(+ 12,31 sec (PB) - 37,80 m (PB) - 2,80 m (PB) - 45,31 m (PB) - 3:15,93 min (PB))
Arthur Jenike – 4.368 Punkte (PB) – Rang 8
(+ 14,43 sec (PB) - 31,72 m (PB) - 2,70 m (PB) - 32,24 m (PB) - 3:30,94 min (PB))
Paul Zukunft – 4.207 Punkte – Rang 9
(+ 12,08 sec (PB) - ogV - 3,00 m (PB) - 27,19 m - 3:15,26 min(PB))
Noah Handte – 3.766 Punkte (PB) – Rang 12
(+ 13,92 sec - 33,74 m (PB) - 2,80 m (PB) - 30,21 m (PB) - 3:39,83 min)
9-Kampf-Mannschaft
LG Steinlach-Zollern (P. Zukunft, T. Hoch, A. Jenike) - 13.286 Punkte – Rang 2
MU20:
5-Kampf: (100m - Weitsprung - Kugelstoßen 6kg - Hochsprung – 400m)
David Kleinschrodt – 3.953 Punkte (PB) – Platz 1 (Kreisrekord)
(11,10 sec – 7,25 m (PB) – 13,53 m (PB) – 1,92 m (PB) - 50,11 sec)
10-Kampf: (+ 110m Hürden – Diskuswurf 1,75kg – Stabhoch - Speerwurf 800g - 1500m)
David Kleinschrodt – 7.263 Punkte (PB) – Platz 1 (WM-Norm und Kreisrekord)
(+ 15,26 sec - 37,31 m - 4,00 m (PB) - 48,39 m (PB) – 4:36,83 min(PB))
Männer:
10-Kampf: (100m - Weitsprung - Kugelstoßen 7,25kg - Hochsprung – 400m - 110m Hürden – Diskuswurf 2kg – Stabhoch - Speerwurf 800g - 1500m)
Dominic Ilgner – 4.953 Punkte – Platz 15
(11,76 sec (PB) – 5,66 m (PB) – 10,96 m – 1,64 m - 55,34 sec (PB) - 19,99 sec - 32,42 m - 3,10 m - 35,72 m – 5:11,91 min)

Fulminanter Saisonauftakt von Clesio de Carvalho im Kugelstoßen
Beim hochklassig besetzten Kugelstoßmeeting in Rechberghausen (Kreis Göppingen) absolvierte Clesio de Carvalho von der LG Steinlach-Zollern seinen Auftakt in die Freiluftsaison. Nachdem der 16-Jährige zuletzt im Kugelstoßen noch etwas mit der optimalen Technik haderte – während es im Diskuswurf bereits sehr gut lief – ging das Ausnahmetalent ohne allzu große Erwartungen in seinen ersten Wettkampf des Sommers.
Die ersten Versuche bestätigten zunächst die Trainingseindrücke. Doch im fünften Durchgang platzte der Knoten: Mit seiner Drehstoßtechnik wuchtete de Carvalho die 5-kg-Kugel auf starke 18,18 Meter hinaus. Im sechsten und letzten Versuch legte er noch einmal deutlich nach und steigerte sich auf beeindruckende 18,74 Meter.
Zur Einordnung dieser Leistung: Im vergangenen Jahr lag seine Saisonbestleistung in einer ähnlichen Größenordnung – allerdings noch mit der leichteren 4-kg-Kugel. In der aktuellen deutschen Bestenliste übernimmt der Hechinger im Trikot der LG Steinlach-Zollern damit bereits klar die Spitzenposition, obwohl er noch dem jüngeren U18-Jahrgang angehört.

4 Tagessiege und starke Leistungen bei der Bahneröffnung in Weinstadt
Mit einer starken Mannschaft präsentierte sich die LG Steinlach-Zollern bei der landesoffenen Bahneröffnung in Weinstadt (Rems-Murr-Kreis), die in diesem Jahr eine Rekordbeteiligung verzeichnete. Dabei überzeugten die LGSZ-Mehrkämpferinnen und -mehrkämpfer mit zahlreichen persönlichen Leistungssteigerungen in den Einzeldisziplinen und sicherten sich insgesamt vier Tagessiege.
Besonders stark präsentierte sich die männliche Jugend M15, die als Team herausragte. Allen voran Paul Zukunft, der mit neuer Bestweite von 5,74 Metern im Weitsprung sowie 1,60 Metern im Hochsprung gleich zwei Tagessiege feiern konnte. Über 100 Meter lief er in 12,52 Sekunden so schnell wie noch nie und belegte zudem Rang zwei. Tom Hoch setzte im Speerwurf ein Ausrufezeichen: Er übertraf erstmals die 40-Meter-Marke und steigerte sich gleich mehrfach, ehe sein bester Versuch bei 42,16 Metern landete – gleichbedeutend mit dem Sieg. Auch im Hochsprung (1,55 m) und im Weitsprung (5,14 m) wusste er mit starken Leistungen zu überzeugen. Arthur Jenike gelang im Kugelstoßen ein deutlicher Leistungssprung. Mit verbesserter Technik steigerte er sich auf 11,74 Meter und verpasste den Sieg nur knapp. Auch im Hochsprung zeigte er mit 1,50 Metern eine gute Leistung. Noah Handte komplettierte das starke Mannschaftsergebnis mit persönlichen Bestmarken im Hochsprung (1,55 m) sowie im Speerwurf (29,27 m).
| In der weiblichen Jugend überzeugte insbesondere Nina Richter (W15), die im Speerwurf mit 37,09 Metern eine neue persönliche Bestleistung aufstellte. Da diese Disziplin in ihrer Altersklasse nicht angeboten wurde, startete sie in der WU18 und belegte dort einen starken zweiten Rang. Auch im Hochsprung zeigte sich die Mehrkämpferin mit 1,55 Metern in guter Form und unterstrich ihre Ambitionen für die kommende Saison. Ebenfalls in der W15 feierte Isabelle Iro ein gelungenes Debüt im Hochsprung. Bei ihrem ersten Wettkampf in dieser Disziplin übersprang sie auf Anhieb 1,43 Meter und erreichte damit Rang fünf. Lea Weithoffer überzeugte mit einer deutlichen Leistungssteigerung: Im Weitsprung steigerte sie sich auf 4,85 Meter und verbesserte sich über die 80 Meter Hürden auf 13,59 Sekunden, was ihr die Plätze drei und vier einbrachte. |
Bei den Männern gewann Maik Merle den Hochsprung mit übersprungenen 1,80 Metern souverän. Auch wenn er dabei nicht ganz an seine Bestleistungen heranreichte, sicherte er sich dennoch ungefährdet den Tagessieg. Aaron Kommer zeigte im Kugelstoßen mit 10,54 Metern seine bislang beste Saisonleistung und belegte Rang sieben. In der männlichen Jugend U18 stellte Arda Tahsin Cep mit 8,71 Metern im Kugelstoßen eine neue persönliche Bestleistung auf.
In der weiblichen Jugend U18 bestätigte Melisa Beyhan Cep ihre aufsteigende Form. Mit 10,26 Metern im Kugelstoßen erreichte sie Rang drei und knüpfte damit an ihre zuletzt gezeigten Leistungen an. Auch im Weitsprung wusste sie mit 4,43 Metern zu überzeugen. In der Altersklasse W14 erzielte Anouk Speth im Speerwurf mit 23,29 Metern ein starkes Ergebnis. Besonders erfreulich war ihre Entwicklung im Hochsprung, wo sie ihre persönliche Bestmarke deutlich auf 1,25 Meter steigern konnte. Helena Böhm belegte über 800 Meter in 2:56,09 Minuten Rang vier. Im Hürdensprint hatte sie etwas Pech, als sie früh aus dem Rhythmus kam. Annelie Erdmann stellte im Weitsprung mit 4,28 Metern eine neue persönliche Bestleistung auf und zeigte auch im Kugelstoßen eine ansprechende Leistung.
Insgesamt unterstrich die LG Steinlach-Zollern mit zahlreichen persönlichen Verbesserungen und geschlossenen Mannschaftsleistungen ihre gute Frühform zu Beginn der Freiluftsaison. Man darf auf die ersten Mehrkämpfe im Mai gespannt sein.
Ergebnisse der LG Steinlach-Zollern im Detail:
Männer
|
Disziplin |
Athlet |
Leistung |
Plazierung |
| 100m | Aaron Kommer | 2,97 sec (PB) | Platz 5 |
| Hochsprung | Maik Merle | 1,80 m | Platz 1 |
| Kugelstoß | Aaron Kommer | 10,54 m | Platz 7 |
| Niklas Gartmann | 9,79 m | Platz 8 |
Männliche Jugend U18
|
Disziplin |
Athlet |
Leistung |
Plazierung |
| 100m | Arda Tahsin Cep | 16,10 sec | Platz 6 |
| Weitsprung | Arda Tahsin Cep | 3,53 m | Platz 7 |
| Kugelstoß | Arda Tahsin Cep | 8,71 m (PB) | Platz 4 |
Jugend M15
|
Disziplin |
Athlet |
Leistung |
Plazierung |
| 100m | Paul Zukunft | 12,52 sec (PB) | Platz 2 |
| Hochsprung | Paul Zukunft | 1,60 m | Platz 1 |
| Tom Hoch | 1,55 m (PB) | Platz 2 | |
| Hoah Handte | 1,55 m (PB) | Platz 3 | |
| Arthur Jenike | 1,50 m | Platz 5 | |
| Weitsprung | Paul Zukunft | 5,74 m (PB) | Platz 1 |
| Tom Hoch | 5,14 m (PB) | Platz 5 | |
| Arthur Jenike | 4,69 m | Platz 6 | |
| Hoah Handte | 4,67 m | Platz 7 | |
| Kugelstoß | Arthur Jenike | 11,74 m (PB) | Platz 3 |
| Speerwurf | Tom Hoch | 42,16 m (PB) | Platz 1 |
| Noah Handte | 29,27 m (PB) | Platz 5 | |
| Paul Zukunft | 26,68 m | Platz 7 |
Weibliche Jugend U18
|
Disziplin |
Athletin |
Leistung |
Plazierung |
| 100m | Melisa Beyhan Cep | 14,74 sec | Platz 6 |
| Weitsprung | Melisa Beyhan Cep | 4,43 m | Platz 6 |
| Kugelstoß | Nina Richter | 10,89 m | Platz 2 |
| Melisa Beyhan Cep | 10,26 m | Platz 3 | |
| Lea Sarcevic | 6,79 m (PB) | Platz 8 (Platz 2 bei W14) | |
| Speerwurf | Nina Richter | 37,09 m (PB) | Platz 2 |
| Anouk Speth | 23,29 m | Platz 5 | |
| Lea Weithoffer | 20,96 m | Platz 9 | |
| Lea Sarcevic | 15,45 m (PB) | Platz 10 |
Jugend W15
|
Disziplin |
Athletin |
Leistung |
Plazierung |
| 80 m Hürden | Lea Weithoffer | 13,59 sec (PB) | Platz 4 |
| Hochsprung | Nina Richter | 1,55 m | Platz 2 |
| Isabelle Iro | 1,43 m (PB) | Platz 5 | |
| Weitsprung | Lea Weithoffer | 4,85 m (PB) | Platz 3 |
| Isabelle Iro | 4,03 m | Platz 10 | |
| Kugelstoß | Isabelle Iro | 7,28 m (PB) | Platz 5 |
Jugend W14
|
Disziplin |
Athletin |
Leistung |
Plazierung |
| 100m | Helena Böhm | 15,11 sec | Platz 7 (VL) |
| 800m | Helena Böhm | 2:56,09 min | Platz 4 |
| 80m Hürden | Helena Böhm | 16,56 sec (PB) | Platz 8 |
| Hochsprung | Anouk Speth | 1,25 m (PB) | Platz 9 |
| Annelie Erdmann | o.g.V. | ||
| Weitsprung | Annelie Erdmann | 4,28 m (PB) | Platz 7 |
| Anouk Speth | 3,84 m (PB) | Platz 15 | |
| Lea Sarcevic | 3,55 m | Platz 18 | |
| Kugelstoß | Annelie Erdmann | 5,12 m | Platz 2 |

Schneider Electric Marathon de Paris
Der Schneider Electric Marathon de Paris gehört zu den größten und besonders beeindruckenden Marathons Europas – und für Ole Ahrens von der LG Steinlach-Zollern war es dieses Jahr bereits die vierte Teilnahme an diesem besonderen Lauf.

LG Steinlach-Zollern dominiert Staffel-Wettbewerbe in Ludwigsburg
Die Leichtathleten der LG Steinlach-Zollern feierten bei der landesoffenen Bahneröffnung im Ludwigsburger Jahnstadion einen Saisonauftakt nach Maß. Besonders in den Team-Staffeln und den Sprungdisziplinen der Altersklasse U14 setzte der Verein deutliche Ausrufezeichen.
Das Highlight des Tages waren die 4x75m-Staffeln. In packenden Läufen sicherten sich sowohl die Jungen als auch die Mädchen der LGSZ den obersten Podestplatz. Die weibliche U14 (Lotta Leipp, Annika Ache, Finnja von der Ruhr, Maxi-Marie Schäfer) siegte in einer starken Zeit von 42,59 Sekunden. Kurz darauf zog die männliche U14 (Lukas Deibel, Philipp Klemenz, Gabriel Amaro, Louis Schäfer) nach und sicherte sich in 44,29 Sekunden ebenfalls Gold.
Eine der erfolgreichsten Athletinnen des Tages war Finnja von der Ruhr. Sie dominierte den Hochsprung der W13 und sicherte sich mit übersprungenen 1,40 m den ersten Platz. Auch im Ballwurf war sie an diesem Tag nicht zu schlagen: Mit einer Weite von 33,00 m holte sie sich ihren zweiten Tagessieg.
Weitere Top-Platzierungen im Überblick:
- Maxi-Marie Schäfer (W13): Sieg im 75m-Sprint (10,77 s) sowie ein zweiter Platz im Hochsprung (1,32 m)
- Lotta Leipp (W12): Ein starker zweiter Platz über 75m (10,93 s) und Silber im Ballwurf (31,50 m).
- Lukas Deibel (M12): Übersprang im Hochsprung hervorragende 1,31 m und belohnte sich mit dem zweiten Platz.
- Philipp Klemenz (M13): Erreichte mit 1,20 m im Hochsprung den Bronzerang.
Mit diesen Leistungen unterstreicht die LG Steinlach-Zollern ihre Ambitionen für die kommende Freiluftsaison und blickt optimistisch auf die nächsten Wettkämpfe.
Einzelergebnisse nach Altersklassen
Jugend W13
|
Disziplin |
Athletin |
Leistung |
Plazierung |
|
75m |
Maxi-Marie Schäfer |
10,77 s |
1. Platz |
|
|
Annika Ache |
10,96 s |
5. Platz |
|
|
Finnja von der Ruhr |
11,14 s |
7. Platz |
|
800m |
Annika Ache |
2:49,14 min |
6. Platz |
|
Hochsprung |
Finnja von der Ruhr |
1,40 m |
1. Platz |
|
|
Maxi-Marie Schäfer |
1,32 m |
2. Platz |
|
Weitsprung |
Maxi-Marie Schäfer |
4,29 m |
4. Platz |
|
|
Finnja von der Ruhr |
3,96 m |
9. Platz |
|
|
Annika Ache |
3,85 m |
11. Platz |
|
Ballwurf |
Finnja von der Ruhr |
33,00 m |
1. Platz |
|
|
Annika Ache |
27,50 m |
4. Platz |
|
|
Maxi-Marie Schäfer |
20,00 m |
7. Platz |
Jugend W12
|
Disziplin |
Athletin |
Leistung |
Platzierung |
|
75m |
Lotta Leipp |
10,93 s |
2. Platz |
|
|
Ida Rein |
12,06 s |
11. Platz |
|
|
Saskia Speth |
12,54 s |
19. Platz |
|
|
Charlotte Eichinger |
12,57 s |
20. Platz |
|
800m |
Ida Rein |
3:04,23 min |
9. Platz |
|
Hochsprung |
Lotta Leipp |
1,15 m |
4. Platz |
|
|
Saskia Speth |
1,10 m |
5. Platz |
|
|
harlotte Eichinger |
1,05 m |
7. Platz |
|
Weitsprung |
Lotta Leipp |
4,13 m |
4. Platz |
|
|
Charlotte Eichinger |
3,97 m |
5. Platz |
|
|
Saskia Speth |
3,35 m |
20. Platz |
|
|
Ida Rein |
3,28 m |
22. Platz |
|
Ballwurf |
Lotta Leipp |
31,50 m |
2. Platz |
|
|
Saskia Speth |
23,50 m |
9. Platz |
|
|
Ida Rein |
17,50 m |
14. Platz |
|
|
Charlotte Eichinger |
12,00 m |
18. Platz |
Jugend M13
|
Disziplin |
Athletin |
Leistung |
Platzierung |
|
75m |
Gabriel Amaro |
11,54 s |
7. Platz |
|
|
Philipp Klemenz |
11,75 s |
8. Platz |
|
Hochsprung |
Philipp Klemenz |
1,20 m |
3. Platz |
|
Weitsprung |
Gabriel Amaro |
4,15 m |
5. Platz |
|
Ballwurf |
Gabriel Amaro |
33,50 m |
6. Platz |
|
|
Philipp Klemenz |
27,50 m |
9. Platz |
Jugend M12
|
Disziplin |
Athletin |
Leistung |
Platzierung |
|
75m |
Lukas Deibel |
12,66 s |
15. Platz |
|
Hochsprung |
Lukas Deibel |
1,31 m |
2. Platz |
|
Ballwurf |
Lukas Deibel |
29,50 m |
9. Platz |
Trainingslager 2026 in Südtirol: „Never give up“ – Teamgeist, Fortschritt und starke Leistungen
Traditionell ging es für rund 40 Leichtathletinnen und Leichtathleten der LG Steinlach-Zollern gemeinsam mit ihren Trainerinnen und Trainern in den Osterferien ins Trainingslager nach Brixen/Südtirol. Das diesjährige Trainingslager stand dabei unter dem Motto „Never give up“, das auch auf den Trainingslager-T-Shirts zu lesen war. Für die LGSZ war es bereits die 16. Auflage dieses Saisonvorbereitungslehrgangs in der bewährten Umgebung.
Das Teilnehmerfeld spiegelte einmal mehr die gesamte Bandbreite der LG Steinlach-Zollern wider: von leistungsstarken Athleten mit nationaler Erfahrung bis hin zu den jüngsten Teilnehmern der U14, die erste Wettkampferfahrungen sammeln. Abseits der Trainingseinheiten zeigte sich der Teamgeist besonders beim gemeinsamen Abendprogramm – sei es beim Kartenspielen oder beim entspannten Austausch nach intensiven Tagen.
Mit dem Stadion in Brixen sowie der Unterkunft in Natz/Schabs standen erneut hervorragende Rahmenbedingungen zur Verfügung. Trotz zunächst wechselhafter Wetterprognosen zeigte sich Südtirol von seiner besten Seite: milde Temperaturen, viele Sonnenstunden und keinerlei Regen sorgten für ideale Trainingsbedingungen.
Die Trainingstage waren geprägt von zwei intensiven Einheiten pro Tag. Bereits nach der Anreise wurden unter dem Tribünendach erste lockere Lauf- und Sprungübungen durchgeführt, um nach der langen Fahrt wieder in Bewegung zu kommen. In den folgenden Tagen konnte das umfangreiche Trainingsprogramm voll ausgeschöpft werden.
Insbesondere die Mehrkämpferinnen und Mehrkämpfer profitierten von den vielfältigen Möglichkeiten vor Ort. Neben technischen Einheiten im Weit-, Hoch- und Stabhochsprung standen auch Wurfdisziplinen wie Kugelstoßen, Diskus- und Speerwurf sowie Sprint-, Hürden- und Tempotraining auf dem Programm. Für die älteren Athleten bot zusätzlich der Kraftraum im Stadion optimale Bedingungen zur Ergänzung des Trainings. Ein gemeinsamer Morgenlauf bildete täglich den Auftakt in einen strukturierten Trainingstag.
Beeindruckend war vor allem die Motivation und Einsatzbereitschaft aller Beteiligten. Die Athletinnen und Athleten arbeiteten konzentriert, unterstützten sich gegenseitig und zeigten über die gesamte Woche hinweg eine sehr positive Entwicklung. Gleichzeitig sorgte das engagierte Trainerteam, das sich eigens Urlaub für die Betreuung genommen hatte, für ein abwechslungsreiches und individuell angepasstes Trainingsangebot. Durch die Arbeit in kleinen Gruppen konnten gezielt technische Fortschritte erzielt werden.
Nach einer intensiven und erfolgreichen Woche blicken alle Beteiligten optimistisch auf die bevorstehende Wettkampfsaison. Die in Brixen erarbeiteten Fortschritte bilden eine vielversprechende Grundlage für die kommenden Monate – ganz im Sinne des Mottos „Never give up“, das die Athletinnen und Athleten durch die gesamte Trainingswoche begleitet hat.
Besonders hervorzuheben ist das durchweg begeisterte Feedback der Teilnehmerinnen und Teilnehmer sowie ihrer Eltern. Viele der Jugendlichen – allen voran die jüngeren Athletinnen und Athleten der Altersklasse U14 – waren spürbar beeindruckt von der Trainingswoche und der besonderen Gemeinschaft innerhalb der Gruppe. Für viele von ihnen war es das erste Trainingslager – und umso schöner zu sehen, wie schnell sie Teil dieser starken Gemeinschaft wurden.
Eine ganz besondere Rolle spielten dabei auch die Athletinnen und Athleten aus dem Aktivenbereich, die als junge Trainer Verantwortung übernahmen. Mit viel Engagement, Herzblut und Nähe zu den Jüngeren wurden sie nicht nur zu wichtigen Bezugspersonen, sondern auch zu echten Vorbildern. Die Jüngeren schlossen sie schnell ins Herz – ein generationenübergreifender Teamgeist, wie man ihn sich im Verein nur wünschen kann.
Bemerkenswert war zudem die Disziplin und Selbstverständlichkeit, mit der alle Teilnehmenden ihren Beitrag zum Gelingen der Woche leisteten. Das zeigte sich nicht nur im Training, sondern auch in den vielen kleinen Dingen – etwa an den auffallend ordentlich hinterlassenen Zimmern bei der Abreise. Ebenso bleibt die große Beteiligung an den freiwilligen morgendlichen Läufen in Erinnerung, die viele mit anschließenden Core- und Bauch-Workouts mit Freude und Motivation absolvierten – und das trotz intensiver Trainingstage.
Auch aus Sicht des Organisationsteams bleibt dieses Trainingslager in ganz besonderer Erinnerung: geprägt von echtem Zusammenhalt, gegenseitiger Unterstützung und einer Begeisterung für den Sport, die in jeder Trainingseinheit und jedem gemeinsamen Moment spürbar war. Ein Trainingslager, das allen Beteiligten noch lange im Herzen bleiben wird.
Ein besonderer Dank gilt allen Trainerinnen und Trainern sowie den Unterstützern des Trainingslagers. Ohne dieses Engagement wäre eine solche Maßnahme nicht möglich. Unser Dank gilt insbesondere der Reinhold Beitlich-Stiftung Tübingen, der Kreissparkasse Tübingen sowie den Familien Handte und Buckenmayer für ihre wertvolle Unterstützung.

Trainingslager Brixen 2026 - Tag 7
Das Trainingslager neigte sich langsam dem Ende zu. Nach einer anstrengenden Woche wurden die Athleten verschont vom Morgenlauf, dafür wurden alle Koffer gepackt, die Autos beladen und ausgiebig gefrühstückt.
Im Stadion angekommen begann unsere letzte Trainingseinheit für das Trainingslager. Die U14 übte nochmal fleißig das Kugelstoßen für den Wettkampf am Samstag. Ein Teil der U16 startet mit Hürden und der andere mit Sprungkraft und Kugelstoßen. Die Aktiven haben Speer gemacht. Zum Abschluss des Trainingslagers standen für alle Athleten anstrengende Laufprogramm an. Während die U14 und U16 vollzählig ihre Programme auf der Bahn mit Läufen bis zu 600m durchzogen, haben die Aktiven verletzungsbedingt entweder einen Dauerlauf oder das anspruchsvolle, traditionelle LGSZ-Tempolaufprogramm absolviert. Nach einer kalten duschen und einer kurzen Einkaufspause ging es dann in die Autos zu einem kleinen Zwischenstopp an der Zugspitze. Bei bestem Wetter konnten wir die Aussicht genießen, bevor wir weiter zu unserem zweiten Halt fuhren. Dort wartete – wie jedes Jahr – in der Eisdiele in Ochsenhausen eine kleine Belohnung auf alle Teilnehmer, um das Trainingslager mit einem Highlight abzuschließen.
Gegen 19:30 Uhr kamen wir erschöpft, aber glücklich in Mössingen an und wurden freudig von unseren Eltern empfangen.
Trainingslager Brixen 2026 - Tag 6
Der morgendliche Ablauf, bestehend aus dem Morgenlauf, einem Pamela Reif Workout und dem wohlverdienten Frühstück ist mittlerweile allen Athleten in Fleisch und Blut übergegangen. Trotz der anstrengenden Vortage und der nach und nach einsetzenden Erschöpfung ist der Trainingseifer in allen Altersklassen weiterhin ungebrochen. Das zeigte sich von unseren jüngsten Athleten die nochmals höchste Konzentration in den technisch anspruchsvollen Disziplinen Speerwurf und Hochsprung erwiesen bis hin zu der U16 die sich nach mehrtägigem Training ebenfalls wertvoller Trainingserfolge im, Kugelstoßen und Speerwurf erfreuen durften.
Trainingslager Brixen 2026 - Tag 5
Heute haben wir den Tag wie üblich mit dem Morgenlauf und dem Pamela Reif Workout begonnen. Es folgte ein verdientes Frühstück und wir konnten frisch gestärkt in die Morgensession starten.
Für die U14 stand Weitsprung (Marcus) und Speer (Finn), für die U16 Hürde (Luise), Diskus (Martin) und Kugelstoßen (Luise) und für die älteren Hochsprung, Sprints und Diskus an.
Nach der erfolgreichen Trainingseinheit am Morgen ging es dann für alle in die Mittagspause und es wurde sich erneut gestärkt.
Trainingslager Brixen 2026 - Tag 4
Der Ostersonntag begann traditionell um 7 Uhr mit dem gemeinsamen Morgenlauf. Direkt im Anschluss sorgte der Osterhase für eine gelungene Überraschung: Bei der gemeinsamen Suche nach den versteckten Ostergeschenken entstand eine lockere und motivierende Stimmung.

Tagessiege für Tom Hoch, Maxi-Marie und Louis Schäfer beim Werfertag in Murr
Der landesoffene Werfertag in Murr am 28. März 2026 fand bei winterlichen Temperaturen knapp über dem Gefrierpunkt statt. Im Verlauf des Wettkampfs setzte zudem Niederschlag ein, der schließlich sogar in Schnee überging. Trotz teilweise klammer Hände präsentierten sich die Athletinnen und Athleten der LG Steinlach-Zollern in hervorragender Form. In zahlreichen Altersklassen überzeugten sie mit starken Leistungen – darunter 12 neue persönliche Bestleistungen – sowie insgesamt 14 Podestplätzen.
Besonders erfolgreich verlief der Wettkampf für die männliche Jugend M15. Hier dominierte die LG Steinlach-Zollern gleich mehrere Disziplinen: Im Kugelstoß sicherte sich Tom Hoch mit 11,19 m den Sieg, gefolgt von seinen Vereinskameraden Arthur Jenike (10,21 m), Noah Handte (9,18 m) und Paul Zukunft (9,17 m). Die beiden letztgenannten erzielten dabei neue persönliche Bestleistungen.
Auch im Diskuswurf überzeugte Tom Hoch mit starken 35,45 m und sicherte sich den Tagessieg vor seinem ebenfalls mit persönlicher Bestleistung werfenden Mannschaftskameraden Noah Handte (29,66 m). Im Speerwurf komplettierte Hoch mit 38,25 m und Platz zwei seinen starken Wettkampftag. Seine neuen Bestleistungen im Diskus- und Speerwurf bringen ihn aktuell unter die Top 30 der deutschen Bestenliste in der Altersklasse M15.
Auch die jüngeren Athletinnen zeigten ihr Können: In der Altersklasse W13 gewann Maxi-Marie Schäfer den Kugelstoß mit 7,65 m, während Finnja von der Ruhr ebenfalls einen Podestplatz erreichte. In der W12 belegte Saskia Speth einen starken zweiten Platz.
Ein weiteres Highlight war der Sieg von Louis Schäfer in der Altersklasse M12, der sich mit 6,38 m im Kugelstoß durchsetzen konnte.
In der weiblichen Jugend W14 überzeugte Anouk Speth mit konstant guten Leistungen. Sie belegte im Kugelstoß (8,61 m), Diskuswurf (24,37 m) und Speerwurf (22,42 m) jeweils den zweiten Platz.
Auch in den älteren Jugendklassen war die LG Steinlach-Zollern erfolgreich vertreten: Arda Tahsin Cep zeigte in der männlichen Jugend U18 solide Leistungen in allen drei Wurfdisziplinen und freute sich besonders über eine neue persönliche Bestleistung im Diskuswurf. Bei den weiblichen Jugendlichen überzeugte seine Schwester Melisa Cep mit einem zweiten Platz im Kugelstoß sowie einer weiteren guten Platzierung im Speerwurf.
Bei den Aktiven erreichte Niklas Gartmann im Kugelstoß (10,36 m) und im Speerwurf jeweils mit neuen persönlichen Bestleistungen vordere Platzierungen. Der Werfertag in Murr war damit ein gelungener Start in die Freiluftsaison und lässt auf den weiteren Verlauf des Jahres hoffen.
Die LG Steinlach-Zollern-Ergebnisse im Detail:
Männer
Niklas Gartmann – Kugelstoß – 10,36 m – Platz 4 (PB)
Niklas Gartmann – Diskuswurf – 24,63 m – Platz 6
Niklas Gartmann – Speerwurf – 37,76 m – Platz 2 (PB)
Männliche Jugend U18
Arda Tahsin Cep – Kugelstoß – 8,47 m – Platz 5
Arda Tahsin Cep – Diskuswurf – 25,46 m – Platz 4 (PB)
Arda Tahsin Cep – Speerwurf – 20,85 m – Platz 7
Weibliche Jugend U18
Melisa Beyhan Cep – Kugelstoß – 9,77 m – Platz 2
Melisa Beyhan Cep – Speerwurf – 22,33 m – Platz 6
Jugend M15
Tom Hoch – Kugelstoß – 11,19 m – Platz 1
Arthur Jenike – Kugelstoß – 10,21 m – Platz 2
Noah Handte – Kugelstoß – 9,18 m – Platz 3 (PB)
Paul Zukunft – Kugelstoß – 9,17 m – Platz 4 (PB)
Tom Hoch – Diskuswurf – 35,45 m – Platz 1 (PB)
Noah Handte – Diskuswurf – 29,66 m – Platz 3 (PB)
Arthur Jenike – Diskuswurf – 26,85 m – Platz 4 (PB)
Paul Zukunft – Diskuswurf – 26,66 m – Platz 5
Tom Hoch – Speerwurf – 38,25 m – Platz 2 (PB)
Paul Zukunft – Speerwurf – 31,06 m – Platz 3
Arthur Jenike – Speerwurf – 25,66 m – Platz 4
Noah Handte – Speerwurf – 24,72 m – Platz 5
Jugend W14
Anouk Speth – Kugelstoß – 8,61 m – Platz 2
Anouk Speth – Diskuswurf – 24,37 m – Platz 2 (PB)
Saskia Speth – Diskuswurf – 12,17 m – Platz 4
Anouk Speth – Speerwurf – 22,42 m – Platz 2 (PB)
Finnja von der Ruhr – Speerwurf – 14,36 m – Platz 6
Saskia Speth – Speerwurf – 8,07 m – Platz 7
Jugend M12
Louis Schäfer – Kugelstoß – 6,38 m – Platz 1 (PB)
Jugend W13
Maxi-Marie Schäfer – Kugelstoß – 7,65 m – Platz 1
Finnja von der Ruhr – Kugelstoß – 6,73 m – Platz 3 (PB)
Jugend W12
Saskia Speth – Kugelstoß – 6,57 m – Platz 2 (PB)
Trainingslager Brixen 2026 - Tag 3
Am heutigen Morgen begann es wie immer mit dem täglichen Morgenlauf für die Gruppe, die bereits am Donnerstag anreiste. Anschließend wurden wir erneut von Pamela Reif gequält. Danach durften wir uns mit einem leckeren Frühstück stärken, während sich die andere Gruppe von Zuhause aus freudig auf den Weg in Trainingslager machte.
Die bereits angereiste Gruppe trainierte in der ersten Trainingseinheit Kugelstoß und Weitsprung, die U16-Jungs machten Stabhochsprung. Nach dieser Trainingseinheit ging es in die Mittagspause zurück zur wunderschönen Pension, dort wartete die neu angereiste Gruppe bereits in der Sonne auf die Anderen.

WLV-Laufkongress am 8. März 2026
Am Sonntag, den 8. März 2026, fuhren einige Trainer und Betreuer des Lauftreffs der LG Steinlach-Zollern zum WLV‑Laufkongress nach Stuttgart Bad Cannstatt, also pünktlich zum Start in die neue Laufsaison. Im Mittelpunkt des Tages standen die ambitionierten Wettkampf‑ und Freizeitläufer/innen, die von einem abwechslungsreichen und praxisnahen Programm profitieren konnten.
Die Teilnehmenden erhielten wertvolle Impulse zu moderner Trainingsgestaltung, innovativer Lauftechnik und Bewegungsanalyse. In verschiedenen Workshops ging es unter anderem um Themen wie Slowjogging, Rumpfstabilität und das ISG‑Syndrom im Laufsport.
Besonders inspirierend waren die Beiträge der geladenen Gäste: Olympiateilnehmerin Alina Reh und Extremsportler Christian Spangenberger teilten persönliche Einblicke in ihre Motivation, Herausforderungen und Erfolgsstrategien. Ihre Geschichten sorgten für Begeisterung und gaben Motivation für die anstehende Saison.
Zum Abschluss bot eine Podiumsdiskussion Raum für Austausch, Diskussion und neue Perspektiven. Der WLV‑Laufkongress zeigte einmal mehr, wie eng Wissen, Leidenschaft und Gemeinschaft im Laufsport verbunden sind und machte allen Beteiligten Lust auf eine starke und motivierte Laufsaison 2026.
Trainingslager Brixen 2026 - Tag 1
Trainingslager Brixen 2026 - Tag 2
Früh am Morgen startete der zweite Tag des Trainingslagers mit dem gefürchteten Morgenlauf, anschließend quälte uns noch Pamela Reif mit einem 10-minütigen Bauchworkout. Dann ging es in das wohl verdiente Frühstück, wo wir uns dann direkt Brötchen schmierten für unser Mittagessen.
Mit Herz, Teamgeist und Bestleistungen zum Medaillensatz bei Württembergischen Meisterschaften
Bei den württembergischen Hallen-Mehrkampfmeisterschaften in Ulm präsentierte sich die LG Steinlach-Zollern mit einem großen Team – und kehrte mit einem kompletten Medaillensatz sowie zahlreichen Top-8-Platzierungen zurück.

Wiedereinstieg ins Wettkampfgeschehen bei der DM
Routinier Detlef Wolter von der LG Steinlach-Zollern wurde in den zurückliegenden zwei Jahren durch verschiedene Verletzungen von Starts bei Laufwettkämpfen ausgebremst. In die Saison 2026 ist er dagegen am 8. März Uelzen recht früh eingestiegen. Die dort ausgerichteten Deutschen Straßenlaufmeisterschaften lockten rund 800 Starten in den Norden der Republik nach Niedersachsen. Detlef Wolter sollte für seine weite Anreise belohnt werden, denn mit seiner Zeit von 46:39 Minuten für die klassische 10km-Distanz war der erstmals in der Altersklasse M70 startberechtigte Senior der LG Steinlach-Zollern angesichts der langen Wettkampfabstinenz sehr zufrieden. Je höher die Altersklassen, desto geringer werden die Teilnehmerzahlen. Aber auch in der AK M70 ist das Leistungsniveau noch beeindruckend hoch, Detlef Wolter platzierte sich auf Rang 7 der DM-Wertung. Dass selbst in noch weit höherem Alter Laufsport auf ambitioniertem Niveau möglich ist, bewiesen einige Teilnehmer, die sogar in der AK M85 gewertet wurden.
Beste Bedingungen beim beliebten Lauf in Kandel
Der sehr beliebte Bienwald-Marathon und –Halbmarathon lockt Jahr für Jahr zahlreiche Läuferinnen und Läufer nach Kandel, die gerne früh in der Saison bereits eine längere Distanz finishen möchten. Die dortige Veranstaltung ist stets bestens organisiert und die relativ flache Strecke ermöglicht überdurchschnittlich flotte Laufzeiten. Wenn dann noch wie in diesem Jahr die Witterungsbedingungen optimal sind, fällt der eine oder andere Rekord und die Laufsportler freuen sich über einen gelungenen Saisonstart. Das trifft auch auf die Teilnehmer der LG Steinlach-Zollern zu. Besonders freuten sich Friederike Munzinger, die mit 1:35:41 Stunden eine neue persönliche Bestzeit auf der Halbmarathonstrecke erzielte, und Sarah Beschorner, die über dieselbe Distanz nach 1:40:23 Stunden mit dem tollen Silberrang in ihrer Altersklasse W55 belohnt wurde.
Ergebnisse Halbmarathon
|
LGSZ-Starter |
Zeit h:mm:ss |
Platzierung Altersklasse |
|
Christian Munzinger |
1:27:16 |
15. M40 |
|
Michael Heunoske |
1:32:34 |
36. M45 |
|
Friederike Munzinger |
1:35:41 |
8. W40 |
|
Werner Bayer |
1:38:47 |
25. M50 |
|
Sarah Beschorner |
1:40:23 |
2. W55 |
|
Alexander Rahn |
1:42:51 |
70. M45 |
|
Tomma Lepke |
1:54:58 |
20. W50 |

Schäfer und Speth mit ersten Siegen in der U14
U14-Hallenwettkämpfe sind eher dünn gesät. Eine Gelegenheit nutzten zwei Athleten der LG Steinlach-Zollern und machten sich mit Trainer und Eltern auf den Weg nach Crailsheim. Saskia Speth und Louis Schäfer, beide Jahrgang 2014 und somit erst im Herbst aus der U12 in die nächsthöhere Altersklasse U14 aufgestiegen, haben die Herausforderung angenommen und sich mehr als gut geschlagen.
Louis Schäfer ist in allen vier Disziplinen, 2x50m-Sprint (hier werden zwei Mal 50m gesprintet und die Ergebnisse addiert), 800m-Lauf, Hochsprung und Kugelstoßen angetreten. Saskia Speth hatte den Hochsprung ausgelassen.
Louis Schäfer hat mit drei Gold- sowie einer Silbermedaille herausragende Leistungen gezeigt. Saskia Speth holte im Kugelstoßen souverän die Goldmedaille.
Beide Athleten zeigten bereits früh in der Saison sehr gute Leistungen, so dass man sich auf die weiteren Wettkämpfe freuen und auf die Ergebnisse gespannt sein darf.
Die Leistungen und Ergebnisse im Einzelnen:
Saskia Speth, W12:
| 2x50m-Sprint | 18,29 sec | 8. Rang |
| 800m-Lauf | 3:35,25 min | 4. Rang |
| Kugelstoß | 6,13 m | 1. Rang |
Louis Schäfer, M12
| 2x50m-Sprint | 16,19 sec | 1. Rang |
| 800m-Lauf | 3:15,95 min | 2. Rang |
| Hochsprung | 1,30 m | 1. Rang |
| Kugelstoß | 5,86 m | 1. Rang |

Titelgewinn und zweimal Silber bei den Ba-Wü Winterwurfmeisterschaften
Bei schwierigen äußeren Bedingungen fanden die Baden-Württembergischen Winterwurfmeisterschaften in Frickenhausen statt. Besonders im Diskuswurf stellte der ausgesprochen rutschige Ring die Teilnehmer vor große Herausforderungen, was zahlreiche ungültige Versuche zur Folge hatte. LGSZ-Routinier Niklas Kretschmer brachte es treffend auf den Punkt: „Ich habe noch nie bei solch rutschigen Bedingungen im Diskusring gedreht.“
Unter diesen schwierigen Umständen konnte vor allem Clesio De Carvalho überzeugen. Mit mehreren Würfen um die 50-Meter-Marke sicherte er sich in der männlichen Jugend U18 souverän den Titel mit 50,55 Metern. Auch wenn er mit seiner Weite selbst noch nicht ganz zufrieden war, zeigte er in seinem ersten Jahr in dieser Altersklasse einen stabilen Wettkampf und setzte sich deutlich von der Konkurrenz ab.
Ebenfalls stark präsentierte sich Niklas Kretschmer bei den Aktiven. Der erfahrene Werfer holte sich unter den anspruchsvollen Bedingungen gleich zwei Silbermedaillen – mit 41,39 Metern im Diskuswurf und 53,36 Metern im Speerwurf – und unterstrich damit eindrucksvoll seine Routine und Wettkampfstärke. In derselben Altersklasse hatte Dominic Ilgner hingegen mit den schwierigen Verhältnissen zu kämpfen. Viele seiner Diskuswürfe waren ungültig oder landeten außerhalb des Sektors, sodass er mit nur einem gültigen Versuch deutlich unter seinen Möglichkeiten blieb.
Auch die weiteren jungen Athleten der LG Steinlach-Zollern mussten den schwierigen Bedingungen vor Ort sowie den fehlenden Trainingsmöglichkeiten mit dem Speer in den vergangenen Monaten Tribut zollen. Dieudonné Ngon und Arda Cep blieben im Speerwurf der U18 unter ihren Möglichkeiten, sammelten dabei jedoch wertvolle Wettkampferfahrung.
Ergebnisse der LGSZ im Detail:
Männliche Jugend U18
Clesio De Carvalho
Diskuswurf – 50,55 m – Baden-Württembergischer Meister
Ngon Dieudonné Zchekap
Speerwurf – 31,20 m – Platz 9
Cep Arda Tahsin
Speerwurf – 21,74 m – Platz 10
Männer
Niklas Kretschmer
Diskuswurf – 41,39 m - Baden-Württembergischer Vize-Meister
Speerwurf – 53,36 m - Baden-Württembergischer Vize-Meister
Dominic Ilgner
Diskuswurf – 28,91 m – Platz 8
Speerwurf – 31,19 m – Platz 7

Deutliche Steigerung für Clesio de Carvalho mit der Kugel
Während in Karlsruhe die Landesmeisterschaften der Jugend und Aktiven ausgetragen wurden, traf sich die nationale Kugelstoß-Elite am Wochenende bei zwei hochklassig besetzten Meetings: am Samstag in Nordhausen (Thüringen) und am Sonntag in Rochlitz (Sachsen).
Beim nationalen Meeting in Nordhausen erzielte Clesio de Carvalho (LG Steinlach-Zollern) eine Weite von 17,10 Metern, die ihm Rang drei einbrachte. Trotz des Podestplatzes war dem U18-Athleten anzumerken, dass er mit seiner Leistung nicht zufrieden war – er wusste, dass er sein Potenzial an diesem Tag nicht voll ausgeschöpft hatte.
Umso stärker präsentierte sich der zweifache Deutsche Schülermeister des Vorjahres einen Tag später in Rochlitz. Bereits im ersten Versuch wuchtete er die 5-Kilogramm-Kugel erstmals über die 18-Meter-Marke. Mit 18,02 Metern stellte er eine neue persönliche Bestleistung auf und übernahm gleichzeitig die Führung in der deutschen U18-Hallenbestenliste – auch gegenüber der teils ein Jahr älteren Konkurrenz dieser Altersklasse. Mit fast einem Meter Vorsprung sicherte er sich souverän den Tagessieg. Auch in den folgenden Durchgängen bestätigte das große LGSZ-Talent seine starke Form: Mit 17,93 und 17,86 Metern in den Versuchen zwei und drei zeigte er eine beeindruckende Serie und unterstrich eindrucksvoll seine derzeitige Spitzenposition.

Württembergische Hallenmeisterschaften U16: Zwei Medaillen und zahlreiche Finalplatzierungen
Ein intensives und ereignisreiches Meisterschaftswochenende liegt hinter den Athletinnen und Athleten der LG Steinlach-Zollern. Die Württembergischen U16-Hallenmeisterschaften wurden an zwei Tagen ausgetragen:
Der erste Teil fand am Samstag in Ulm statt, der zweite Teil folgte am Sonntag in Sindelfingen.
Für die Meisterschaften hatten sich sechs Athletinnen und Athleten der LG Steinlach-Zollern qualifiziert. Trotz krankheitsbedingter Einschränkungen zeigten sie insgesamt gute Leistungen, erreichten zahlreiche Finalplatzierungen und konnten durch Nina Richter zwei Medaillen gewinnen.
Die beste Platzierung aus den Reihen der LG Steinlach-Zollern ging am Samstag an Nina Richter. Im Kugelstoßen - nach ihrer Umstellung auf die technisch anspruchsvollere Drehstoßtechnik im vergangenen Herbst - waren Fortschritte erkennbar. Die ersten beiden Versuche waren recht weit, landeten jedoch außerhalb des Sektors. In den folgenden Durchgängen ging sie etwas verhaltener zu Werke und erzielte solide Weiten, blieb damit aber unter ihren eigenen Erwartungen. Mit 10,78 m im fünften Versuch schob sie sich zwischenzeitlich sogar auf den zweiten Platz vor, wurde im letzten Durchgang jedoch noch auf Bronze verdrängt.
Zuvor hatte sie bereits im Hürdenlauf eine gute Leistung gezeigt. Etwas gehandicapt durch eine um rund einen Meter nach hinten versetzte Startposition – notwendig, um passend an die erste Hürde zu kommen – lag sie zu Beginn des Rennens zurück, konnte im weiteren Rennverlauf jedoch deutlich Boden gutmachen. Als Siebte qualifizierte sie sich mit 9,54 s für das Finale, stellte diese Zeit dort erneut ein und verbesserte sich auf Rang vier. Im anschließenden Weitsprung hatte sie Pech mit dem Anlauf: Ein hauchdünn übertretener erster Versuch sowie zwei Sprünge deutlich vor dem Brett verhinderten den Einzug ins Finale.
Für ein weiteres Highlight sorgte Anouk Speth. Mit 9,10 m im Kugelstoßen steigerte sie ihre persönliche Bestleistung um mehr als einen halben Meter. Als Zehnte der Meldeliste angereist, qualifizierte sie sich überraschend mit einer neuen PB von 8,79 m nach dem Vorkampf für das Finale und konnte sich dort nochmals steigern. Am Ende belegte sie einen sehr starken 6. Platz.
Noah Handte erzielte gleich zwei persönliche Bestleistungen. Im Stabhochsprung übersprang er 2,70 m, im 5er-Schritt-Sprung verbesserte er sich auf 15,93 m. Im Stabhochsprung wäre sogar noch mehr möglich gewesen, wenn man berücksichtigt, wie deutlich er die neue Bestleistung übersprang. Bei der nächsten Höhe fehlten jedoch etwas die Lockerheit und das letzte Zutrauen für weitere Steigerungen.
Pech hatte Paul Zukunft, den eine zweiwöchige Krankheit im Vorfeld der Meisterschaften ausgebremst hatte. Gerade erst genesen, zeigte er dennoch im Weitsprung mit 5,66 m und 5,62 m sehr gute Versuche. Ein äußerst knapp übertretener Sprung im Bereich von sechs Metern kostete ihn dabei eine mögliche Medaille. Mit zunehmender Wettkampfdauer ließ jedoch die Kraft nach, sodass keine weitere Steigerung mehr möglich war.
Trotzdem ging er noch im Hochsprung an den Start und überzeugte dort zunächst mit einer makellosen Serie bis 1,60 m, alles im ersten Versuch. Danach machte sich der Kraftverschleiß bemerkbar und er scheiterte an 1,63 m.
Tom Hoch und Arthur Jenike hatten im Kugelstoßen im Vorfeld sehr gute Trainingsleistungen gezeigt, konnten diese im Wettkampf jedoch nicht wie erhofft umsetzen. Dennoch belegten sie mit 11,03 m bzw. 10,47 m die Plätze sechs und sieben.
Am Sonntag in Sindelfingen wurden die Meisterschaften mit den Staffelwettbewerben und den Langsprints fortgesetzt. Sowohl bei den Jungen als auch bei den Mädchen war jeweils eine Staffel der LG Steinlach-Zollern am Start. Im großen Teilnehmerfeld der Mädchen lief das Team der LGSZ in der Besetzung Isabelle Iro, Lea Weithoffer, Nina Richter und Helena Böhm die elftschnellste Zeit und verpasste damit den Finaleinzug der besten acht Teams. Die Jungenstaffel wurde leider nach Überlaufen der Wechselmarke beim ersten Wechsel disqualifiziert. Sie starteten in der Besetzung Arthur Jenike, Tom Hoch, Paul Zukunft und Noah Handte.
Der Höhepunkt folgte in den Einzelrennen: Nina Richter startete erstmals über die 300 m und gewann ihren Zeitlauf nach spannendem Finish in 43,41 Sekunden. Dies bescherte ihr in der Gesamtwertung die Silbermedaille und rundete das Meisterschaftswochenende ab.
Auch wenn nicht alle persönlichen Ziele erreicht wurden, präsentierte sich die U16 der LG Steinlach-Zollern bei den Württembergischen Hallenmeisterschaften mit zwei Medaillen, einzelnen persönlichen Bestleistungen und zahlreichen Finalteilnahmen. Die gezeigten Leistungen stimmen optimistisch für die kommenden Wettkämpfe.
Ergebnisse der LGSZ im Detail:
W14:
Kugelstoß:
Anouk Speth - 9,10m (PB) - Platz 6
W15:
300m:
Nina Richter - 43,41s - Platz 2
60m Hürden:
Nina Richter - 9,54s - Platz 4
Weitsprung:
Nina Richter - 4,58m - Platz 10
Kugelstoßen:
Nina Richter - 10,78m - Platz 3
M15:
Hochsprung:
Paul Zukunft - 1,60m - Platz 6
Stabhochsprung:
Noah Handte - 2,70m (PB) - Platz 10
Tom Hoch - 2,20m - Platz 12
Weitsprung:
Paul Zukunft - 5,66m - Platz 6
Noah Handte - 4,33m - Platz 13
Kugelstoßen:
Tom Hoch - 11,03m - Platz 6
Arthur Jenike - 10,46m - Platz 7
5er--Sprung:
Noah Handte - 15,93m (PB) - Platz 6
Arthur Jenike - 14,88m (PB) - Platz 7
WU16:
4x100m-Staffel – 55,96s – Vorlauf (Rang 11)
(Isabelle Iro, Lea Weithoffer, Nina Richter, Helena Böhm)
MU16:
4x100m-Staffel – disqualifiziert (Vorlauf)
(Arthur Jenike, Tom Hoch, Paul Zukunft, Noah Handte)

David Kleinschrodt und Leonie Schinko holen kompletten Medaillensatz für die LGSZ
Bei den Baden-Württembergischen Hallenmeisterschaften der Jugend und Aktiven in Karlsruhe gingen David Kleinschrodt und Leonie Schinko für die LG Steinlach-Zollern an den Start. Als Mehrkämpfer behaupteten sich beide erfolgreich im Feld der Spezialisten und überzeugten mit starken Leistungen sowie mehreren Topplatzierungen.
Titel, Vizemeisterschaft und Bestleistungen für David Kleinschrodt
David Kleinschrodt (U20) präsentierte sich bei den Titelkämpfen in hervorragender Form. In drei der vier Disziplinen, in denen er antrat, stellte er neue persönliche Bestleistungen auf und war sehr zufrieden mit dem Verlauf.
Über 200 Meter sicherte er sich in starken 22,51 Sekunden den baden-württembergischen Meistertitel. Gleichzeitig erfüllte er damit die Norm für die Deutschen Meisterschaften.
Im Weitsprung steigerte er sich auf 6,72 Meter, kam damit nahe an seine persönliche Bestmarke heran und gewann die Vizemeisterschaft.
Besonders erfreulich war seine Leistungsentwicklung im Stabhochsprung: Mit 4,00 Metern verbesserte er seine Bestleistung um 30 Zentimeter und belegte Platz 5 – ein wichtiger Schritt mit Blick auf die anstehenden Deutschen Mehrkampfmeisterschaften in zwei Wochen.
Auch im Kugelstoßen überzeugte der LGSZ-Neuzugang mit 13,15 Metern (PB) und erreichte einen starken vierten Platz.
Bronzemedaille für Leonie Schinko bei den Frauen
Leonie Schinko, die in diesem Jahr erstmals in der Frauenklasse startet, ging nach ihrem starken Auftritt Mitte Januar in Ulm trotz noch leichter Oberschenkelprobleme an den Start. Im Weitsprung knüpfte sie nahezu an ihre neue persönliche Bestleistung an und sicherte sich mit 5,87 Metern die Bronzemedaille.
Über 200 Meter zeigte sie sich mit 25,62 Sekunden zufrieden und belegte Platz 6. Im Kugelstoßen kam sie mit 10,98 Metern auf Rang 7. Gelingt es ihr, die muskulären Probleme vollständig in den Griff zu bekommen, kann die Siebenkämpferin zuversichtlich auf die Deutschen Mehrkampfmeisterschaften blicken.
Maik Merle mit Silber bei BaWü-Masters
Mehrkämpfer Maik Merle von der LG Steinlach-Zolern trat bei den diesjährigen Baden-Württembergischen Hallen-Masters in Sindelfingen an, um sich zu Beginn der Saison im Hochsprung der Altersklasse M30 zu messen. Nach einem vielversprechenden Vorjahr war die Frage, wie er sich nach der Winterpause präsentiert. Trotz einer kleinen Unkonzentriertheit bei seiner zweiten Höhe von 1,78m, zeigte er abschließend eine starke Leistung. Bis 1,86m floppte er jeweils im ersten Versuch über die Latte. Da sein letzter verbliebener Konkurrent von der LG Teck diese Höhe, wie alle bisherigen Höhen, im ersten Versuch überquerte, lag Maik Merle auf dem Silberrang. Die Entscheidung fiel bei der Höhe von 1,90 m. Trotz mehreren nur knapp gescheiterten Versuchen konnte der sprungstarke LGSZ-Athlet die Latte nicht mehr überwinden. Dennoch holte er sich höhengleich mit dem Sieger nach einer starken Vorstellung die Silbermedaille.
Clesio de Carvalho mit überzeugendem Saisoneinstieg
Beim internationalen Hallenmeeting im Sindelfinger Glaspalast absolvierte der zweifache deutsche Schülermeister des vergangenen Jahres, Clesio de Carvalho (LG Steinlach-Zollern), seinen Einstieg in die Saison 2026. In diesem Jahr tritt er erstmals offiziell in der Altersklasse U18 an.
Obwohl er noch dem jüngeren Jahrgang angehört, gewann de Carvalho das Kugelstoßen mit der 5-kg-Kugel souverän. Nach mehreren Versuchen über 17 Meter steigerte er sich im letzten Durchgang auf starke 17,73 Meter. Damit verbesserte er seine persönliche Bestleistung aus dem Vorjahr um knapp einen Meter und rangiert aktuell auf Platz zwei der deutschen Hallenbestenliste der U18.
„Auch wenn ich sogar schon mit den 18 Metern geliebäugelt hatte, war ich mit dem Saisoneinstieg ganz zufrieden“, äußerte sich das große Wurf- und Stoßtalent der LG Steinlach-Zollern.

Zwei Tagessiege, zahlreiche Bestleistungen: LG Steinlach-Zollern überzeugt beim Hallenauftakt in Ulm
Viele PB beim Hallensportfest am Nikolaustag / Paul Zukunft ragt heraus
Beim Hallensportfest am Nikolaustag in Ulm gingen acht U16-Athletinnen und -Athleten der LG Steinlach-Zollern an den Start. Formüberprüfung nach Wochen des Trainings und Technikvorbereitung auf die im neuen Jahr anstehenden Hallenmeisterschaften standen auf dem Programm. Dabei überraschte der LGSZ-Nachwuchs mit vielen neuen persönlichen Bestmarken (PB). Nicht weniger als 12 neue PB waren bei den insgesamt 19 Starts zu verzeichnen!

Württembergischer VR-Pokal KiLa-Finale Stuttgart
Beim Württembergischem VR-Pokal KiLa-Finale Stuttgart trat die LG Steinlach-Zollern mit eine U10 und einer U12 Mannschaft an.
Die U10 Mannschaft:
Durch die gute Platzierung in der Kinderleichtathletik-Liga des Landkreis Tübingen konnte sich die U10-Mansschaft der LG Steinlach-Zollern zu den WLV-Meisterschaften in der Scharrena in Stuttgart am 30.11.25 qualifizieren. Da die Qualifizierungswettkämpfe alle im Freien im Stadion waren, war es für alle Beteiligten ungewohnt einen Wettkampf in der Halle zu bestreiten, da z.B. der Weitsprung auf eine Weichbodenmatte absolviert wird und nicht in den Sand. Die Mädchen und Jungs der U10 hatten trotzdem viel Spaß und waren mit großem Eifer dabei. Leider konnten sie keine Platzierung in der vorderen Rängen erreichen, was aber der guten Stimmung keinen Abbruch tat. Der Wettkampf in der großen Arena war für alle ein tolles Erlebnis. Hoffentlich sind wir nächstes Jahr wieder dabei.

Die U12 Mannschaft:
Die U12 der LG Steinlach-Zollern hatte sich in drei Wettkämpfen des VR-Pokals für das Landesfinale qualifiziert. Sie startete als Zweitplatzierte des Kreises Tübingen hinter der LAV Stadtwerke Tübingen. Da die Vorwettkämpfe zusammen mit dem Kreis Reutlingen stattfanden, wurde deutlich, dass unser Team auch hinter dem ebenfalls qualifizierten Team des LV Pliezhausen lag, punktgleich auf mit dem TSV Undingen. Das Landesfinale ist ein Höhepunkt der Saison mit 31 Teams aus ganz Württemberg, bestehend aus jeweils 10 Sportlerinnen und Sportlern, die die Halle der Untertürkheimer Kurve innerhalb des Fußballstadions zusammen mit ihren Trainerinnen und Betreuern und den Eltern füllen. Die fünf Einzelwettkämpfe werden als Team absolviert, die sechs besten Teilnehmer*innen gewertet. Das schweißt zusammen, alle fiebern mit allen mit und die Halle ist durch das nicht abreißende Anfeuern überlaut. Beim Sprint sind wir super gestartet. Das enge Beieinander der guten Zeiten zeigte schon die gute Form des Teams der LG Steinlach-Zollern. Auch der Hochweitsprung frontal über eine Stange lief hervorragend. Dabei waren die Kampfrichter streng, manche tolle Höhe wurde leider wegen falschen Landens nicht gewertet. Beim Medizinballstoßen gaben unsere Kinder alles, etwas schwierig gestaltete sich der Weitsprung. Mit kurzem Anlauf und kaum einer Möglichkeit, diesen anzupassen, verloren wir gute Sprünge durch Übertreten. Bei der finalen Staffel waren wir wieder super dabei und alle sammelten maximale Punktzahlen. Am Ende erreichten wir einen hervorragenden Platz 7 vor der LAV Stadtwerke Tübingen und vor dem LV Pliezhausen. Wenn das kein hervorragendes Ergebnis ist! Dabei waren: Lotta Leipp, Marleen Meißner, Ida Rein, Elias Grießinger, Louis Schäfer, Louis Koptschalin, Luuk Dannien, Luise Graf, und Nico Böhm. Romy Stauss war leider krank. Allen Kindern einen dicken Applaus und dem WLV herzlichen Dank für die Organisation.


Erlebnisreiches KiLa-Trainingslager in Freudenstadt
Vom 17. bis 19. Oktober 2025 fand das alljährliche Trainingslager der U10 und U12 in Freudenstadt statt.
Untergebracht waren die rund 30 Kinder und ihre Betreuer diesmal im Champions Park, der direkt neben dem Stadion liegt – perfekte Bedingungen also und kurze Wege zwischen Unterkunft und Trainingsgelände.
Im Stadion absolvierten die jungen Sportlerinnen und Sportler zwei intensive und abwechslungsreiche Trainingstage mit den leichtathletischen Disziplinen Sprint, Weitsprung, Wurf, Hochsprung und Staffellauf. Auch Koordinationsübungen kamen nicht zu kurz.
Nach dem gemeinsamen Aufwärmen wurden die Kinder in altersgerechte Gruppen eingeteilt und anschließend auf die verschiedenen Stationen verteilt. Diese wurden regelmäßig gewechselt, so dass jede und jeder alle Disziplinen absolvieren konnte. So ermöglicht das Trainingslager ein intensiveres Training, das unter der Woche oft zu kurz kommt: Bewegungsabläufe und die individuelle Belastung können hier gezielt berücksichtigt werden. Trotzdem bleibt der Spaß im Vordergrund und die Kinder werden nicht überfordert. – Ein vielseitiges Training, das für Spaß, Bewegung und Teamgeist sorgt.
Neben den Trainingseinheiten standen auch Spaß und Gemeinschaft im Vordergrund. Ein besonderes Highlight war der Samstagabend im Panoramabad, das die Gruppe für ganze drei Stunden fast ganz für sich allein hatte – hier wurde noch einmal die restliche Energie mit viel Freude ausgepowert. Entsprechend müde, aber glücklich, fielen anschließend alle in ihre Betten.
Am Sonntagvormittag stand ein weiterer spannender Moment auf dem Programm: Die Kinder erhielten das sehnlich erwartete Trainingslager-T-Shirt – jedes Jahr ein kleines Highlight, das mit Spannung erwartet wird. Ob es überhaupt eines gibt, welche Farbe es dieses Mal hat und welcher coole Spruch den Rücken ziert, sorgt stets für neugierige Gesichter. Nach der Übergabe folgte noch das Gruppenfoto und eine letzte Trainingseinheit, bevor es nach dem Mittagessen anschließend nach Loßburg in den Zauberwald ging.
Hier hat die Zeit zwar nicht ganz ausgereicht, doch der Spaß kam trotzdem nicht zu kurz.
Das Trainingslager ist nicht nur ein sportliches Highlight, sondern auch eine wertvolle Gelegenheit, dass die Kinder sich näher kennenlernen, Teamgeist entwickeln und gemeinsam Freude an Bewegung und Spielen haben. Für viele ist es ein schönes Erlebnis und ein gelungener Jahresabschluss, bevor es in die nächste Altersklasse geht bzw. die Hallensaison beginnt. Ein rundum gelungenes Wochenende, das allen Teilnehmenden noch lange in Erinnerung bleiben wird!

LGSZ-U16-Mixed-Team holt württembergische Vizemeisterschaft - ein Pünktchen fehlt zu Gold
Bei den württembergischen Team-Meisterschaften (DSMM) in Sindelfingen trat die LG Steinlach-Zollern in der Altersgruppe U16 mit einer Mixed-Mannschaft bei wenig leistungsfördernden nasskalten Bedingungen an. In dieser Mixed-Wertung floss in acht Disziplinen immer die beste Leistung eines Mädchens und eines Jungen in die Wertung ein. Die Staffeln setzten sich ausgewogen aus zwei Mädchen und zwei Jungen zusammen. Leider musste das LGSZ-Team deutlich geschwächt an den Start gehen. Mit dem zweifachen deutschen Schülermeister Clesio de Carvalho fiel der wichtigste Punktelieferant krankheitsbedingt ebenso aus wie Hanna Schlaier. Paul Zukunft ging noch merklich geschwächt an den Start. Miriam Hoch und Tom Hoch trafen von einer Schulausfahrt in den Süden Frankreichs nach nächtlicher Busrückfahrt mit Schlafdefizit nicht einmal ganz rechtzeitig zum Start ein. Arthur Jenike konnte wegen einer Schulreise nach England gar nicht dabei sein. Für die Trainerinnen Sarina Haider und Luise Sester sowie Trainer Martin Grundmann hieß es, das Team nochmals ziemlich umzustellen. Doch von all diesen Schwierigkeiten ließ sich das verbliebene Team ganz offensichtlich nicht aus der Bahn werfen.
So liefen die beiden Staffeln in ihren Vorläufen nach sehr guten Wechseln vorne mit. Die erste Staffel mit Lea Weithoffer, Paul Zukunft, Nina Richter und Noah Handte brachte das Team auf den 2. Rang. Beim Diskuswurf überzeugten Noah Handte (28,22m) und Melisa Cep (21,73m) mit neuen persönlichen Bestleistungen (PB). Pech hatte der wurfstarke Tom Hoch, weil seine drei Versuche allesamt ungültig gegen werden mussten. In der Gesamtwertung reihte sich das LGSZ-Team in Schlagdistanz zu den Führenden auf Rang 3 ein. Nach starken Hürdenleistungen von Paul Zukunft (12,52s /PB) und Nina Richter (12,72s) ging das Team sogar knapp in Führung. Auch Noah Handte und Lea Weithoffer konnten über die Hürden überzeugen. Beim Weitsprung wollten die Anläufe einfach nicht klappen. Außer Melisa Cep, die mit 4,46m ihr Leistungsniveau bestätigen konnte, sprangen Miriam Dietrich, Paul Zukunft und Jonas Bumüller jeweils recht weit vor dem Brett ab und mussten die Führung wieder abgeben. Beim Hochsprung waren es wieder Nina Richter (1,52m) und Paul Zukunft (1,56m), die die LGSZ im Rennen um eine vordere Platzierung hielten. Noah Handte scheiterte nur äußerst knapp an einer neuen PB von 1,48m. Leider ging Lea Weithoffer mit „ohne gültigen Versuch (o.g.V.)“ in die Wertung ein, nachdem sie unglücklich mit drei Fehlversuchen über ihre Anfangshöhe scheiterte. Über 100m erzielten Emmanuel Ngon (14,30s/PB) und Miriam Dietrich (14,47s) die besten Leistungen für die LGSZ - gefolgt von Jonas Bumüller und Isabell Iro. Beim 800m-Lauf überzeugten Jonas Bumüller (2:37min/PB) und Elena Eissler (2:41min). Die LGSZ lag zwischenzeitlich auf Rang zwei – relativ knapp hinter den Führenden. Im abschließenden Kugelstoßen überzeugte Nina Richter mit neuer persönlicher Bestmarke von 11,82m. Tom Hoch stieß die Kugel auf gute 10,23m hinaus und auch Clara Schneiderhan (8,60m) und Emmanuel Ngon (7,79m) konnten mit ihren Leistungen zufrieden sein. Mit diesen Leistungen hatte es das LGSZ-Team noch einmal sehr spannend gemacht und kam mit 7.818 Punkten bis auf einen Zähler an das Siegerteam von der LG Hohenlohe heran. Nach den Schwächungen im Vorfeld überwog bei der LGSZ die Freude über die gewonnene Vizemeisterschaft und nicht die Enttäuschung über die so hauchdünn verpasste Meisterschaft. Für das U16-Team der LGSZ waren am Start: Miriam Dietrich, Melisa Cep, Elena Eissler, Clara Schneiderhan, Isabell Iro, Nina Richter, Lea Weithoffer, Jonas Bumüller, Noah Handte, Tom Hoch, Emmanuel Ngon, Paul Zukunft.
Die LG Steinlach-Zollern-Ergebnisse im Detail:
100m:
Emmanuel Schaupa Ngon, 14,30s (PB)
Miriam Dietrich, 14,47s
Jonas Bumüller, 14,67s (PB)
Isabelle Iro, 15,02s
800m:
Jonas Bumüller, 2:37,22min (PB)
Elena Eissler, 2:41,20min
80m Hürden: (Höhe: Jungs 0,84m / Mädchen 0,76m)
Paul Zukunft, 12,52s (PB)
Nina Richter, 12,71s
Noah Handte, 14,98s
Lea Weithoffer, 15,17m (PB)
Hochsprung:
Paul Zukunft, 1,56m
Nina Richter, 1,52m
Noah Handte, 1,44m
Lea Weithoffer, o.g.V.
Weitsprung:
Paul Zukunft, 4,74m
Melisa Cep, 4,46m
Miriam Dietrich, 4,25m
Kugelstoß: (Mädchen 3kg / Jungs 4kg)
Nina Richter, 11,82m (PB)
Tom Hoch, 10,23m
Clara Schneiderhan, 8,60m
Emmanuel Ngon, 7,79m
Diskuswurf: (Jungs / Mädchen: jeweils 1kg)
Noah Handte, 28,22m (PB)
Melisa Cep, 21,73m (PB)
Clara Schneiderhan, 16,56m
Tom Hoch, o.g.V.
4x100m Mixed-Staffel:
LGSZ 1 (Lea Weithoffer, Paul Zukunft, Nina Richter, Noah Handte), 51,95s
LGSZ 2 (Emmanuel Ngon, Melisa Cep, Jonas Bumüller, Isabell Iro), 56,41s

Clesio de Carvalho und Nina Richter für württembergisches Auswahlteam erfolgreich
Zum traditionellen U16-Ländervergleichskampf Württemberg – Bayern - Hessen, der in diesem Jahr in Frankfurt ausgetragen wurde, waren von der LG Steinlach-Zollern Clesio de Carvalho und Nina Richter eingeladen worden. Clesio de Carvalho zeigte sich nach den Sommerferien in blendender Verfassung. Er holte für die württembergische Auswahl gleich zwei Tagessiege und viele Punkte. Dabei kam er im Kugelstoßen mit 18,51m nochmals nahe an seine persönliche Bestleistung (PB) heran und siegte mit großem Vorsprung. Auch im Diskuswurf warf er mit 59,32m eine Topweite und war im Wettbewerb eine Klasse für sich. „Ja, angesichts der Bedingungen beim Ländervergleichskampf mit dem in der Halle auf dem Boden schlafen und allem Drumherum war der Wettkampf ganz ok“, äußerte sich der zweifache Deutsche M15-Meister dieses Jahres.
Siebenkämpferin Nina Richter, die noch dem jüngeren U16-Jahrgang angehört, wurde vom WLV für den Speerwurf nominiert. Als sie gleich im ersten Versuch den Speer sehr sauber traf, flog dieser auf die neue PB von 37,01m. Die frischgebackene deutsche Vizemeisterin im Siebenkampf der W14 überzeugte mit konstanten Leistungen. Auch ihre weiteren Würfe flogen ähnlich weit wie der erste Versuch, brachten aber keine Verbesserung mehr mit sich. Damit landete Nina Richter auf dem 4. Platz, holte auch einige Punkte fürs Team Württemberg und war mit ihrer Leistung zufrieden. Angetan war sie von der durchweg richtig guten Stimmung im Team Württemberg.

Sensationeller Auftritt von Sandrina Sprengel bei der Leichtathletik-Weltmeisterschaft
Sandrina Sprengel hat sich erstmals für die Leichtathletik-Weltmeisterschaften der Aktiven qualifiziert, nachdem sie sich den deutschen Meistertitel im Siebenkampf mit 6.315 Punkten gesichert hatte und im World-Ranking auf Platz 15 aufgestiegen war.
Bei der WM in Tokio konnte die 21-jährige Athletin der LG Steinlach-Zollern gleich zum Beginn über 100m Hürden in 13,60s ihre zuletzt starke Form, trotz der für sie ungewohnten Kulisse mit mehr als 50.000 Zuschauern, bestätigen. Im anschließenden Hochsprung, bei dem sie zuletzt mit ihren Leistungen nicht so richtig zufrieden war, zeigte sie sich deutlich verbessert. Mit übersprungen 1,77m sprang sie drei Zentimeter höher als bei den deutschen Titelkämpfen. An 1,80m scheiterte sie nur knapp. Damit schob sich Sandrina Sprengel auf Rang 12 im 24er-Starterinnenfeld. Nun war die deutsche Zukunftshoffnung bei den Siebenkämpferinnen im Wettkampf angekommen – keine Spur mehr von Aufregung. Sie begann diese große Bühne zu genießen. Und das wirkte sich auch in den Leistungen aus. So startete sie gleich im ersten Versuch beim Kugelstoßen mit einer neuen persönlichen Bestmarke (PB) von 14,29m. Nachdem sie beim abschließend 200m-Lauf mit der Einstellung ihrer Saisonbestmarke von 24,36s einen sehr überzeugenden ersten Wettkampf abrunden konnte, schob sie sich erstmals in die Top-Ten der Siebenkampf-Wertung und hatte ca. 60 Punkte mehr gesammelt als bei ihrem bisher besten Siebenkampf (6315 Punkte). Die deutsche Meisterin fand es schon nachdem ersten Tag cool, sich in einem solchen Feld und vor solch einer Kulisse beweisen zu können. Insbesondere über ihren Kugelstoß war sie happy.
Zum Auftakt des zweiten Tages im Weitsprung, auf den sich die Grosselfingerin besonders gefreut hatte, sprang sie mit 6,25m die fünftbeste Weite im Feld der Siebenkämpferinnen. Während einige ihrer Konkurrentinnen mehr Schwierigkeiten mit der Anlage in Tokio hatten, blieb Sandrina Sprengel nur 20cm unter ihrer PB und lag weiterhin glänzend im Rennen. Im Speerwurf hatte sich die U20-Europameisterin von 2023 erst bei den Deutschen ihre PB auf 47,87m gesteigert. Doch diese Leistung pulverisierte sie gleich in ihrem im ersten Versuch. Mit einer Steigerung auf phänomenale 51,66m war sie zweitbeste Werferin in Tokio und machte in der Gesamtwertung einen Sprung auf Rang 5 nach vorne. Wohlwissend, dass ihre direkten Verfolgerinnen beim abschließenden 800m-Lauf von der Papierform her überlegen sind, startete die LGSZ-Athletin in die letzte Disziplin. Sandrina Sprengel lief im 19-köpfigen Feld zu Beginn kontrolliert im hinteren Bereich des Feldes ihr Rennen, um dann in der zweiten Runde noch die eine oder andere Athletin „einzusammeln“. Der Lohn war eine weitere neue PB von 2:15,95min und auch eine deutliche Steigerung ihrer Siebenkampf-PB auf hervorragende 6.434 Punkte. Damit konnte sie ihre Platzierung verteidigen. „Platz 5 in der Welt – das hört sich unvorstellbar, aber auch toll an. Hätte mir dies jemand vorher gesagt, hätte ich es nicht geglaubt. Es war ein super zweiter Tag mit den 51m im Speerwurf als Highlight“, war Sandrina Sprengel nach dem Wettkampf tief bewegt von diesem überwältigenden Ergebnis und Erlebnis.
Wir von der LG Steinlach-Zollern möchten Sandrina zu dieser herausragenden Leistung ganz herzlich gratulieren und sind stolz über ihren erfolgreichen Weg bis hin in die Weltspitze. Als Achtjährige kam Sandrina erstmals zu uns ins Leichtathletiktraining. Sie brachte viel Talent und Motivation mit – ließ nie ein Training ausfallen. Bereits als Neunjährige holte sie sich die ersten Kreismeistertitel und -rekorde.
Wir in der LGSZ haben uns seit unserer Gründung im Jahre 2008 an die Fahnen geschrieben, Breite und Spitze zu fördern. Viele Trainerinnen und Trainer haben in all den Jahren mitgewirkt, den Kindern und Jugendlichen in der LGSZ einerseits Freude an der Bewegung und am sozialen Miteinander zu vermitteln und andererseits auch leistungsaffinen Kindern die Möglichkeiten geboten, sich entsprechend ihres Talents zu entwickeln. Die Schulung von koordinativen und rhythmischen Fähigkeiten, die Förderung der Grundschnelligkeit und auch ein qualifiziertes Lernen der Bewegungsabläufe ist gerade in jungen Jahren so wertvoll für die weitere Entwicklung. Ein großes Dankschön zum jetzigen Anlass mit dieser tollen WM-Leistung von Sandrina ist an alle gerichtet, die in den Jahren in der LGSZ viel Zeit und Herzblut für die Entwicklung des Nachwuchses in der Kinder-Leichtathletik oder den nachfolgenden Jugendklassen eingebracht haben. Ohne diesen Einsatz wäre auch eine solche Entwicklung wie bei Sandrina nicht möglich, die bei den W15 ihren ersten deutschen Meistertitel erringen konnte. Nachdem Sandrina zum Schuljahr 2019/20 mit 15 Jahren ans Internat am Olympiastützpunkt in Stuttgart wechseln durfte, übernahm Mehrkampf-Landestrainer Florian Bauder das Training und die Betreuung. Für die Qualität von Florian´s Arbeit spricht die kontinuierliche Weiterentwicklung von Sandrina´s Leistungsniveau mit Medaillen bei internationalen Nachwuchs-Meisterschaften (2023: Bronze U20-WM und 2024: Gold U20-EM – jeweils im Siebenkampf) und auch der Gesichtspunkt, dass Sandrina von größeren Verletzungen verschont geblieben ist.
Weiterhin möchten wir uns hier auch bei allen Sponsoren und Förderern der LG Steinlach-Zollern und auch den persönlichen Sponsoren von Sandrina Sprengel ganz herzlich bedanken; ebenso sind in diesem Zusammenhang der Olympiastützpunkt Stuttgart und der württembergischen Leichtathletikverband zu erwähnen, die für die Kaderathleten mit ihrer Infrastruktur und ihren Trainern ganz wertvolle Voraussetzung und Unterstützung für die tägliche Trainingsarbeit und die Regeneration bieten. Für Bundeskaderathleten wie Sandrina organisiert der deutsche Leichtathletikverband zudem z.B. gerade in der kalten Jahreszeit Auslandstrainingslager in warmen Gefilden, wo man sich optimal auf die Saison vorbereiten kann. Auch die Polizei Baden-Württemberg hat mit ihren Sonderregelungen im Rahmen der Spitzensportförderung maßgeblich zur beeindruckenden Entwicklung von Sandrina beigetragen. Es müssen einfach sehr viele Rädchen für solch einen außergewöhnlichen Erfolg ineinandergreifen.

Viele neue Gesichter bei der Kampfrichterausbildung in Hechingen
Der Württembergische Leichtathletikverband führte am 6. Sept. in Hechingen eine Leichtathletik-Kampfrichter-Ausbildung durch. Die Veranstaltung unter der Leitung von Michael Dürr (Ludwigsburg) und Carsten Hördemann (Göppingen) war mit 24 Teilnehmerinnen und Teilnehmern trotz der Ferienzeit sehr gut besucht. 22 der Lernwilligen stammten aus den Reihen der ausrichtenden LG Steinlach-Zollern. Aktive Athleten und Trainer waren ebenso dabei wie Eltern aus den verschiedenen Altersgruppen.
Die Lehrinhalte umfassten die umfangreichen Regeln und deren Anwendung in allen Bereichen der Leichtathletik – dem Laufen und Gehen, den verschiedenen Sprüngen und Würfen sowie dem Mehrkampf. Die beiden Fachreferenten gingen auf organisatorische Gesichtspunkten und auf wichtige Sicherheitsaspekte ein. Nach der neunstündigen Schulung und dem Abschlusstest gab es für die beiden Referenten viel Lob: „Es war zwar sehr viel und fordernd, aber wir sind richtig gut auf unsere zukünftigen Aufgaben als Kampfrichter vorbereitet worden“, so das Fazit der Teilnehmer.

Deutsche Jugendmehrkampfmeisterschaften: Nina Richter in Topform zu Silber / Leonie Schinko auf Rang 4
An den Deutschen Mehrkampfmeisterschaften der Jugendklassen U16 bis U20 in Leverkusen nahmen von der LG Steinlach-Zollern Nina Richter (W14) und Leonie Schinko (WU20) teil. Wurfspezialist Clesio de Carvalho, der ebenfalls die Qualifikationsnorm erfüllt hatte, verzichtete nach einer langen, erfolgreichen Saison auf einen Start und verabschiedete sich schon vorher in den wohlverdienten Urlaub. Die beiden LGSZ-Siebenkämpferinnen reisten nach ihren bisherigen Saisonleistungen jeweils auf Rang 5 der Meldeliste an. Nina Richter absolvierte dann bei ihren ersten deutschen Meisterschaften einen unheimlich souveränen Wettkampf, lieferte exakt zum Saisonhöhepunkt Topleistungen ab und gewann mit einer eindrucksvollen Leistungssteigerung von knapp 200 Punkten die Silbermedaille. Leonie Schinko musste sich nach einem Wettkampf mit Höhen und Tiefen mit dem undankbaren vierten Platz zufriedengeben.
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Für Nina Richter ging es bei den W14 zuerst über die 80m Hürden. Nach einem verhaltenen Start kam sie zur Mitte des Rennens ordentlich in Fahrt. Mit 12,60s blieb sie trotz starken Gegenwinds von knapp 3m/s nur eine Zehntel über ihrer Bestmarke. Die Mössingerin im LGSZ-Trikot reihte sich damit als Zehnte im 40-köpfigen Starterfeld ein. Beim anschließenden Weitsprung hatten alle Springerinnen mit dem stark wechselnden Wind zu kämpfen. Die LGSZ-Athletin ließ sich davon nicht beirren und setzte im ersten Versuch einen gültigen Sprung. Sie sprang zwar vor dem Brett ab, hatte aber mit 4,85m schon ein solides Ergebnis stehen. Auch ein völlig verunglückter zweiter Versuch brachte sie nicht aus dem Konzept. |
Vielmehr flog sie im finalen Versuch sogar auf 5,17m hinaus, womit sie ihre persönliche Bestleistung (PB) um zwei Zentimeter verbesserte. Beim Speerwurf, in den die wurfstarke Mehrkämpferin nach guten Trainingsleistungen mit einigen Hoffnungen gegangen war, verlief nur das Einwerfen mit Weiten zwischen 35m und 38m wunschgemäß. Im Wettkampf traf Nina Richter den Speer in keinem der drei Versuche mehr richtig. Ihre beste Weite von 33,38m brachte sie in der Zwischenwertung des Siebenkampfes dennoch auf Rang 6 nach vorne. Zum Abschluss des ersten Tages im Hochsprung übersprang die aktuelle württembergische Siebenkampfmeisterin alle Höhen ohne Probleme im ersten Versuch. Bei 1,49m setzte dann aber ein heftiger abendlicher Regenguss ein, der eine 45-minütige Unterbrechung notwendig machte. Erfreulicherweise knüpfte Nina Richter bei diesen schwierigen Bedingungen fast nahtlos wieder an ihren überzeugenden Auftritt an. Nachdem sie 1,49m im zweiten Versuch und 1,52m im dritten Versuch erfolgreich bewältigte, übersprang sie die neue PB von 1,55m sogar gleich im ersten Versuch. Als bei 1,58m dann die Latte auch noch liegen blieb, übernachtete die DM-Debütantin sogar auf dem zweiten Rang in der Gesamtwertung.
Zum Auftakt des zweiten Tages über die 100m hatten alle Athletinnen mit Gegenwind zu kämpfen. Nina Richter lief mit 13,56s ein solides Rennen und musste nur eine der sprintstarken Athletinnen im Gesamtklassement an sich vorbeiziehen lassen. Im nachfolgenden Kugelstoßen gelang der württembergischen Hallenmeisterin in dieser Disziplin ein bravouröser Auftakt. Gleich im ersten Versuch stieß sie mit 11,03m über die 11m-Marke hinaus und ließ danach sogar noch zwei PB mit 11,28m und 11,49m folgen. Damit hatte sie sich vor dem abschließenden 800m-Lauf wieder auf Rang 2 geschoben und sich ein gutes Polster auf die nachfolgenden Plätze verschafft. Der Rückstand zur führenden Sophie Zamzow aus Neubrandenburg war mit 20 Sekunden bei den abschließenden 800m im Normalfall nicht mehr wettzumachen. Die LGSZ-Athletin kontrollierte in der ersten Runde das Feld im Lauf der Bestplatzierten und forcierte in der zweiten Runde das Tempo. Sie gewann diesen Lauf dann auch in 2:37min, konnte aber nicht ganz in den Bereich ihrer PB von 2:29min hineinlaufen. Dafür hatte dieser fordernde zweitägige Wettkampf offensichtlich zuvor schon „zu viele Körner gekostet“. Dennoch hatte Nina Richter damit hervorragende 3.720 Punkte gesammelt und sich bis auf 25 Punkte an die Führende herangeschoben. Freudestrahlend ließ sie sich im Anschluss bei der Siegehrung die Silbermedaille für die deutsche Vizemeisterschaft im Siebenkampf der W14 umhängen. Gleichzeitig hat sie auch den Kreisrekord um 9 Zähler verbessert, den keine Geringere als ihre Vereinskameradin Sandrina Sprengel im Jahre 2018 aufgestellt hatte.
| Leonie Schinko hatte beim Auftakt der U20 über 100m Hürden durch den starken Gegenwind an den letzten Hürden zu kämpfen. Dennoch kam sie in guten 14,46s ins Ziel und reihte sich „planmäßig“ auf Rang 5 ein. Im Hochsprung streute die 19-jährige Physikstudentin schon ab ihrer Anfangshöhe von 1,59m immer wieder Fehlversuche ein. Gute 1,68m übersprang sie dann aber deutlich im dritten Versuch. Auch über 1,71m war der dritte Versuch dann wieder ein sehr guter, bei dem die Latte doch noch herunterfiel. Die LGSZ-Athletin war weiterhin auf PB-Kurs (5266 Punkte). In den ersten beiden Versuchen im Kugelstoßen blieb Leonie Schinko fast einen Meter unter ihrer PB von 11,40m. Im dritten Versuch konnte sie sich noch auf 10,84m steigern, womit sie einen kleinen Dämpfer hinnehmen musste. Leider brachte auch der 200m-Lauf bei knapp 2m/s Gegenwind noch keine Trendwende. 26,01s liegen fast eine Sekunde über PB. Auch wenn Leonie Schinko damit vom Bestleistungskurs abgekommen war, ging sie weiter auf Rang 5 liegend in den zweiten Tag. Beim Weitsprung kam sie leider mit keinem ihrer Anläufe annähernd aufs Brett und musste sich mit 5,34m begnügen – fast einen halben Meter unter ihren Möglichkeiten. Der Speerwurf mit 35,47m bedeutete eine gewisse Stabilisierung. Da auch bei den Wettbewerberinnen nicht alles planmäßig verlaufen war, lag die Ex-Ansbacherin vor dem abschließenden 800m-Lauf nur knapp hinter dem Bronzerang. Leonie Schinko folgte dem forschen Auftakttempo ihrer direkten Konkurrentin, einer starken 800m-Läuferin. Auf den letzten 150 Metern musste Leonie Schinko abreißen lassen. Ihre Beine waren komplett übersäuert. Nach 2:29min hatte sie sich mit 5.046 Punkten den vierten Rang im Siebenkampf der U20 gesichert – dieselbe Platzierung wie schon bei den deutschen Hallenmehrkampfmeisterschaften. |

Dreikampf mit Spaßfaktor: LG Steinlach-Zollern begeistert Kinder beim Sommerferienprogramm
Mössingen – Früh am Samstagmorgen füllte sich das Ernwiesen-Stadion in Belsen mit Leben: Die LG Steinlach-Zollern hatte im Rahmen des Sommerferienprogramms der Stadt Mössingen zum Dreikampf-Wettkampf eingeladen – und ca. 35 motivierte Kinder folgten dem sportlichen Ruf.
Mit viel Schwung und Begeisterung machten sich die jungen Athletinnen und Athleten an die klassischen Disziplinen der Leichtathletik. Ob beim Sprint, Weitsprung oder Ballwurf – ergänzt durch weitere Stationen mit Medizinballstoßen und Pendelstaffel, überall wurde angefeuert, mitgefiebert und vor allem mit viel Freude gekämpft. Die Kinder gaben alles – ganz gleich, ob sie zum ersten Mal bei einem Leichtathletik-Wettkampf dabei waren oder schon Erfahrung mitbrachten.
In jeder Altersklasse wurden am Ende die besten drei Mädchen und die besten drei Jungen des Tages ausgezeichnet. Ganz wie bei einem echten Wettkampf ging es um Bronze, Silber und Gold. Auch diejenigen, die nicht auf dem Siegerpodest standen, gingen nicht leer aus: für alle gab es Trinkbecher zur Erinnerung, sowie kleine Trostpreise. Der eigentliche Gewinn war für viele: der Spaß an der Bewegung, das Miteinander und die stolze Erkenntnis, was man alles schaffen kann, wenn man sich traut, über sich hinauszuwachsen.
Als besonderen Highlight gab es für alle Teilnehmenden zum Schluss noch eine handsignierte Autogrammkarte von Sandrina Sprengel, der frisch gekürten Deutschen Meisterin im Siebenkampf – die zugleich ein echtes Eigengewächs der LG Steinlach-Zollern e.V. ist.
Die LG Steinlach-Zollern zeigte mit seinem engagierten Team und mit dieser Aktion wieder einmal mehr, wie Kinder spielerisch und mit guter Betreuung für den Sport begeistert werden können, – besonders, wenn der Teamgeist und die Freude am Mitmachen im Vordergrund stehen.
Ein herzliches Dankeschön geht an alle Kinder für Ihre Begeisterung und ihren großartigen Einsatz- und ganz besonders an die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer, ohne die dieser schöner, kurzweiliger Vormittag nicht möglich gewesen wäre.
Für alle ein rundum gelungener Vormittag, der sicher noch lange in Erinnerung bleibt – nicht nur wegen der Medaillen, sondern wegen der vielen strahlenden Gesichter.
Bitteres Aus für Kelson de Carvalho bei U20-EM – ohne gültigen Versuch in der Qualifikation
Nachdem sich Kelson de Carvalho von der LG Steinlach-Zollern Mitte Juli bei den deutschen Jugendmeisterschaften in Bochum mit 57,77m im Diskuswurf der U20 souverän den Meistertitel und damit die Qualifikation zur U20-EM sicherte, war er sehr zuversichtlich im Hinblick auf dieses Saison-Highlight im finnischen Tampere. Konnte er doch bei den nationalen Titelkämpfen erstmals seit längerer Zeit wieder weitgehend schmerzfrei werfen, nachdem sich der fünfmalige deutsche Jugendmeister seit fast zwei Jahren mit Verletzungsproblemen herumschlagen musste.
Doch in der finalen Vorbereitungsphase auf die Europameisterschaft im Bundesleistungszentrum Kienbaum (Brandenburg) traten neue Probleme auf. Der Hüftbeuger war es dieses Mal, der dem Zwei-Meter-Modellathleten Sorgen bereitete. Trotz aller Bemühungen der Mediziner und Physiotherapeuten der Nationalmannschaft konnte der LGSZ-Athlet in Finnland die Hüfte nicht richtig belasten und somit die Drehung beim Diskuswurf nur unzureichend ausführen. In Folge dessen landeten alle seine drei Würfe im Qualifikationswettkampf im Netz und mussten folglich ungültig gegeben werden. Das war sehr schade, hätten doch schon 53m-Weiten fürs Finale der besten Zwölf ausgereicht.
„Ich muss diese zwei Seuchenjahre jetzt abhaken und auf eine neue Chance dann bei der U23-EM in zwei Jahren hinarbeiten“, richtete Kelson de Carvalho den Blick nach vorne.
Sandrina Sprengel verteidigt mit neuer PB den nationalen Siebenkampf-Titel und kann für die WM in Tokio planen
Die bisherige Freiluftsaison war für Sandrina Sprengel von der LG Steinlach-Zollern nicht besonders erfreulich verlaufen. Beim Saisoneinstieg im Mai zog sich die deutsche Siebenkampf-Meisterin beim Deichmeeting in Neuwied eine Oberschenkelverletzung zu, die einen Start beim Weltklasse-Meeting in Götzis oder auch beim Internationalen Mehrkampf-Meeting in Filderstadt verhinderte. Dadurch konnte sie sich auch nicht für den ursprünglich geplanten Saison-Höhepunkt, die U23-Europameisterschaft im norwegischen Bergen, qualifizieren. Aber Anfang Juli deutete sie bei den deutschen U23-Meisterschaften mit Weitsprung-PB an, dass mit ihr wieder zu rechnen ist. Nun einen Monat später feierte sie bei den deutschen Mehrkampfmeisterschaften der Aktiven in Dresden ein fulminantes Comeback.
Bei regnerischen Bedingungen am ersten Tag hatte die noch amtierende U20-Europameisterin über die 100m Hürden einen Auftakt nach Maß hingelegt. Mit 13,57s blieb sie nur sieben Hundertstel über PB. Die 1,74m im Hochsprung waren in Ordnung, auch wenn sich die LGSZ-Athletin nach eigenen Worten eher „eine hohe 70er-Leistung“ vorgenommen hatte. Beim Kugelstoßen flog ihre Kugel auf die neue Freiluftbestleistung mit 13,91m und über die abschließenden 200m sprintete sie nach ordentlichen 24,36s über die Ziellinie. Dabei ging ihr nach sehr gutem Start auf der Zielgerade noch etwas die Puste aus. Damit lag sie nach dem ersten Tag mit einem Vorsprung von über 200 Punkten in Führung und hatte sich eine sehr vielversprechende Ausgangsbasis für den zweiten Tag geschaffen.
| Am zweiten Tag bewies Sandrina Sprengel dann zu Beginn im Weitsprung Nervenstärke. Nach einem sehr weiten, aber knapp übertretenen ersten Versuch begann es vor ihrem zweiten Versuch zu regnen. Zudem „streikte“ die Kameratechnik zur Kontrolle der erlaubten Absprungzone einige Minuten. Die Grosselfingerin im Trikot der LGSZ musste warten. Sie blieb aber fokussiert und traf dieses Mal das Brett ziemlich genau. Es ging ein Raunen durch die über 6000 Zuschauer im Dresdner Heinz-Steyer-Stadion, gefolgt von tosendem Applaus, als die Weite von 6,42m auf der Anzeigetafel erschien. Als in der folgenden Disziplin ihr Speer auch gleich im ersten Versuch noch auf eine neue persönliche Bestmarke von 47,84m hinaussegelte, riss Sandrina Sprengel die Arme in die Höhe; wohlwissend, nun eine optimale Ausgangssituation für die WM-Qualifikation geschaffen zu haben. Im abschließenden 800m-Lauf blieb sie in 2:18,96min nur eine halbe Sekunde über PB und hatte schlußendlich mit hervorragenden 6.315 Punkten sogar eine neue persönliche Bestmarke erzielt. Dies bedeutete die überlegene Titelverteidigung im Siebenkampf der Frauen für die 21-jährige, die nun mit dem Start bei der Weltmeisterschaft der Aktiven in Tokio planen kann – eine Premiere für Jemanden aus den Reihen der LG Steinlach-Zollern. |
Sie sei überglücklich und der Wettkampf vor dem tollen Publikum hätte ihr unheimlich viel Spaß gemacht, äußerte sie sich nach dem Wettkampf am Stadionmikrofon; und weiter: „Auf Tokio freue ich mich riesig. Ich wusste zwar, dass ich es schaffen kann, aber ich hatte nicht damit gerechnet.“
Herzlichen Glückwunsch zu dieser fantastischen Leistung! Interessante Eindrücke und viel Erfolg bei den Weltmeisterschaften in Fernost!

Titeljagd bei den Regionalmeisterschaften
Am 27. Juli fanden in Balingen die Meisterschaften der Region Achalm statt. Mit dabei waren acht Athleten der LG Steinlach-Zollern, die insgesamt fünf Titel einfahren konnten.
In der weiblichen Altersklasse U18 ging Letizia Keller in gleich vier Disziplinen an den Start. Mit dem Hochsprung startete sie in ihren Wettkampftag und konnte dort mit 1,35m ihre persönliche Bestleistung einstellen, was dank weniger Fehlversuche Platz 5 bedeutete. Im 100m Sprint zeigte die junge Athletin einen engagierten Lauf, der mit 13,68 Sekunden leicht über ihrer bisherigen Saisonbestmarke lag und ihr den dritten Platz in der Konkurrenz einbrachte. Eher ernüchternd war aus ihrer Sicht die Leistung im folgenden Kugelstoßen, wo sie mit Problemen in der Stoßtechnik zu kämpfen hatte und somit Platz 4 und eine Weite von 9,31m erreichte. Jedoch war ihre Unzufriedenheit schnell vergessen, denn in ihrer Paradedisziplin, dem Weitsprung, platzte direkt im ersten Versuch ein langanhaltender Knoten. Letizia Keller sprang eine neue persönliche Bestleistung von 5,14m, womit sie nicht nur zum ersten Mal die 5m-Marke knacken konnte, sondern auch mit 25cm Abstand den ersten Regionalmeistertitel ihrer Karriere holte.
Zwei neue persönliche Bestleistungen stellte in drei Starts Arda Cep in der männlichen Jugend U18 auf. Der junge Athlet, der erst seit diesem Jahr Wettkämpfe bestreitet, hatte im Weitsprung zwar mit Anlaufproblemen zu kämpfen, schaffte es aber trotzdem bei nur zwei gültigen Versuchen seine Bestmarke auf 3,75m zu verbessern, was an diesem Tag Platz 5 bedeutete. Genauso gut lief der 100m Sprint für ihn. Hier landete er mit einem starken Lauf und neuer persönlicher Bestleistung von 15,50 Sekunden auf Platz 9. Wie auch seine Trainingskollegin, hatte Arda Cep an diesem Tag nur das Kugelstoßen zu bemängeln, wo er mit 8,44m zwar einen guten zweiten Platz erreichte, jedoch etwas unter seinen Möglichkeiten und Vorstellungen zurückblieb.
Im Weitsprung der Männer versprachen sich die drei LGSZ-Athleten Dominic Ilgner, Niklas Gartmann und Niklas Kretschmer anhand voriger Trainingseinheiten gute Ergebnisse, jedoch fanden sie alle nicht richtig in den Wettkampf hinein und blieben unter ihren Möglichkeiten. Mit 6,04m konnte Niklas Kretschmer den Wettkampf für sich entscheiden und den ersten Regiotitel des Tages einfahren, blieb aber über einen halben Meter unter seiner bisherigen Saisonbestleistung zurück. Knapp dahinter auf Rang 2 ordnete sich Niklas Gartmann ein, der mit 5,96m zwar an seiner persönlichen Bestmarke kratzte, aber knapp die erwarteten 6m verpasste. Dominic Ilgner, der in Balingen seinen ersten Wettkampf in dieser Freiluftsaison bestritt, beschloss den Wettkampf mit einer Weite von 5,36m und Platz 7.
Im anschließenden 100m Sprint trat erneut Niklas Kretschmer an, der durch einen guten Lauf mit einer neuen Saisonbestleistung von 11,82 Sekunden und Platz 2 belohnt wurde.
Darauf folgte der Hochsprung, mit Dominic Ilgner, Niklas Gartmann und LGSZ-Veteran Maik Merle. Dominic Ilgner konnte die gute Technik, die er im Training zuletzt an den Tag gelegt hatte, leider nicht umsetzen, übersprang allerdings trotzdem eine Höhe von 1,60m. Dies bedeutete für ihn Rang 6 und die Einstellung seiner Vorjahresbestmarke. Nach einem technisch guten Einspringen gelang es Niklas Gartmann nicht, im Wettkampf daran anzuknüpfen. So musste er sich leider mit seiner Einstiegshöhe von 1,68m und dem dritten Platz zufriedengeben. Maik Merle stieg bei 1,77m erst spät in den Wettkampf ein, als bereits alle Konkurrenten ausgeschieden waren. Obwohl er danach alle Höhen erst im zweiten oder dritten Versuch meistern konnte, gelang ihm mit übersprungenen 1,86m und drei knappen Versuchen über 1,89m, was seine 8 Jahre alte Bestleistung übertroffen hätte, eine sehr starke Leistung und er wurde überlegen Regionalmeister.
Das abschließende Kugelstoßen, in dem gleich fünf Athleten der LG Steinlach-Zollern an den Start gingen, endete erneut mit einem Meistertitel. Niklas Kretschmer stieß das 7,26kg schwere Wettkampfgerät auf eine Weite von 12,56m und blieb damit an diesem Tag ungeschlagen. Finn Schulz schaffte es mit gutem Einsatz der Drehstoßtechnik, die Kugel auf 11,66m zu befördern, was für ihn eine neue persönliche Bestleistung und Platz 4 bedeuteten. Knapp dahinter auf Rang 5 landete Dominic Ilgner, der mit einer konstanten Serie und Endweite von 11,29m sehr zufrieden sein konnte. Maik Merle und Niklas Gartmann taten sich in diesem Kugelstoßwettkampf schwer, die jeweilige Stoßtechnik gut umzusetzen. So beendeten sie den Wettkampf mit 10,70m und 9,41m auf Rang 6 und 8.
Dominic Ilgner, Finn Schulz und Niklas Gartmann mussten aufgrund einer Zeitplankollision ihren Kugelstoßwettkampf kurzzeitig unterbrechen, denn sie traten mit Trainingspartner Aaron Kommer als 4x100m-Staffel an. Obwohl diese Staffel recht spontan entstanden war, zeigten die vier Athleten sehr saubere Wechsel und konnten mit 45,21 Sekunden nicht nur den Regionalmeistertitel einfahren, sondern brachen zudem noch den vorherigen Vereinsrekord um 0,01 Sekunden.
Am Ende dieses erfolgreichen Wettkampftages standen für die Athleten damit fünf Disziplinsiege zu Buche und sieben der acht angetreten Athleten konnten sich zu Regionalmeistern krönen.

Starker Saisonabschluss bei den Oberpfalzmeisterschaften
Am Wochenende vom 02.-03. August fanden in Regensburg die Oberpfalzmeisterschaften im Mehrkampf statt. Diesen auch für andere Bundesländer und Regionen offenen Wettkampf nutzten sieben Athleten der LG Steinlach-Zollern, um ihre Saison ausklingen zu lassen.
Mit dem gesetzten Ziel, seit langer Zeit wieder einen Siebenkampf zu beenden, ging in der weiblichen Jugend U18 Leyla Becker an den Start. Die junge Athletin, die in dieser Saison leider viele verletzungsbedingte Trainingsausfälle zu verzeichnen hatte, war zwar den gesamten ersten Wettkampftag von Schwindelgefühlen geplagt, zeigte aber dennoch einen sehr engagierten Wettkampf. Mit 19,37 Sekunden über die 100m Hürden, 1,34m im Hochsprung, 7,50m im Kugelstoßen und einer Zeit von 30,47 Sekunden im abschließenden 200m Sprint blieb sie hinter ihren Ansprüchen zurück, was durch den längeren Ausfall jedoch zu erwarten war. Am zweiten Tag stieg Becker mit 4,31m im Weitsprung und somit der drittbesten Weite der Konkurrenz in den Wettkampf ein. Im darauffolgenden Speerwurf gelang es ihr, ihre vorherige persönliche Bestmarke mit jedem Versuch weiter zu steigern und ging mit erfreulichen 19,39m aus dem Wettkampf. Zum Abschluss des Siebenkampfes stand dann noch der 800 Meter-Lauf auf dem Programm. Nachdem sie die erste Runde in einer sehr aussichtsreichen Zeit absolvierte, machten sich die Schwindelgefühle, die sie den gesamten Wettkampf begleiteten, nach 500m bemerkbar, sodass es aussah als müsse sie den Lauf frühzeitig abbrechen. Nach einer kurzen Pause setzte sich die willensstarke Athletin aber wieder in Bewegung und kämpfte sich in 3:50,02min über die Ziellinie. Damit gelang es Leyla Becker unter harten Bedingungen den ersten Siebenkampf seit über drei Jahren zu beenden und sie landete mit 2.325 erreichten Punkten auf dem 6. Platz der Konkurrenz.
In der männlichen Jugend U18 starteten mit Arda Cep und Dieudonne Ngon zwei Athleten der LG Steinlach-Zollern in den ersten Wettkampftag. Arda Cep, der mit diesem Fünfkampf seinen ersten Mehrkampf überhaupt bestritt, zeigte einen engagierten Lauf über die 100m und kam in 15,75 Sekunden ins Ziel. Im Weitsprung blieb er ebenfalls im Rahmen seiner Möglichkeiten und sprang eine Weite von 3,56m. Auch im Kugelstoßen blieb er absolut im Soll und wuchtete die 5kg schwere Kugel auf 8,31 Meter. Zum ersten Mal überhaupt bestritt er im Rahmen dieses Mehrkampfes einen Hochsprungwettkampf und übersprang erfolgreich eine Höhe von 1,19 Metern. Den abschließenden 400 Meter-Lauf absolvierte Arda Cep in 81,31 Sekunden, was ihn den erfolgreich absolvierten Fünfkampf mit 816 Punkten abschließen ließ.
Sein Trainingskollege Dieudonne Ngon vollbrachte es an diesem Tag, in vier der fünf Disziplinen neue persönliche Bestleistungen aufzustellen. Direkt in der ersten Disziplin, dem 100m Sprint, schraubte er seine vorherige Bestleistung um über zwei Zehntel nach unten und kam in 11,84 Sekunden ins Ziel. Auch im darauffolgenden Weitsprung bestätigte er seine starke Form und verbesserte seine PB um 20cm auf 5,96m, der besten Weite der Konkurrenz. Im anschließenden Kugelstoßen musste der 16-jährige Athlet jedoch Federn lassen, denn durch Schwierigkeiten mit der Stoßtechnik blieb er mit 6,72m deutlich unter seinem eigentlichen Leistungsvermögen. Davon unbeirrt ging er in den Hochsprung, wo gleich die nächste Bestleistung folgen sollte. Mit für ihn sehr guten Sprüngen schaffte es Dieudonne Ngon über eine Höhe von 1,61m. Beflügelt von den starken Ergebnissen des Tages ging er die abschließenden 400m sehr engagiert an und erzielte auch hier eine neue Bestleistung, 55,75 Sekunden. Damit übernachtete Ngon im Rahmen des Zehnkampfes auf Platz 1 mit einer Leistung von 2.593 Punkten.
Wohl ausgeruht startete der zweite Tag wie der erste aufgehört hatte. Mit einer Zeit von 19,02 Sekunden über die 110m Hürden stand die fünfte persönliche Bestleistung des Wettbewerbs fest. Im Diskuswurf zeigte er mit der 1,5kg Scheibe ordentliche Würfe und erreichte eine Weite von 25,05 Metern. Unzufrieden ging der junge Athlet jedoch aus seiner Lieblingsdisziplin, dem Stabhochsprung, hervor. Mit übersprungenen 2,60m und Problemen in Anlauf und Absprung blieb er leider unter seinen Möglichkeiten. Der anschließende Speerwurf lief für seine Verhältnisse recht ordentlich, sodass 30,68m für ihn zu Buche standen. Nun standen nur noch 1500 Meter zwischen ihm und einem abgeschlossenen Zehnkampf. Engagiert ging er den Lauf an, mit dem Ziel, die 5 Minuten-Marke zu knacken. Gegen Ende des Laufes fehlte ihm jedoch etwas die Tempohärte, sodass er mit 5:09,32min nahezu exakt seine persönliche Bestleistung einstellte. Am Ende erreichte er mit 4.472 Punkten eine neue Zehnkampf-Bestleistung und erkämpfte sich Platz 2 in der Konkurrenz.
Ebenfalls in den Zehnkampf starteten vier Männer der LGSZ: Dominic Ilgner, Finn Schulz, Niklas Gartmann und Niklas Kretschmer. Alle vier stiegen über die 100m gut in den Wettkampf ein. So erreichten Schulz, Kretschmer und Ilgner Saisonbestleistungen mit 11,64 Sekunden, 11,85 Sekunden und 11,94 Sekunden. Für Niklas Gartmann ging mit 11,83 Sekunden sogar eine neue persönliche Bestleistung in die Wertung ein. Im folgenden Weitsprung blieben Ilgner, Gartmann und Kretschmer im erwarteten Bereich und erreichten jeweils 5,42m, 5,91m und 6,33m. Finn Schulz konnte diesmal leider nicht an seine starke Weitsprungleistung aus dem vorherigen Zehnkampf anschließen und blieb mit 6,09m deutlich unter seinen Erwartungen. Das Kugelstoßen verlief für die vier Athleten eher durchwachsen. Am Ende stand jedoch für jeden eine Leistung zu Buche, mit der er sich zufriedengeben konnte. So beförderten Kretschmer, Ilgner, Schulz und Gartmann die 7,26kg schwere Kugel auf 12,52m, 11,17m, 11,06m und 9,36m. Die vierte Disziplin des Tages war der Hochsprung, welcher leider zur letzten Disziplin von Niklas Gartmann werden sollte. Der Athlet, der erst seit diesem Jahr in der Männerklasse startet, ging bereits mit einigen Muskelbeschwerden in den Wettkampftag, welche beim Hochsprung so stark wurden, dass er nicht mehr abspringen konnte und den Wettkampf somit beenden musste. Für Dominic Ilgner verlief der Hochsprung überaus erfreulich. Mit technisch guten Sprüngen gelang es ihm, seine vier Jahre alte Bestmarke von 1,70m einzustellen und sogar fast noch zu verbessern. Auch Schulz und Kretschmer zeigten im Hochsprung ihre wieder aufsteigende Form und erreichten mit 1,73m und 1,79m zufriedenstellende Ergebnisse. Der Abschluss des ersten Tages war auch bei den Männern der 400 Meterlauf. Durch das intensive Training der letzten Wochen motiviert, gingen die drei Athleten erwartungsvoll in den Lauf. Jedoch blieben alle drei deutlich unter ihren Erwartungen zurück. So sprintete Finn Schulz zu einer Zeit von 52,97 Sekunden, Niklas Kretschmer zu 54,56 Sekunden und bei Dominic Ilgner blieb die Uhr nach 57,71 Sekunden stehen. Mit einem teils durchwachsenen, aber insgesamt soliden Tag ging es für die drei Athleten ins Hotel, um am zweiten Tag wieder voll anzugreifen.
Das gelang den Dreien auch sehr gut. Nach einem Regenschauer ging es ohne viel Vorbereitungszeit in den 110m Hürdenlauf. Hier betätigte Niklas Kretschmer seine persönliche Bestleistung aus dem letzten Zehnkampf mit einer Zeit von 16,09 Sekunden. Finn Schulz kam nach einem ebenfalls guten Rennen in 16,18 Sekunden ins Ziel. Dominic Ilgner musste nach der zweiten Hürde leider aus dem 3-Schritt-Rhythmus in den langsameren 5er-Rhythmus wechseln, so erreichte er das Ziel in 19,87 Sekunden, was dennoch eine neue persönliche Bestleistung bedeutete. Im noch vom Regen nassen Diskusring hatten die drei Athleten anschließend Probleme, die Drehwurftechnik richtig umzusetzen. Sie schafften es jedoch, sich im Wettkampf zu akklimatisieren und so schleuderten Schulz und Kretschmer die 2kg-Scheibe auf 35,57m und 42,02m. Ilgner schaffte es trotz der widrigen Bedingungen sogar, mit 34,39m eine neue persönliche Bestleistung aufzustellen. Aufgrund des großen Teilnehmerfeldes stellte der anschließende Stabhochsprung für die guten Springer Schulz und Kretschmer eine Herausforderung dar. Denn zwischen dem Einspringen und ihrem ersten Wettkampfsprung vergingen fast zwei Stunden. So kam es dann, dass Finn Schulz trotz sehr guten Einspringens seine Einstiegshöhe von 3,80m nicht überspringen konnte und mit 0 Punkten aus diesem Wettbewerb ausschied. Bei seinem ersten und dritten Versuch kam er mit seinem Anlauf deutlich über seine Absprungmarke, sodass er beim Absprung am Stab abrutschte, und im zweiten Versuch startete er den Anlauf versehentlich von der falschen, gleichfarbigen Markierung, wodurch der Absprung vorne überhaupt nicht passte. Für Dominic Ilgner und Niklas Kretschmer lief der Stabhochsprungwettkampf deutlich erfreulicher. Ilgner schaffte es mit zunehmend besseren Sprüngen, seine Vorjahresbestleistung von 3,10m einzustellen, und Kretschmer bestätigte mit übersprungenen 4,40m seine Leistung aus dem vorherigen Zehnkampf.
Trotz des sogenannten Salto Nullo war Finn Schulz entschlossen, den Zehnkampf zu Ende zu bringen. Diese Entscheidung sollte im anschließenden Speerwurf direkt belohnt werden. Mit 49,20m warf er den 800g Speer so weit wie noch nie, neue persönliche Bestleistung. Auch Niklas Kretschmer zeigte ordentliche Würfe und konnte mit einer Endweite von 53,59m zufrieden sein. Nach Problemen, den Speer in den ersten beiden Versuchen im gültigen Wurfsektor unterzubringen, schaffte es der nervenstarke Dominic Ilgner in seinem dritten und letzten Versuch, den Speer auf 37,72m zu befördern, was für ihn der weiteste Wurf jemals innerhalb eines Zehnkampfes war.
Somit stand für die drei Athleten nur noch der abschließende 1500 Meterlauf an. Jedoch ließ der Start aufgrund von Auswertungs- und Lichtproblemen, die Sonne war bereits untergegangen, sehr lange auf sich warten, was der Konzentration und Vorbereitung der Athleten nicht zuträglich war. Als es endlich so weit war, liefen alle drei Athleten den Lauf sehr engagiert mit individuellen Zielen vor Augen an. Jedoch zeigten sich die langen zwei Wettkampftage und die mittlerweile kalten Bedingungen, sodass alle drei deutlich hinter dem zurückblieben, was sie sich vorgenommen hatten. Finn Schulz beendete den Lauf als Sieger in einer Zeit von 4:55,90min. Dahinter kam in 4:58,53min Niklas Kretschmer ins Ziel und zuletzt Dominic Ilgner in 5:21,76min.
Auch wenn die letzte Disziplin einen faden Beigeschmack hinterließ, so blieben für die drei Athleten zufriedenstellende bis sehr zufriedenstellende Ergebnisse stehen. Niklas Kretschmer konnte abermals seine zurückerlangte Form bestätigen und blieb mit 6.584 Punkten und Platz 1 erneut knapp unter der diesjährigen A-Norm für die deutschen Meisterschaften. Dominic Ilgner gelang es mit vielen starken Leistungen seine Zehnkampfbestleistung um über 200 Punkte auf 4.864 Punkte zu steigern und erreichte Rang 6. Für Finn Schulz standen nach zwei, auch mental sehr anspruchsvollen Tagen 5.579 Punkte in der Wertung, was für ihn Platz 3 bedeutete.
Leonie Schinko baden-württembergische Meisterin U20 im Vier- und Siebenkampf
Bei den baden-württembergischen Jugend-Mehrkampfmeisterschaften in Ulm ging Leonie Schinko, die vor der Saison vom TV Ansbach zur LG Steinlach-Zollern wechselte, aufgrund ihrer Vorleistungen als Favoritin im Vier- und Siebenkampf bei den U20 an den Start.
Eine Schrecksekunde gab es dann für sie gleich in der ersten Disziplin – 100m Hürden. Nach einem guten Lauf blieb sie an der achten Hürde mit dem Nachziehbein hängen, kam ins Straucheln und konnte nur mit Mühe einen Sturz über die letzte Hürde verhindern. Unter diesen Umständen konnte die starke Hürdensprinterin mit 14,76s noch zufrieden sein, auch wenn sie eigentlich deutlich schneller laufen wollte. Im Hochsprung zeigte Leonie Schinko gute Nerven, als sie 1,64m im dritten Versuch überquerte. Die folgenden 1,68m übersprang sie dann gleich im ersten Versuch und hatte somit ein gutes Resultat zu Buche stehen.
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Beim Kugelstoßen steigerte sie sich von Versuch zu Versuch und erzielte im dritten mit 11,40m sogar eine neue persönliche Bestleistung (PB) mit der 4kg-Kugel. Mit dem Abschluss über 200m in 25,69s war die Führende des ersten Tages und damit Vierkampfsiegerin nicht ganz zufrieden, konnte sich aber auch nicht so richtig erklären, warum der Lauf nicht schneller war. Am zweiten Tag brauchte Leonie Schinko wieder etwas beim Weitsprung, um in den Wettkampf reinzukommen. Ähnlich wie beim Kugelstoßen brauchte sie den letzten Versuch, um sich dann noch auf gute 5,67m zu steigern. Beim Speerwerfen hatte sie anfangs etwas Pech. Ihr erster Versuch flog sehr weit, leider hatte sie aber knapp übertreten. Danach erzielte sie aber auch noch ordentliche 36,93m. Als sie die 800m mit 2:24,81s fast noch in PB absolvierte, hatte sie insgesamt 5.266 Punkte gesammelt und damit eine neue PB im Siebenkampf aufgestellt. In der Meisterschaftswertung hatte sie knapp 400 Punkte Vorsprung und blickt optimistisch auf die deutschen Jugend-Mehrkampfmeisterschaften, die in einem Monat in Leverkusen stattfinden. |
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Guter Auftritt beim VR-Regionalfinale der U12
Zum diesjährigen VR-Regionalfinale Nordost der U12 (einem von zwei Finals auf württembergischer Ebene) machten sich in diesem Jahr wegen des ungünstigen Termins nur zwei Kids der LG Steinlach-Zollern auf den Weg nach Weil der Stadt. Prinzipiell hatten sich die jeweils 30 Besten der 10- und 11-jährigen Mädchen und Jungs qualifiziert. Alle teilnehmenden Kinder bekamen zu Beginn ein VR-Shirt und sind in diesem Shirt gemeinsam ins Stadion eingelaufen. Zu absolvieren waren dann beim Regionalfinal-Wettkampf ein 50 m Sprint, Schlagballwurf, Weitsprung, 40m Hürdenlauf sowie ein abschließender 800m Lauf.
Bei den M10 Jungs ging Linus Kopp an den Start, nachdem er beim KSK-Talentsportfest in Belsen die zweitbeste Punktzahl der Jungs M10 erreicht hatte. Er unterstrich im 50m Sprint in guten 8,1s seine Sprintfähigkeiten. Im Ballwurf, keiner Lieblingsdisziplin des Ofterdingers, konnte er sich auf ordentliche 27,5m verbessern. Die 40m Hürden bewältigte er bei seiner Premiere bravourös in 8,11s, was ihm erneut einen Mittelfeldplatz einbrachte. Im Weitsprung war Linus etwas enttäuscht. Mit 3,43m kam er zwar auf den 12. Rang, blieb aber unter seinen Möglichkeiten. Nach 3:25min über 800m hatte er insgesamt 1.493 Punkte gesammelt und den 14. Gesamtrang erzielt.
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Bei den M11 ging Kreismeister Louis Schäfer an den Start. Im 50m-Sprint erzielte er mit 8,0s die siebtschnellste Zeit. Dabei hatte sein Lauf etwas Pech, weil während des Rennens kurzzeitig ein extremer Gegenwind beeinträchtigte. Beim Ballwurf kam der Weilheimer auf gute 35,0m. Die 40m-Hürden sprintete er in guten 6,98s. Pech hatte er beim Weitsprung. Bei seinen ersten beiden weiten Sprüngen hatte er jeweils knapp die Zone übertreten. Beim dritten und letzten war er erneut mit dem Anlauf ein ganzes Stück zurückgegangen, traf dieses Mal den Balken gut, sprang aber sehr vorsichtig, um nicht ganz aus der Wertung zu fallen. Mit 3,75m hatte Louis dann einige Punkt liegen gelassen. Nach 3:01min über 800m hatte Louis insgesamt 1.822 Punkte gesammelt und einen guten 11. Rang belegt. Alle Teilnehmer durften sich am Schluss über Medaillen freuen. Die LG Steinlach-Zollern beglückwünscht Linus Kopp und Louis Schäfer zu ihren beachtlichen Platzierungen im Feld der Besten aus den Kreisen Tuttlingen, Rottweil, Zollernalb, Tübingen, Freudenstadt, Böblingen, Ludwigsburg, Heilbronn, Rems-Murr, Schwäbisch-Hall und Öhringen. |
LGSZ-U16-Nachwuchs holt 7 Medaillen bei württembergischen Mehrkampfmeisterschaften: Doppel-Gold für Nina Richter und Clesio de Carvalho
Doppel-Gold für Nina Richter und Clesio de Carvalho
Die zweitägigen württembergischen Mehrkampfmeisterschaften der U16 im oberschwäbischen Weingarten litten in diesem Jahr unter Dauerregen am Samstag und zahlreichen Platzregen am Sonntag. Dennoch gab es erstaunliche Leistungen, auch vom LGSZ-Nachwuchs zu verzeichnen. Insgesamt gingen beachtliche sieben Medaillen auf deren Konto. Nina Richter und Clesio de Carvalho holten sich sogar gleich zwei Goldmedaillen im Vierkampf sowie im Sieben- bzw. Neunkampf. In der Teamwertung gingen drei Bronzemedaillen an die LGSZ – zwei Mal bei den Jungs in der Besetzung Clesio de Carvalho, Paul Zukunft, Noah Handte und Arthur Jenike und einmal bei den Mädchen mit Nina Richter, Miriam Dietrich, Melisa Beyhan Cep und Clara Schneiderhan.
| Bei den U16-Mädchen war Nina Richter als eine der Favoritinnen in den Wettkampf der W14 gestartet. Am ersten Tag im Vierkampf blieb sie mit ihren Leistungen auch aufgrund der widrigen äußeren Bedingungen etwas unter ihren Erwartungen. Sie hatte ihre besten Ergebnisse mit 10,73m im Kugelstoßen und 1,48m im Hochsprung. Insgesamt lag sie am ersten Tag mit 1.991 Punkten zwar etwas unter ihrer persönlichen Bestleistung (PB), konnte sich aber dennoch über den württembergischen Meistertitel im Vierkampf bei den W14 freuen. Am zweiten Wettkampftag des Siebenkampfes startete sie im Speerwurf mit 31,70m als Tagesbeste, lief trotz des Regens gute 12,79s über 80m Hürden und steigerte sich nach starken 2:29,11min über die 800m im Siebenkampf auf hervorragende 3.565 Punkte und gewann ihren zweiten Meistertitel. Ein Blick auf die aktuelle deutsche Rangliste hilft, diese Leistung besser einzustufen, denn die LGSZ-Athletin schiebt sich damit auf Rang 6 vor. Auch ihre älteren Mannschaftskameradinnen der W15 lieferten im Vierkampf beachtliche Leistungen ab. Miriam Dietrich kam in allen Disziplinen in die Nähe ihre PB, so dass sie im Vierkampf mit 1.808 Punkten sogar eine neue persönliche Bestmarke setzen konnte und auf Rang 10 in der Einzelwertung kam. In sehr guter Form präsentierte sich Melisa Cep, die im Weit- und Hochsprung (mit 4,55m und 1,40m) sowie auch im Vierkampf mit 1.770 Punkten neue PB erzielte. Sie kam damit in der Einzelwertung auf Rang 14. Clara Schneiderhan erreichte ebenfalls im Hochsprung mit 1,32m eine PB und kam in der Einzelwertung auf Rang 19. In der Teamwertung konnten sich die LGSZ-Mädchen mit etwas Verzögerung sogar über eine überraschende Bronzemedaille freuen. Nachdem sie bei der offiziellen Siegerehrung noch mit einem minimalen Rückstand von ganzen sechs Zählern für den vierten Rang in der Teamwertung geehrt wurden, stellte sich anschließend ein Auswertungsfehler heraus, wodurch sie sich noch mit 5.588 Punkten auf den dritten Platz verbesserten. Nachdem Miriam Dietrich am zweiten Tag krankheitsbedingt ausgefallen war, verblieb bei den W15 nur noch Melisa Cep im „Rennen“ des Siebenkampfs. Sie setzte am zweiten Tag ihre guten Leistungen fort und konnte sich nach einer neuen 800m-Bestzeit von unter 3:00min über eine neue Siebenkampf-PB mit 2.971 Punkten freuen, die ihr nochmals Rang 14 in der Meisterschaftswertung einbrachten. |
Bei den Jungs waren viele Augen auf den Ausflug des Wurfspezialisten Clesio de Carvalho zu den Mehrkämpfern gerichtet. Dass er aber auch in anderen Disziplinen ein beachtliches Niveau erreicht, konnte er schon am ersten Tag insbesondere mit der Tagesbestweite von 5,87m im Weitsprung beweisen. Als er in seiner Spezialdisziplin, dem Kugelstoßen, mit 17,08m seine Konkurrenten um fünf Meter und mehr übertrumpfte, war ihm auch der württembergische Meistertitel im Vierkampf mit 2.351 Punkten nicht mehr zu nehmen. Aber auch am zweiten Tag im Neunkampf, an dem technisch anspruchsvollere Disziplinen auf dem Programm stehen, überraschte der großgewachsene LGSZ-Athlet. Er sprintete starke 12,30s über 80m Hürden und übersprang mit viel Einsatz im Stabhochsprung 2,60m. Damit blieb er in Schlagdistanz zu den Mehrkampf-Spezialisten. Im Diskuswurf machte er als deutscher Rekordhalter, wie erwartet, Boden gut und ging sogar im Gesamtklassement in Führung. Mit einer willensstarken Leistung im 1000m-Lauf, gekrönt von einem fulminanten Schluss-Spurt, überquerte er in beachtlichen 3:22min die Ziellinie. Damit teilte er sich kurioserweise punktgleich mit Lasse Prestel von der LG Filstal den württembergischen Meistertitel. Beide erzielten exakt 5.105 Punkte und schieben sich in der nationalen Rangliste der M15 aktuell auf den 12. Platz. Bei den jüngeren M14 feierte Paul Zukunft ein überraschend starkes Comeback, nachdem er sich erst vor zwei Wochen bei den württembergischen Einzelmeisterschaften eine Oberschenkelzerrung zugezogen hatte. Er erzielte zahlreiche PB - 100m (12,97s), Kugelstoß (8,08m), Hochsprung (1,52m), 80m Hürden (12,45s), Stabhoch (2,50m), Diskuswurf (27,71m) und 1000m-Lauf (3:28min). Damit sammelte er im Vierkampf 1.867 Punkte und im Neunkampf hervorragende 4.210 Punkte, die ihm jeweils in der Einzelwertung den siebten Rang einbrachten. Arthur Jenike hatte sich für den Vierkampf qualifiziert und kam dort mit 1.770 Punkten nahe an seine PB heran, was ihm Rang 12 einbrachte. Hervorzuheben sind seine 4,72m im Weitsprung. Noah Handte zeigte sich insbesondere am zweiten Tag des Neunkampfes in guter Verfassung, als er neue Bestmarken über die 80m Hürden, im Diskuswurf und über 1000m erzielte und wieder einmal mit 2,50m im Stabhochsprung überzeugen konnte. Damit steigerte er seine Neunkampf-PB deutlich auf 3.791 Punkte und platzierte sich auf Rang 13. Nach diesen guten Leistungen aller konnte sich das LGSZ-Team der Jungs im Vierkampf und im Neunkampf jeweils über die Bronzemedaille freuen.

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Die LG Steinlach-Zollern-Ergebnisse im Detail:
W14: 4-Kampf: (100m - Weitsprung - Kugelstoßen - Hochsprung)
Nina Richter – 1.991 Punkte (PB) – Württ. Meisterin
(13,73 sec – 4,56 m – 10,73 m – 1,48 m)
7-Kampf: ( + 80m Hürden - Speerwurf - 800m)
Nina Richter – 3.565 Punkte (PB) – Württ. Meisterin
(13,73 sec – 4,56 m – 10,73 m – 1,48 m - 12,79 sec – 31,70 m – 2:29,11 min)
W15: 4-Kampf: (100m - Weitsprung - Kugelstoßen - Hochsprung)
Miriam Dietrich – 1.825 Punkte (PB) – Platz 10
(14,10 sec – 4,42 m – 8,85 m – 1,40 m)
Melisa Beyhan Cep – 1.770 Punkte (PB) – Platz 14
(15,00 sec (PB) – 4,55 m (PB) – 8,77 m – 1,40 m (PB))
Clara Schneiderhan – 1.572 Punkte (PB) – Platz 19
(15,88 sec – 3,85 m – 8,52 m – 1,32 m (PB))
7-Kampf: ( + 80m Hürden - Speerwurf - 800m)
Melisa Beyhan Cep – 2.971 Punkte (PB) – Platz 14
(15,00 sec – 4,55 m (PB) – 8,77 m – 1,40 m (PB) - 15,60 sec – 22,00 m – 2:58,12 min (PB))
WU16: 4-Kampf-Mannschaft
LG Steinlach-Zollern – 5.588 Punkte – Platz 3
(Nina Richter 1.991 P. - Miriam Dietrich 1.825 P. – Melisa Beyhan Cep 1.770 P.)
M14: 4-Kampf: (100m - Weitsprung - Kugelstoßen - Hochsprung)
Paul Zukunft – 1.867 Punkte (PB) – Platz 7
(12,97 sec (PB) – 5,02 m – 8,08 m (PB) – 1,52 m (PB))
Arthur Jenike – 1.770 Punkte – Platz 12
(13,64 sec – 4,72 m (PB) – 9,22 m – 1,40 m)
Noah Handte – 1.608 Punkte – Platz 17
(14,55 sec – 4,32 m – 8,03 m – 1,44 m)
M15: 4-Kampf: (100m - Weitsprung - Kugelstoßen - Hochsprung)
Clesio de Carvalho – 2.351 Punkte (PB) – Württ. Meister
(12,60 sec (PB) – 5,87 m (PB) – 17,04 m – 1,56 m)
MU16: 4-Kampf-Mannschaft
LG Steinlach-Zollern – 5.988 Punkte – Platz 3
(Clesio de Carvalho 2.351 P. – Paul Zukunft 1.867 P. - Arthur Jenike 1.770 P.)
M14: 9-Kampf: (+ 80m Hürden – Diskuswurf – Stabhoch - Speerwurf - 1000m)
Paul Zukunft – 4.210 Punkte (PB) – Platz 7
(12,97 sec (PB) – 5,02 m – 8,08 m (PB) – 1,52 m (PB) - 12,54 sec (PB) – 27,71 m (PB) – 2,50 m (PB) – 25,67 m – 3:28,11 min (PB))
Noah Handte – 3.791 Punkte (PB) – Platz 13
(14,55 sec – 4,32 m – 8,03 m – 1,44 m - 14,64 sec (PB) – 26,73 m (PB) – 2,50 m – 26,97 m – 3:51,25 min (PB))
M15: 9-Kampf: (+ 80m Hürden – Diskuswurf – Stabhoch - Speerwurf - 1000m)
Clesio de Carvalho – 5.105 Punkte (PB) – Württ. Meister
(12,60 sec (PB) – 5,87 m (PB) – 17,04 m – 1,56 m - 12,30 sec (PB) – 57,12 m – 2,60 m (PB) – 34,09 m – 3:22,00 min (PB))
MU16: 9-Kampf-Mannschaft
LG Steinlach-Zollern – 13.106 Punkte – Platz 3
(Clesio de Carvalho 5.105 P. – Paul Zukunft 4.210 P. - Noah Handte 3.791 P.)
2x Gold, 2x Silber und 2x Bronze für LGSZ bei württembergischen U16-Meisterschaften
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Für die württembergischen Leichtathletik-Meisterschaften der Jugend U16 in Stuttgart hatten sich elf Athletinnen und Athleten der LG Steinlach-Zollern qualifiziert. Mit zwei kompletten Medaillensätzen und zwei vierten Rängen auf dem Konto kehrte der LGSZ-Nachwuchs erfolgreich aus der Landeshauptstadt zurück. Diese erfreuliche Bilanz wurde durch eine Oberschenkelverletzung von Paul Zukunft getrübt, die er sich gleich zu Beginn bei den Staffeln zugezogen hatte und damit weitere Starts unmöglich machte. Im Mittelpunkt stand wieder einem Clesio de Carvalho (M15), der zuletzt mit Doppelsiegen bei den süddeutschen und deutschen Meisterschaften geglänzt hatte. Er holte sich erwartungsgemäß auch auf Landesebene die Doppelmeisterschaft. Mit sehr guten Weiten im Kugelstoßen (17,74m) und im Diskuswurf (59,90m) gewann der 15-jährige LGSZ-Athlet mit großem Vorsprung und unterstrich sein außergewöhnliches Talent in den Wurfdisziplinen. Clesio zeigte sich mit den Ergebnissen zufrieden, auch wenn nach dem Highlight der Deutschen Meisterschaften etwas die Luft raus war, wie er nach dem Wettkampf berichtete. |
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| Nina Richter (W14) lag im Speerwurf nach guten Würfen bis zum letzten Versuch mit 35,57m in Führung, bevor sie noch Lisa Bender vom TSV Baltmannsweiler mit einer 36er-Weite an sich vorbeiziehen lassen musste. Im Kugelstoßen gab es dann den nächsten Zweikampf zwischen den Beiden. Die LGSZ-Siebenkämpferin lag dabei mit guten 10,98m auf Rang zwei. Hatte dann aber im vierten und fünften Versuch zwei sehr weite Versuche, bei denen sie sich aber leider nicht im Ring halten konnte. Somit konnte sie ihre Konkurrentin nicht mehr einholen, die sich auf 11,59m gesteigert hatte. Über 80m Hürden lief Nina Richter in einem kontrollierten Vorlauf in 12,69s die drittschnellste aller Vorlaufzeiten. Auf das Finale verzichtete sie, weil es sich mit dem Kugelstoß-Finale überschnitt. Im Weitsprung kam sie mit 4,86m auf den vierten Rang; blieb damit aber etwas unter ihren Möglichkeiten. |
Tom Hoch hatte sich in allen drei Wurfdisziplinen qualifzieren können. Nachdem der Auftakt im Diskuswurf noch etwas holprig verlief: zwei ungültige und gerade noch die Qualifikation fürs Finale, konnte er sich im letzten Versuch mit neuer PB von 29,33m auf Rang 6 schieben. Im Kugelstoßen schob er sich von Versuch zu Versuch nach vorne und holte schließlich mit 10,26m noch Bronze. Eine weitere Bronzemedaille konnte er nach 36,47m im Speerwurf mit nach Hause nehmen. Arthur Jenike, der sich Kugelstoß und dem gleichzeitig stattfindenden Hochsprung an den Start hätte gehen dürfen, konzentrierte sich aufs Kugelstoßen und konnte sich dort deutlich steigern. Im letzten Versuch übertraf er mit 10,23m erstmals die 10m-Marke und rangierte damit ganz knapp hinter seinem Mannschaftskameraden Tom Hoch als Vierte. Noah Handte hatte sich für den Stabhochsprung nach deutlichen Fortschritten zuletzt im Training einiges vorgenommen. Nach gutem Einspringen und sicherem Bewältigen der Anfangshöhe von 2,50m begann alles planmäßig. Doch ganz überraschend warfen ihn dann plötzlich auftretende technisch Probleme bei 2,60m aus der Bahn und beendeten seinen Wettkampf abrupt, so dass er sich mit Rang 5 zufriedengeben musste. Lea Weithoffer übersprang im Hochsprung 1,40m und 1,45m ganz sicher. Beim ersten Versuch über 1,49m (wäre neue PB) riß sie die Latte knapp. Leider wurden bei den anschließenden 2 Staffelläufen der Hochsprung nicht kurz unterbrochen, so dass sie dann wieder bei 1,53m weiterspringen musste, aber diese für sie neue Dimension noch zu hoch war. So holte sie sich mit 1,45m einen guten 6. Rang. Hanna Schlaier konnte zum Saisonhöhepunkt bei den Landesmeisterschaften über 800m mit 2:37,56min eine neue persönliche Bestmarke erreichen und damit im starken Feld der W15 den 14. Rang belegen.
| Bei den 4x100m-Staffeln zu Beginn der Veranstaltung ging die LG Steinlach-Zollern bei den MU16 in der Reihenfolge Noah Handte, Arthur Jenike, Tom Hoch und Paul Zukunft an den Start. Dabei hatten die Jungs jeweils etwas Schwierigkeiten mit dem richtigen Ablaufzeitpunkt bei den Wechseln. Als sich dann noch Schlussläufer Paul Zukunft nach ca. 70m am Oberschenkel verletzte und nicht mehr mit vollem Tempo zu Ende laufen konnte, standen zum Schluss der 9. Rang mit 53,00s zu Buche. Die Staffel der WU16 in der Besetzung Isabelle Iro, Melisa Beyhan Cep, Miriam Dietrich und Lea Weithoffer absolvierten reibungslose Wechsel und konnte sich dadurch in 54,40s auf einem guten 10. Rang im Mittelfeld des Teilnehmerfeldes platzieren. |
Übersicht über die Ergebnisse der LG Steinlach-Zollern im Detail:
W14:
Nina Richter
80m Hürden (Vorläufe): 12,69s – 3. Rang (auf Finale verzichtet)
Weitsprung: 4,86m – 4. Rang
Kugelstoßen: 10,98m – 2. Platz
Speerwurf: 35,57m – 2. Platz
Lea Weithoffer
Hochsprung: 1,45m – 6. Platz
W15:
Hanna Schlaier
800m: 2:37,56min – 14. Platz (PB)
WU16:
4x100m: LG Steinlach-Zollern – 54,40s – 10. Rang
(Isabelle Iro, Melisa Beyhan Cep, Miriam Dietrich, Lea Weithoffer)
M14:
Tom Hoch
Kugelstoßen: 10,26m – 3. Platz
Diskuswurf: 29,33m – 6. Rang (PB)
Speerwurf: 36,47m – 3. Rang
Arthur Jenike
Kugelstoßen: 10,23m – 4. Platz (PB)
Noah Handte
Stabhochsprung: 2,50m – 5. Platz
Diskuswurf: 18,95m – 10. Rang
M15:
Clesio de Carvalho
Kugelstoß: 17,74m – Württ. Meister
Diskuswurf: 59,90m – Württ. Meister
MU16:
4x100m: LG Steinlach-Zollern – 53,00s – 9. Rang
(Noah Handte, Arthur Jenike, Tom Hoch, Paul Zukunft)
LAV & friends in Tübingen: Nina Richter mit 3 Tagessiegen und Hanna Schlaier mit PB
Beim LAV & friends - Meeting in Tübingen zeigten sich die beiden LG Steinlach-Zollern-Starterinnen Nina Richter und Hanna Schlaier in sehr guter Verfassung. Nina Richter (W14) konnte sich bei all ihren drei Starts den Tagessieg sichern. Zum Auftakt im Kugelstoßen kam sie mit 11,26m bis zwei Zentimeter an ihre persönliche Bestmarke (PB) heran. Beim Hochsprung (1,48m) und Weitsprung (4,97m) zeigte sie technisch verbesserte Bewegungsabläufe. Man merkte ihr nur etwas die fehlende Frische nach zwei intensiveren Trainingswochen an.
Hanna Schlaier (W15) hielt sich anfangs über die 800m in ihrem Lauf etwas zurück. In der zweiten Runde setzte sie dann aber zu einem langgezogenen Spurt an und überholte noch die eine oder andere Läuferin. Belohnt wurde dieser couragierte Auftritt mit einer neuen PB von 2:37,49min.

Tolle Weiten mit Speer, Diskus und Kugel
Am 11. Juli fand in Nagold ein landesoffenes Abendsportfest statt, bei dem die klassischen Wurfdisziplinen Kugelstoßen, Diskuswurf und Speerwurf ausgetragen wurden. Die LG Steinlach-Zollern war mit vier Athleten vertreten, die mit starken Leistungen auf sich aufmerksam machten. Trotz wechselhafter Wetterbedingungen zeigten sie eine überzeugende Form, sammelten wichtige Wettkampferfahrung und erzielten teils beachtliche Weiten.
Finn Schulz trat in allen drei Wurfdisziplinen an und präsentierte sich in guter Verfassung. Im Speerwurf überzeugte er mit einer Weite von 43,60 Metern, womit er sich im vorderen Feld platzieren konnte. Im Diskuswurf ließ er mit 33,86 Metern ebenfalls eine solide Leistung folgen. Auch im Kugelstoßen konnte er mit 10,80 Metern einen technisch sauberen Versuch zeigen und rundete damit seinen vielseitigen Wettkampf ab.
Auch Niklas Gartmann stellte seine Vielseitigkeit unter Beweis. Mit 37,41 Metern im Speerwurf zeigte er eine starke Vorstellung, bei der vor allem sein dynamischer Abwurf überzeugte. Im Diskuswurf erreichte er 24,41 Meter, im Kugelstoßen landete sein bester Versuch bei 8,53 Metern. Insgesamt zeigte Gartmann konstante Leistungen in allen drei Disziplinen.
Für Arda Cep stand der Wettkampf ganz im Zeichen der Weiterentwicklung. In allen drei Wurfdisziplinen konnte er sich mit ordentlichen Ergebnissen präsentieren. Seine besten Leistungen: 22,60 Meter im Diskuswurf, 22,12 Meter im Speerwurf und 7,69 Meter im Kugelstoßen. Für Cep war der Wettkampf eine wichtige Standortbestimmung.
Ein Ausrufezeichen für die LG Steinlach-Zollern setzte Clesio de Carvalho. Im Diskuswurf der Altersklasse U18 schleuderte er die 1,5kg-Scheibe auf 51,85 Meter – eine absolute Spitzenweite. Auch im Kugelstoßen ließ er nichts anbrennen: Mit 18,50 Metern dominierte er die Konkurrenz der M15, erzielte eine neue persönliche Bestmarke und bewies seine Klasse eindrucksvoll.

Kelson de Carvalho wird erneut deutscher Jugendmeister im Diskuswurf
Kelson de Carvalho von der LG Steinlach-Zollern ging bei den deutschen Leichtathletik-Jugendmeisterschaften in Bochum-Wattenscheid als Titelverteidiger im Diskuswurf an den Start. Noch immer gehandicapt durch eine langwierige Schambeinentzündung, konnte er in diesem Jahr nicht im gewohnten Maße trainieren und war sich nicht so ganz sicher, wo er aktuell steht.
Doch im Wettkampf der Jugend U20 konnte der LGSZ-Werfer überzeugen. Bereits im Einwerfen ließ er die 1,75kg-Scheibe nahe an die 60m-Marke heranfliegen. Gleich im ersten Versuch übernahm er mit 55,74m die Führung, die an diesem Tag keiner seiner Konkurrenten übertreffen sollte. Und der 19-jährige konnte im dritten Versuch seine Führung mit 57,77m weiter ausbauen. Damit schob er sich sogar bis knapp einen Meter an seine persönliche Bestmarke heran. Aktuell hat er leider das Problem, dass im Wettkampf und Training nach wenigen Versuchen die Muskulatur zumacht und er dann die Leistungen nicht mehr so bringen kann. Daher konnte er sich auch in den finalen drei Versuchen nicht mehr steigern.
Letztendlich hat Kelson de Carvalho dennoch ziemlich souverän seinen bereits fünften Deutschen Jugendmeistertitel im Diskuswerfen errungen. Er freute sich über den erneuten Gewinn des deutschen Meistertitels, weil die Konkurrenten um William Wolzenburg vom ausrichtenden TV Wattenscheid in diesem Jahr bereits auch schon ziemlich weit geworfen hatten. Mit diesem Resultat hat sich Kelson de Carvalho für die U20-Europameisterschaft Anfang August im finnischen Tampere qualifiziert. Er hat sich für die U20-EM im Nationaltrikot einen verletzungsfreien Wettkampf vorgenommen, um dann möglichst die 60m anzugreifen.

Mehrere Kreismeistertitel für die U12
Am 29. Juni nahm ein Team der LG Steinlach-Zollern bei sommerlich heißen Temperaturen an den landesoffenen Kreismehrkampfmeisterschaften in Unterjesingen teil und konnte in den Altersklassen W 11, M 11 und W 10 den Kreismeistertitel mit nach Hause nehmen. Louis Schäfer zeigte vor allem beim Weitsprung mit 3,93m eine tolle Leistung. Lukas Deibel war am Vortag bereits beim Mössinger RÖWA-Lauf am Start und hatte deshalb etwas müde Beine. Trotzdem konnte er beim 50m Sprint eine Zeit von 9,51s erzielen.
In der Wertung der M 10 errangen Elias Grießinger Platz 6 und Ben Ruider Platz 12.
Bei den Mädchen der Altersgruppe W 11 starteten vier Athletinnen der LGSZ: Lotta Leipp, Marleen Meißner, Elena Craiĉiun und Ida Rein. Lotta Leipp konnte in allen Disziplinen Bestleistungen zeigen und sich so sowohl die Gesamtwertung also auch den Kreismeistertitel sichern.
Auch in der Wertung W 10 ging die LGSZ mit zwei Athletinnen an den Start: Luise Graf und Aurelie Deniox. Und auch hier gab es wieder tolle Ergebnisse. Mit einer Sprungweite von 3,76m und starken 27m mit dem Schlagball stand Luise Graf sowohl auf dem obersten Podest der Gesamtwertung und wurde auch Kreismeisterin.
Die U12-Gruppe war in Unterjesingen stark vertreten: (vlnr) Ben Ruider, Louis Schäfer, Lukas Deibel, Ida Rein, Luise Graf, Elena Craiciun, Lotta Leipp, Marleen Meißner, Elias Grießinger und Aurelie Deniox.

Bei der Talentiade in Undingen war viel Talent zu sehen
Im Rahmen der VR-Talentiade fand am 12. Juli in Sonnenbühl-Undingen der U12-Wettkampf statt. Die LG Steinlach-Zollern ging mit 12 Teilnehmern an den Start und konnte mit einer tollen Leistung in der Mannschaftswertung den 2. Platz hinter dem LAV Tübingen mit nach Hause nehmen.
In den Disziplinen 50m Sprint, Kugelstoßen, Weitsprung und 4x50m Staffel wurden vielfach sehr gute Ergebnisse erzielt. Hier hat die LGSZ gezeigt, dass sie im Nachwuchsbereich nicht nur Spitzenathleten hat, sondern auch in der Breite gute Ergebnisse erringt. Darüber hinaus hat die Mannschaftswertung immer auch den Charme, dass sich am Ende alle Teilnehmer gemeinsam über das Ergebnis freuen können.
Das besondere bei diesem Wettkampf war, dass die LGSZ auch fünf Schülerinnen und Schülern, die noch nicht regelmäßig im Verein trainieren, über die Auswahl an den Schulen sowohl mehrere Probetrainings als auch die Teilnahme am Wettkampf ermöglichen konnte. Die „alten Hasen“ der LGSZ haben die neuen Teilnehmer toll in das Team integriert und am Ende haben sich alle gemeinsam über die Platzierung sehr gefreut.
Der TSV Undingen hat den Wettkampf sehr gut organisiert. Die Riegenführer führten die verschiedenen Stationen zügig durch und auch die Aufregung vor dem Staffellauf konnte durch einfühlende Ansagen und verständnisvolle Kampfrichter gut bewältigt werden.

Maxi-Marie Schäfer fehlt nur 1 Punkt zum Sieg
Am 13. Juli trafen sich in Essingen die besten Mädchen und Jungs der Altersklassen W/M 12 und W/M 13 aus Württemberg, die sich über vorherige Qualifikations-Wettkämpfe qualifiziert hatten. Die LG Steinlach-Zollern war mit drei Athletinnen und einem Athleten am Start: Maxi-Marie Schäfer (W12), Finnja von der Ruhr (W12), Helena Böhm (W13) und Philipp Klemenz (M12).
Beim Block-Wettkampf handelt es sich um ein Mehrkampf-Format, in welchem fünf Disziplinen zu bestreiten sind: im Block „Sprint/Sprung“ sind dies 75m Sprint, 60m Hürden, Weitsprung, Ballwurf und Hochsprung, im Block „Lauf“ enthalten sind 75m Sprint, 60m Hürden, Weitsprung, Ballwurf und 800m-Lauf, und im Block „Wurf“ startet man in 75m Sprint, 60m Hürden, Weitsprung, Kugelstoß und Diskuswurf.
Philipp Klemenz hatte sich in seinem ersten U14-Jahr im Block „Lauf“ qualifiziert. Er hat mutig gekämpft, erwischte aber leider keinen guten Tag und konnte seine Qualifikationsleistung nicht überbieten oder bestätigen. Er belegte am Ende mit 1.454 Punkten den 18. Platz.
Nachdem Maxi-Marie Schäfer im Block „Wurf“ der W12 Sprint, Kugelstoßen und Diskuswurf mit zwei neuen persönlichen Bestleistungen in Kugel und Diskus für sich entscheiden konnte, gelang ihr dies im Weitsprung leider nicht. Sie ging mit einem hauchdünnen Vorsprung von vier Punkten in die letzte und entscheidende Disziplin, den 60m-Hürdensprint, wo sie ihrer direkten Kontrahentin aus Pliezhausen um 0,07 Sekunden unterlag. Am Ende belegte sie mit 2.160 Punkten und nur einem Punkt Unterschied den 2. Platz.
Auch Finnja von der Ruhr konnte im Block „Sprint/Sprung“ über 60m Hürden mit 11,85 Sekunden eine neue persönliche Bestleistung einstellen, im Hochsprung scheiterte sie noch knapp an der 1,40m-Marke. Mit insgesamt 1.985 Punkten belegte sie einen guten 10. Platz.
In der W13 startete Helene Böhm im Block „Lauf“. Auch sie verbesserte ihre persönliche Bestleistung im Ballwurf auf 25 Meter. Leider hatte sie beim 60m-Hürdensprint Probleme mit dem Startblock, weshalb sie unter ihrer Bestleistung blieb, und auch beim 800m-Lauf erwischte sie einen schlechten Start und war im Feld der Läuferinnen eingekeilt. Trotzdem lief sie ein beherztes Rennen und konnte in der zweiten Runde noch Plätze gut machen. Am Ende hatte sie 1.964 Punkte auf ihrem Konto und belegte den 19. Platz.
In der Team-Wertung belegten die drei Mädchen mit 6.109 Punkten den 15. Platz.
Bereits eine Woche zuvor versuchten Lea Sarcevic (W13) Annelie Erdmann (W13), Annika Ache (W12), Finnja von der Ruhr (W12) und Maxi-Marie Schäfer (W12) in Neckarsulm sich eine Qualifikation zur Deutschen Mannschaftsmeisterschaft zu holen.
Trotz starker Einzelleistungen in den Disziplinen Ballwurf, Hochsprung, Weitsprung, Hochsprung, 75m-Sprint und 60m Hürden sowie 4x 75m-Staffel ließen die Mädchen aufgrund ungünstiger Disziplinauswahl des Trainers wertvolle Punkte liegen und belegten am Ende mit insgesamt 4.325 Punkten den unglücklichen 4. Platz.

LG Steinlach-Mehrkämpfer mit beachtlichen Leistungen beim Internationalen Mehrkampfmeeting in Bernhausen
Beim diesjährigen Internationalen Bernhausener Mehrkampf-Meeting, bei dem Jahr für Jahr der deutsche Leichtathletikverband die Tickets für zu den internationalen Nachwuchsmeisterschaften vergibt, waren in diesem Jahr auch die baden-württembergischen Meisterschaften der Aktiven sowie die Regionalmeisterschaften der Region Achalm für die Jugend und Aktiven angegliedert worden. Leider musste Sandrina Sprengel ihren Start im Siebenkampf bei den U23 absagen und damit auch ihre Chancen auf die Qualifikation für die U23-EM im Siebenkampf begraben, nachdem ihre Oberschenkelverletzung noch nicht komplett ausgeheilt ist. Andere aus den Reihen der LGSZ absolvierten dafür bei den tropischen Temperaturen richtig gute Wettkämpfe. Die Zehnkämpfer Niklas Kretschmer (Männer) und Finn Schulz (U23) zeigten sich gegenüber dem Vorjahr wieder stark verbessert und übertrafen beide die Marke von 6.500 Punkten; verfehlten aber die A-Norm für die deutschen Titelkämpfe von 6.600 Punkten. Leonie Schinko (U20) blieb knapp unter ihrer PB im Siebenkampf und holte mit Rang 7 die beste Platzierung aller LGSZ-Athleten. Dieudonne Zchekap konnte eine erfolgreiche Wettkampf-Premiere im Zehnkampf feiern. Letizia Keller (U18) war im Siebenkampf auf Kurs PB, bevor sie beim abschließenden 800m-Lauf disqualifiziert wurde.
Im Zehnkampf der Männer zeigte Niklas Kretschmer seinen besten Wettkampf, seitdem er in 2019 deutsche U23-Vizemeister geworden war. Etwas Pech hatte er zusammen mit seinem Mannschaftskameraden Finn Schulz, dass sie ausgerechnet bei ihrem 100m-Lauf eine Gegenwind-Böe mit 3,0m/s erwischten. Dafür überzeugten beide im Weitsprung. Finn Schulz sprang mit 6,66m sogar PB und auch Niklas Kretschmer blieb mit 6,62m nur knapp dahinter. Beim Kugelstoßen und auch beim Diskuswurf erzielte Niklas Kretschmer ordentliche Ergebnisse, traf aber in keinem Versuch das Wurfgerät so richtig. Beim Hochsprung kam er gut in den Wettkampf. Allerdings stellte er bei 1,80m seinen Sprungfuß im Absprung so quer, so dass er einen Schlag aufs Sprunggelenk bekam. Über die 400m und auch über die abschließenden 1500m musste der Routinier im Team seiner Erkältung etwas Tribut zollen, die er sich an den Tagen vor dem Wettkampf eingefangen hatte. Umso besser lief es in seiner Problemdisziplin, den 110m Hürden. Bis zur 6. Hürde zeigte er einen technisch blitzsauberen Lauf, leider blieb er dann hängen, kam aber dennoch in neuer PB von 16,07s ins Ziel. Ein weiterer guter Punktelieferant war der Stabhochsprung für ihn. Sehr gute 4,40m und nur knapp gerissene 4,50m standen letztendlich für ihn zu Buche. Letztendlich sammelte Niklas Kretschmer 6.539 Punkte und kam auf den 12. Rang des internationalen Meetings bei den Männern (5. Rang in Baden-Württemberg). Sein Mannschaftskamerad Finn Schulz, der seine Stärken in den Lauf- und Sprungdisziplinen hat, zeigte dieses Mal starke Leistungen in den Würfen – Kugelstoßen (11,30m), neue PB im Speerwurf (48,24m) und nervenstark im Diskuswurf (37,10m), nachdem er zwei ungültige Versuche fabriziert hatte. Beim Hoch- und Stabhochsprung fehlt dem 22-jährigen aktuell noch die Konstanz. Aber auch er war mit seinem Gesamtresultat von 6.523 Punkte sehr zufrieden, mit dem er in der U23-Wertung ebenfalls den 12. Rang (4. Rang in Baden-Württemberg).
Leonie Schinko konnte in Bernhausen leider nicht ganz an ihre starken Leistungen vom Meeting in Bönnigheim anknüpfen. Zum Start über die 100m Hürden blieb sie in 14,68s eine halbe Sekunde über ihrer unlängst aufgestellten PB. Beim anschließenden Hochsprung (1,65m), dem Kugelstoßen (10,91m) sowie den 200m (25,37s) blieb die 19-jährige etwas unter ihren PB´s. Nachdem sie am zweiten Tag auch in ihrer Paradedisziplin dem Weitsprung mit 5,53m ein Stück unter ihren Möglichkeiten blieb, war der Zug für eine Toppunktzahl im Siebenkampf im Prinzip schon abgefahren. Nachdem sie noch solide Leistungen im Speerwurf (34,10m) und über die 800m (2:25,21min) erzielt hatte, hatte sie ihr Punktekonto auf 5.145 Punkte aufgestockt, war damit aber unter ihren persönlichen Vorstellungen geblieben.
Eine ähnliche Gefühlswelt durchlebte U18-Athletin Letizia Keller. Nachdem sie zuletzt im Training die Hürden sehr gut gelaufen war, kam sie nun in im Wettkampf leider aus dem Rhythmus; errreichte aber dennoch eine neue PB (17,72s). Ein ähnliches Bild ergab sich beim Hochsprung. Nach übersprungener Anfangshöhe (1,25m) wollte plötzlich nichts mehr gelingen. Danach folgten zwei gute Ergebnisse mit der Kugel und vor allem mit deutlich neuer PB über 200m (27,87s). Am zweiten Tag folgten solide Resultate im Weitsprung (4,91m) und Speerwurf. Damit war Letizia Keller auf dem Weg zu einer neuen PB im Siebenkampf, insbesondere nachdem sie die 800m sogar knapp unter 2:40min absolviert hatte. Doch dann gab es die Hiobsbotschaft. Sie war war nach 100m etwas zu früh vor der Markierungslinie nach innen gezogen und wurde daher für den gesamten Siebenkampf disqualifiziert.
Ganz anders die Emotionen bei Dieudonne Zchekap (U18). Er hat sich im letzten Jahr mit vielen neuen Disziplinen im Training auseinandersetzen müssen. Dabei machte er große Fortschritte und konnte die nun auch im Zehnkampf auf die Bahn bringen. In acht Disziplinen konnte er neue PB´s aufstellen. Lediglich bei den 110m Hürden kam er völlig aus dem Rhythmus, so dass er im 5er-Rhythmus durchlief und Zeit verlor. Aber unter dem Strich bleibt der Stolz auf seinen ersten absolvierten Zehnkampf sowie die Freude über ein Gesamtergebnis von 4.466 Punkten.
Die LG Steinlach-Zollern-Ergebnisse im Detail:
WU18: 4-Kampf:
(100m - Hochsprung - Kugelstoßen - 200m)
Letizia Keller – 2.024 Punkte (PB) – Platz 17 / (Regionalwertung: Platz 5)
(17,72 sec (PB) – 1,25 m – 9,64m – 27,87sec (PB))
WU18: 7-Kampf:
(100m - Weitsprung - Kugelstoßen - Hochsprung /
100m Hürden - Speerwurf - 800m)
Letizia Keller – 2.874 Punkte – Platz 17 / (Regionalwertung: Platz 3)
(17,72 sec (PB) – 1,25 m – 9,64m – 27,87sec (PB)/
4,91m – 21,38m – disq.)
WU20: 4-Kampf:
(100m - Hochsprung - Kugelstoßen - 200m)
Leonie Schinko – 3.128 Punkte – Platz 7 / (Regionalwertung: Platz 1)
(14,68 sec – 1,65 m – 10,91m – 25,37sec)
WU20: 7-Kampf:
(100m - Weitsprung - Kugelstoßen - Hochsprung /
100m Hürden - Speerwurf - 800m)
Leonie Schinko – 5.145 Punkte – Platz 7 / (Regionalwertung: Platz 1)
(14,68 sec – 1,65 m – 10,91m – 25,37sec)
5,53m – 34,10m – 2:25,21min)
MU18: 5-Kampf:
(100m - Weitsprung - Kugelstoßen - Hochsprung – 400m)
Dieudonné Zchekap – 2.531 Punkte (PB) – Platz 32 / (Regionalwertung: Platz 5)
(12,12 sec (PB) – 5,79m (PB) – 8,55 m – 1,55 m – 56,60s (PB))
MU18: 10-Kampf:
(100m - Weitsprung - Kugelstoßen - Hochsprung – 400m /
110m Hürden – Diskuswurf – Stabhoch - Speerwurf - 1500m)
Dieudonné Zchekap – 4.466 Punkte (PB) - Platz 29 / (Regionalwertung: Platz 5)
12,12 sec (PB) – 5,79 m (PB) – 8,55 m – 1,55 m (PB) – 56,60 s (PB))
19,56 s (PB) – 26,84 m – 2,80m (PB) – 32,12m (PB) – 5:09,03 min (PB))
MU23: 10-Kampf:
(100m - Weitsprung - Kugelstoßen - Hochsprung - 400m /
110m Hürden – Diskuswurf – Stabhoch - Speerwurf - 1500m)
Finn Schulz – 6.523 Punkte – Platz 12 /
(Ba-Wü Wertung: Rang 4 / Regionalwertung: Platz 3) /
(11,74 sec – 6,66 m (PB) – 11,30 m – 1,74 m – 51,50 sec /
16,07 sec – 37,10 m – 4,10 m – 48,24 m (PB)– 4:43,71 min)
Männer: 10-Kampf:
(100m - Weitsprung - Kugelstoßen - Hochsprung - 400m /
110m Hürden – Diskuswurf – Stabhoch - Speerwurf - 1500m)
Niklas Kretschmer – 6.539 Punkte – Platz 12 /
(Ba-Wü Wertung: Rang 5 / Regionalwertung: Platz 1) /
(11,97 sec – 6,62 m (PB) – 12,04 m – 1,77 m – 54,71 sec /
16,05 sec (PB) – 41,78 m – 4,40 m – 51,84 m – 4:59,65 min)
Top Leistungen bei extremer Hitze
Am 29. Juni fand in Weilstetten bei hochsommerlichen Temperaturen von 35 Grad ein spannender Vierkampf der Altersklassen Kinder w/m 10 – Jugend w/m 15 statt. Trotz der extremen Hitze zeigten die sechs teilnehmenden Athletinnen und Athleten der LG Steinlach-Zollern bemerkenswerte Leistungen in den Disziplinen 100 Meter Sprint, Weitsprung, Kugelstoßen und Hochsprung.
Ergebnisse im Überblick:
1. Platz – Paul Zukunft (M14), 1.844 Punkte
Paul zeigte einen sehr starken Wettkampf mit konstant hohen Leistungen – und erreichte in allen vier Disziplinen persönliche Bestleistungen. Besonders im Weitsprung (5,24 m) und im Sprint (13,02 s) konnte er deutlich punkten. Auch im Hochsprung (1,52 m) steigerte er sich sichtbar. Zwar ist das Kugelstoßen mit 7,23 m noch seine vergleichsweise schwächste Disziplin, dennoch stellte er auch dort eine neue Bestleistung auf – ein Beleg für seine kontinuierliche Entwicklung in allen Bereichen.
2. Platz – Arthur Jenike (M14), 1.782 Punkte
Arthur glänzte mit 9,63 m im Kugelstoßen und erreichte mit dieser Weite die Qualifikation für die Baden-Württembergischen Einzelmeisterschaften. Auch im Weitsprung lief es mit 4,45 m ordentlich – hier ist jedoch noch Luft nach oben für kommende Wettkämpfe. Im Hochsprung erreichte er 1,44 m, obwohl er in der Vergangenheit bereits höhere Höhen gemeistert hat. Er rundete den Wettkampf mit einer 100m-Zeit von 13,62 s ab. Insgesamt sammelte er in allen Disziplinen solide Punkte und sicherte sich verdient den zweiten Rang.
3. Platz – Tom Hoch (M14), 1.741 Punkte
Tom erreichte mit 10,02 m die beste Kugelstoßweite des Tages – und dass, obwohl ihm nur ein gültiger Versuch nach zwei ungültigen Durchgängen blieb. Im Hochsprung steigerte er sich auf eine neue persönliche Bestleistung von 1,44 m. Besonders bemerkenswert war sein Einsatz im Weitsprung: Trotz starker Schmerzen biss er sich durch und lieferte mit 4,24 m eine solide Leistung ab. Auch im Sprint zeigte er mit 14,06 s einen stabilen Lauf und sicherte sich verdient den dritten Platz.
4. Platz Noah Handte (M14), 1.681 Punkte
Noah zeigte einen starken Wettkampf und steigerte sich im Hochsprung deutlich. Mit 1,48 m erzielte er eines seiner besten Ergebnisse und scheiterte nur knapp an der nächsten Höhe. Auch im Weitsprung überzeugte er mit einer neuen persönlichen Bestleistung (4,56 m) – trotz spürbar müder Beine. Im Kugelstoßen zeigte er mit 8,14 m eine sehr gute Leistung. Die Sprintzeit von 14,49 s war in Ordnung, bleibt aber im Vergleich zu seinen anderen Disziplinen ausbaufähig. Insgesamt ein gelungener Vierkampf mit viel Potenzial für die kommenden Wettkämpfe.
3. Platz Lea Weithoffer (W14), 1.816 Punkte
Lea absolvierte einen sehr konstanten Vierkampf und sicherte sich mit 1.816 Punkten den dritten Platz in ihrer Altersklasse. Mit einer neuen Bestleistung startete sie den Wettkampf und erreichte mit 8,63m eine deutliche Verbesserung im Kugelstoßen. Im Weitsprung zeigte sie mit 4,36 m eine gute Leistung, hat aber noch Potenzial, diese Weite zu verbessern. Im 100m-Sprint erreichte sie mit 14,33 s eine solide Zeit. Hochsprung sollte an diesem Tag nicht so funktionieren und sie konnte ihr Können nicht voll zeigen, mit 1,44m trotzdem noch eine gute Leistung.
1. Platz Melisa Beyhan Cep (W15), 1.716 Punkte
Melisa startete mit dem Kugelstoßen und ist mit ihrer Lieblingsdisziplin leider nicht gut in den Wettkampf gekommen. Sie hat sich nicht entmutigen lassen und hat tapfer mit Hochsprung weitergemacht. Hier war sie nur mit einer weiteren Konkurrentin im Wettkampf und verbesserte sich auf 1,40m. Im Weitsprung zeigte sie ebenfalls eine starke Leistung mit 4,29 m und erreichte hiermit ihr persönliches Ziel für diesen Wettkampf. Sie rundet ihren Wettkampf mit einer 100m-Zeit von 14,73s ab und sicherte sich hiermit den 1. Platz.
Die Athletinnen und Athleten der LG Steinlach-Zollern zeigten trotz der Hitze starke Nerven, Teamgeist und Wettkampfmoral. Besonders erfreulich war die gute Stimmung innerhalb der Gruppe und die gegenseitige Unterstützung.

Clesio de Carvalho zweifacher Deutscher Meister U16
Deutschen Leichtathletik-Meisterschaften in ULM 2025
Bei den diesjährigen deutschen Leichtathletik-Meisterschaften in den Altersklassen U16 und U23 gingen von der LG Steinlach-Zollern Clesio de Carvalho und Sandrina Sprengel an den Start.
Für Clesio de Carvalho stand zuerst der Diskuswurf auf dem Programm. Nachdem er im Mai einen neuen deutschen Rekord für die Altersklasse M15 mit 69,19m erzielt hatte, war er als Favorit angereist. Im Wettkampf musste er sich zunächst, noch etwas aufgeregt, mit 54,82m und Rang 3 begnügen. Doch im dritten Versuch schleuderte er mit einem energischen Versuch die 1kg-Scheibe auf hervorragende 67,46m hinaus. Damit hatte er sich gegenüber seiner Konkurrenz deutlich abgesetzt. Die Nächstplatzierten reihten sich mit Weiten von knapp unter 60m ein. Somit konnte sich Clesio de Carvalho über seinen ersten deutschen Meistertitel im Ulmer Donaustadion freuen. Kuriosität am Rande: Auch seine beiden älteren Brüder, Kelmen und Kelson, holten sich 2019 bzw. 2022 im selben Stadion jeweils ihren ersten deutschen Meistertitel.
Für das Kugelstoßen war der 15-jährige Hechinger im Trikot der LGSZ ebenfalls mit der besten Vorleistung gemeldet worden. Und auch in diesem Wettbewerb hatte Clesio de Carvalho einen holprigen Auftakt mit zwei ungültigen Versuchen. Während der erste Versuch außerhalb des Sektors aufkam, übertrat er den zweiten sehr weiten Versuch. Im dritten Versuch lautete dann die Devise: „kein unnötiges Risiko“. Und sein Sicherheitsversuch landete bei 16,00m und damit gelangte er sicher ins Finale. Dort zeigte der Drehstößer dann seine ganze Klasse. Mit Versuchen von 18,46m und nochmals 18,49m stieß er zwei Mal neue persönliche Bestleistung (PB) und gewann damit überlegen seinen zweiten deutschen Meistertitel an diesem Wochenende. Das LGSZ-Wurftalent zeigte sich mit seinen ersten deutschen Meisterschaften anschließend sehr zufrieden. Gegenüber der Fachpresse gab er den württembergischen Rekord im Kugelstoßen der M15 mit ca. 19m als weiteres Ziel für diese Saison aus.

Siebenkämpferin Sandrina Sprengel, die sich im Mai am Oberschenkel verletzt hatte und dadurch ihre zwei möglichen Qualifikations-Wettkämpfe im Siebenkampf für die U23-EM verpasste, ging im Weitsprung an den Start, um eventuell in dieser Spezialdisziplin noch auf den EM-Zug aufzuspringen. Dafür musste sie zumindest die Norm von 6,40m übertreffen und sich unter die ersten Drei bei diesen Meisterschaften platzieren. Dass dies kein leichtes Unterfangen war, zeigt der Blick auf die Meldeliste. Die Leistungsdichte ist in diesem Jahr bei den U23-Weitspringerinnen in Deutschland enorm. Zahlreiche Athletinnen haben bereits Weiten von über 6,40m oder auch 6,50m aufzuweisen.
Bereits im Einspringen konnte man erfreulicherweise sehen, dass die LGSZ-Siebenkämpferin ihre Verletzung offensichtlich überwunden hat und einen sehr fitten Eindruck hinterließ. Nach einem ungültigen ersten Versuch flog die LGSZ-Athletin im zweiten Versuch mit 6,38m bereits weit hinaus. Im dritten Versuch ließ sie dann sogar 6,44m (Freiluft-PB) folgen und schob sich auf Rang 2 vor. Der Wettbewerb hielt dann vor einem begeistert mitgehenden Publikum, was er versprach. Es wurde immer spannender und hochklassiger. Im fünften Versuch setzte sich Libby Buder aus Hamburg-Bergedorf mit hervorragenden 6,67m in Führung. Sandrina Sprengel hatte ebenfalls einen sehr weiten Versuch, der nach langem Videocheck durch die Kampfrichter schließlich ungültig gegeben wurde. Damit rangierte sie sich zwischenzeitlich auf dem 3. Rang ein. Als im letzten Versuch dann noch eine weitere Konkurrentin über 6,60m hinausflog, war die Siebenkämpferin unter den Spezialistinnen auf den undankbaren 4. Rang verdrängt worden. Damit bleibt für Sandrina Sprengel unter dem Strich mit 6,44m eine Topleistung (auch Freiluft-PB), aber eben auch das sehr unglückliche Verpassen der U23-EM. Nachdem sie sich nun wieder gesund und in fittem Zustand präsentierte, steht für sie als nächstes die Deutschen Mehrkampfmeisterschaften in Dresden auf dem Programm.
Clesio de Carvalho sticht aus einem erfreulich großen Team bei Süddeutschen U16 heraus
Zu den diesjährigen süddeutschen Meisterschaften der Altersklasse U16 in Kandel qualifizierte sich eine erfreulich große Gruppe der LG Steinlach-Zollern. Gleich sechs LGSZ-Athletinnen und Athleten hatten sich für dieses Saison-Highlight qualifiziert. Mit zwei Goldmedaillen war Clesio de Carvalho wieder einmal herausragend. Vier Finalplatzierungen gingen auf das Konto von Nina Richter. Tom Hoch, Noah Handte und Lea Weithoffer verpassten das Finale relativ knapp. Der Zeitpunkt zum Ende der Pfingstferien war für die Schulkinder dabei nicht so leistungsfördernd.
Clesio de Carvalho machte es im Diskuswurf bei tropischen Temperaturen mit zwei ungültigen Versuchen im Vorkampf unnötig spannend. Als er im dritten Versuch dann aber 57,07m folgen ließ, hatte er für seine Konkurrenten eine an diesem Tage unbezwingbare Marke vorgelegt. Am Schluss lag er fast zehn Meter vor dem Zweitplatzierten aus Kassel. Im Kugelstoßen brauchte die große Wurf-Nachwuchshoffnung auch erst wieder zwei seiner Drehstöße, um so richtig im Wettkampf anzukommen. Doch ab dem vierten Versuch zeigte er dann eindrucksvolle Stöße. Der weiteste Versuch schlug bei hervorragenden 17,60m auf, der anwesenden Zuschauer beeindruckte. Damit machte Clesio de Carvalho den Doppelsieg bei den Süddeutschen Titelkämpfen perfekt.
Siebenkämpferin Nina Richter hatte sich bei dieser Hitze ein ambitioniertes Programm vorgenommen. Zum Auftakt in einem sehr großen Feld der W14-Weitspringerinnen überzeugte sie, als sie gleich im ersten Versuch mit 5,15m eine neue persönliche Bestmarke sprang. Nachdem sie in den nächsten Versuchen Probleme am Fuß bekam, verzichtete sie auf das Finale und konnte sich dennoch über einen 7. Rang freuen. Die Pause zum anschließenden 60m-Hürden-Vorlauf war sehr kurz, so dass sie sich nicht mehr speziell auf die Hürden vorbereiten konnte. Dies merkte man ihr an den ersten Hürden an, die sie noch zu passiv und zu hoch überquerte. Auf den letzten Hürden kam die LGSZ-Athletin dann immer besser in Fahrt. 12,67s leuchteten auf der Anzeigetafel für sie auf, womit sie die Zehntschnellste Zeit aller Vorläuferinnen erreichte. Mit dem Speerwurf kam Nina Richter anschließend nicht so gut zurecht. Ihr unterliefen immer wieder technische Fehler, so dass für sie bei 31,08m und Rang 7 Endstation war. Am zweiten Tag kam die Siebenkämpferin im Kugelstoßen nach zwei ungültigen zum Auftakt auf ordentliche 10,41m. Leider konnte sie sich dann nicht mehr steigern. Dies brachte ihr letztendlich Rang 6 ein. Zu Bronze fehlten ihr mit der 3kg-Kugel damit ganze 40cm. Einen weiteren 7. Rang sicherte sich Nina Richter dann zum Abschluß im Hochsprung nach einer guten Vorstellung mit 1,50m.
Tom Hoch wollte es direkt nach dem Pfingsturlaub bei den M14 im Speerwurf wissen. Auch er hatte etwas Schwierigkeiten gleich wieder technisch optimale Würfe zu absolvieren. Seine beiden weitesten Versuche landeten jeweils bei guten 35,05m. Aber damit fehlten ihm 30cm zum Erreichen des Finales – er wurde Neunter. Noah Handte hatte er sich erst auf den letzten Drücker mit neuer PB für die Süddeutschen qualifiziert. Nach anfänglicher Aufregung und daraus resultierenden Anlaufschwierigkeiten machte er seine Sache im Wettkampf dann gut. Er übersprang 2,40m und 2,60m jeweils im zweiten Versuch. Damit kam er bis auf 2cm an seine PB heran. Bei der nächsten Höhe von 2,80m musste er dann die Segel streichen; etztendlich hatte ihm der erste Fehlversuch über 2,40m die Finalplatzierung gekostet. Lea Weithoffer absolvierte einen spannenden Hochsprung. Bei ihrer Anfangshöhe von 1,40m zeigte sie im dritten und letzten Versuch ein großes Kämpferherz und vermied das frühe Aus. Diesen Flow nahm sie in die nächste Höhe mit und sprang gleich im ersten über 1,42m. Erst an der neuen PB von 1,50m scheiterte sie. Der Lohn war ein schöner 12.Rang.
Paul Zukunft, der zuletzt gerade im Speerwurf positiv überrascht hatte, merkte man ebenfalls die Pfingstferien an. Auch er wollte das richte Fluggefühl für den Speer an diesem Tag nicht finden und musste sich mit 27,84m begnügen, die im Rang 12 einbrachten. Ähnlich unglücklich verlief der Weitsprung für ihn. Nachdem er zu Beginn zweimal sehr viel am Brett verschenkte und dennoch mit 4,98m fast persönliche Bestleistung sprang, setzte er im letzten Versuch alles auf eine Karte; übertrat den Sprung aber knapp. Somit musste sich unter Wert mit Rang 14 zufriedengeben.
Ergebnisse der LG Steinlach-Zollern im Detail:
| W14 | ||
|---|---|---|
| Nina Richter | ||
| 80m Hürden (Vorläufe) | 12,67s | 10. Rang |
| Weitsprung | 5,15m (PB) | 7. Rang |
| Hochsprung | 1,50m | 7. Platz |
| Kugelstoßen | 10,41m | 6. Platz |
| Speerwurf | 31,08m | 7. Rang |
| Lea Weithoffer | ||
| Hochsprung | 1,45m | 14. Platz |
| M14 | ||
|---|---|---|
| Tom Hoch | ||
| Speerwurf | 35,05 | 9. Rang |
| Paul Zukunft | ||
| Weitsprung | 4,98m | 12. Platz |
| Speerwurf | 27,84m | 12. Platz |
| Noah Handte | ||
| Stabhochsprung | 2,60m | 10. Platz |
| M15 | ||
|---|---|---|
| Clesio de Carvalho | ||
| Kugelstoß | 17,60m | Süddeutscher Meister |
| Diskuswurf | 57,07m | Süddeutscher Meister |

Maik Merle und Hanna Schlaier mit Tagessiegen beim Feriensportfest in Metzingen
Das Feriensportfest der TuS Metzingen inmitten der Pfingsferien nutzten einige der daheimgebliebenen Leichtathleten der LG Steinlach-Zollern. Das kleine LGSZ-Team brachte immerhin zwei Tagessiege mit nach Hause – durch den Masters-Athleten Maik Merle und die U16-Athletin Hanna Schlaier.
Der 32-jährige Zehnkämpfer Maik Merle will seinem Körper aktuell nicht zu viel zumunten und beschränkte sich auf einen Start im Hochsprung. Von seiner Einstiegshöhe bei 1,75m bis zu 1,81m überquerte er alle Höhen auf Anhieb und stand damit schon als Sieger bei den Männern fest. Um zu wissen, was er in seinem Alter noch draufhat und um Kräfte zu sparen, ließ er danach direkt 1,90m auflegen. In zwei Versuchen scheiterte er nur sehr knapp.
Bei den W15 lieferten sich über 800m die beiden LGSZ-Läuferinnen Hanna Schlaier und Elena Eissler einen spannenden Fight um die Spitze. In einem engen Zieleinlauf lag letztendlich die Hechingerin Hanna Schlaier mit 2:39,15min vorn. Damit hatte sie neben dem Tagessieg auch die Norm für die Württembergischen Schülermeisterschaften unterboten. Die Talheimerin Elena Eissler blieb in 2:40,44min knapp über der Norm; hat aber über die Quote noch Chancen reinzurutschen.
Ein erfolgreiches Wettkampf-Debut im LGSZ-Trikot gab Maksym Bulichenko, der dem ersten U18-Jahrgang angehört. Neben den 100m (12,81s), 200m (25,56s) zahlte sich sein fleißiges Training seit dem Herbst auch über 800m in guten 2:19,42min aus. W14-Athletin Lea Weithoffer hatte im Hochsprung (1,41m) mit dem dritten Rang ihre beste Platzierung. Melisa Cep (W15) freute sich am meisten über die neue PB über 80m Hürden (Rang 5). Wurfspezialist Arda Cep stellte sich überraschend dem 800m-Feld und kam auf 3:10min.
| W14 | ||
|---|---|---|
| Weithoffer Lea | ||
| 100m | 14,29 sec | Platz 3 |
| 80m Hürden | 16,57 sec | Platz 2 |
| Hochsprung | 1,41 m | Platz 3 (WU18) |
| W15 | ||
|---|---|---|
| Cep Melisa Beyhan | ||
| 100m | 14,67 sec | Platz 4 |
| 80m Hürden | 15,27 sec | Platz 5 |
| Schlaier Hanna | ||
| 800m | 2:39,15 min | Platz 1 |
| Eissler Elena | ||
| 800m | 2:40,44 min (PB) | Platz 2 |
| MU18 | ||
|---|---|---|
| Bulichenko Maksym | ||
| 100m | 12,81 sec | Platz 9 |
| 200m | 25,56 sec | Platz 2 |
| 800m | 2:19,42 min | Platz 2 |
| Cep Arda Tahsin | ||
| 100m | 15,71 sec | Platz 7 |
| 800m | 3:10,00 min | Platz 7 |
| Weitsprung | 3,68 m | Platz 10 |
| Männer | ||
|---|---|---|
| Merle Maik | ||
| Hochsprung | 1,81 m | Platz 1 |

Kelmen de Carvalho muss bei US-Nationals verletzt aufgeben
Kelmen de Carvalho von der LG Steinlach-Zollern reiste mit seinem Team von der University Harding (Arkansas) sehr zuversichtlich zu den Nationals der Division II nach Pueblo (Colorado). Hatte ihn zu Beginn der Freiluftsaison noch eine Knieverletzung ziemlich eingeschränkt, bereitete ihm diese zuletzt keine Probleme mehr. Nach Top-Wettkampfergebnissen in den Wurfdisziplinen sowie über die Hürden sowie starken Trainingsleistungen in den Sprüngen und im Sprint war beim LGSZ-Zehnkampf-Vereinsrekordhalter die Erwartungshaltung gestiegen. Doch dann gab es am Wettkampftag die große Ernüchterung. Nach Wochen ohne Schmerzen meldeten sich beim Aufwärmen zum Wettkampfauftakt über 100m die Knieprobleme so deutlich wieder, dass er nicht mehr maximal sprinten konnte. So erzielte er zwar noch 11,23s, hatte aber kein gutes Gefühl mehr für den weiteren Wettkampfverlauf. Beim Weitsprung wechselte er kurzerhand aufs andere Sprungbein und kam sogar auf 6,46m. Doch verlor er damit schon einige Punkte auf seinen Plan. Auch bei seiner Spezialdisziplin Kugelstoßen konnte er durch die wieder aufgetretene Verletzung nicht wie gewohnt seine Beinkraft einsetzen und verlor mit für seine Verhältnisse unbefriedigenden 14,78m weiter an Boden. Im Hochsprung sprang er nochmals die dem „falschen“ Bein ab und musste sich mit 1,69m begnügen. Zum Abschluss des ersten Tages warf der 22-jährige nochmals alles in die Waagschale und absolvierte eine sehr schnelle Stadionrunde. Als Sieger wurden für ihn 49,44s angezeigt, eine Verbesserung seiner persönlichen Bestleistung um über eine Sekunde. Doch kurz danach kam der nächste Nackenschlag. In der Kurve soll er die Bahnmarkierung berührt haben. So wurde seine Zeit annulliert und er für die 400m disqualifiziert. Damit hatte sich für ihn jegliche Hoffnung auf eine brauchbare Zehnkampf-Punktzahl, geschweige denn auf die zuvor angestrebte neue Zehnkampf-Bestmarke, in Luft aufgelöst. Er verzichtete in Anbetracht dessen auf die Fortsetzung am zweiten Wettkampftag, um seine Knieverletzung nicht noch zu verschlimmern.

US-College-Conference-Meisterschaft: Joshua Kommer mit neuer Zehnkampf-Bestmarke
Joshua Kommer von der LG Steinlach-Zollern hatte sich mit seinem Team „East Texas A&M University” für die „Southland Conference Outdoor Championships” in Houston/Texas qualifiziert. Der Auftakt in den Zehnkampf bei ca. 35°C und sehr hoher Luftfeuchtigkeit verlief nicht wie erhofft. Er kam schlecht aus den Startblöcken und musste sich mit 11,57s über 100m begnügen. Danach zeigte er aber, in welcher Top-Form er an den Start gegangen war. So ließ er im Weitsprung (6,81m) und Kugelstoßen (11,89m) neue persönliche Bestmarken (PB) folgen. Auch beim Hochsprung (1,76m) zeigte er sich mit Saisonbestmarke deutlich verbessert. Zum Abschluss des ersten Tages ließ Joshua Kommer dann in 50,74s über 400m eine weitere PB folgen.
Auch der Auftakt am zweiten Tag verlief wie schon am Vortag nicht nach Plan. Nachdem Joshua Kommer unlängst in seiner ungeliebten Disziplin, den 110m Hürden, noch unter 17 Sekunden gelaufen war, kam er leider in Houston nicht über 17,45s hinaus. Im Diskuswurf fand der 23-jährige dann aber auf die Erfolgsspur zurück. 37,71m stellten eine weitere schöne Leistungssteigerung dar. Im Stabhochsprung gab es dann nochmals einen kleinen Dämpfer. Mit 3,80m blieb er unter seinem Plan in dieser Disziplin, lag aber insgesamt im Zehnkampf weiterhin auf persönlichem Rekordkurs. Nachdem er sich im Speerwurf mit 52,52m keine Blöße gab und zum Abschluss über die 1500m mit viel Kampfgeist bravourös 4:32,67min erreichte, hatte Joshua Kommer insgesamt 6.592 Punkte gesammelt und eine tolle neue PB im Männer-Zehnkampf erzielt. Damit sicherte er sich den 5. Rang in der Zehnkampf-Wertung und holte 4 Punkte für sein College-Team, das in der Gesamtabrechnung den vierten Rang belegte. Mit Blick durch die heimische Brille, verpasste der LGSZ-Athlet die Direktqualifikation zu den deutschen Mehrkampfmeisterschaften (6600 Pkt.) in Dresden damit noch hauchdünn. Er hat aber noch gute Chancen über das Ranking für diese nationalen Titelkämpfe nachnominiert zu werden.


Cep-Geschwister mit Tagessiegen beim Oberndorfer Werfertag
Beim ersten Oberdorfer Werfertag gingen die Geschwister Melisa Cep und Arda Cep von der LG Steinlach-Zollern, die die Leichtathletik erst seit einem guten halben Jahr betreiben, in verschiedenen Wurfdisziplinen an den Start. Der 16-jährige Arda Cep stellte sich bei den U18 im Speerwurf, Kugelstoß und Diskuswurf der Konkurrenz. Zum Auftakt beim Kugelstoßen steigerte er sich kontinuierlich, bis er letztendlich mit 8,65m seine Bestmarke über fast einen Meter gesteigert hatte. Dies brachte ihm den zweiten Rang ein. Im nachfolgenden Speerwurf verlief der Auftakt nicht nach Plan. Er konnte das zuletzt im Training gelernte noch nicht so richtig umsetzen. Doch im dritten Versuch gelang ihm dann eine deutliche Steigerung auf 26,06m, die den dritten Rang bedeutete. Beim Diskuswurf konnte er sich ebenfalls steigern (24,09m), womit einen Pokal als Tagessieger in Empfang nehmen durfte. Mit drei PB´s war Arda Cep ganz glücklich. „Man sieht die Verbesserungen, wenn man regelmäßig im Training dranbleibt“, lautete sein Fazit nach diesem erfreulichen Wettkampf.
Seine Schwester Melisa Cep (W15) hatte beim Speerwurf zumeist Schwierigkeiten, den Speer technisch sauber zu treffen. Letztendlich gelang ihr daher nur ein guter Wurf (24,02m – Rang 4). Besser lief es bei ihr im Kugelstoßen. Dort hatte sie eine gute Serie. Ihr weitester Stoß wurde mit 8,70m gemessen, womit auch sie als Tagessiegerin einen Pokal errungen hatte. Damit war sie in beiden Disziplinen zwar knapp unter ihrer PB geblieben, konnte sich aber wie ihr Bruder über einen Tagessieg freuen.

Noah Handte mit Norm für Süddeutsche beim Marktplatzspringen in Neubulach
Während übers Pfingstwochenende schon viele aus dem Leichtathletik-Nachwuchs mit der ihren Eltern in den Urlaub gestartet sind, waren ein paar der Daheimgeblieben aus den Reihen des Nachwuchses der LG Steinlach-Zollern über Pfingsten sehr erfolgreich am Start.
So reiste Noah Handte zum Nationalen Marktplatz-Stabhochspringmeeting nach Neubulach (Kreis Calw). Er zeigte sich von den Rahmenbedingungen angetan, denn der Anlauf erfolgte auf einem ca. einen Meter breitem Anlaufsteg, der bestimmt 50cm über dem Kopfsteinpflaster des Marktplatzes erstellt wurde. Doch bevor die Wettkampfsprünge von diesem Steg in die extra aufgebaute Stabhochsprungmatte erfolgen konnte, mussten die Teilnehmer des ersten Springens der jüngeren Jahrgänge kurzerhand vor dem einsetzenden Gewitter fliehen. Als Petrus ein Einsehen mit den Stabhochspringern hatte und nach Nieselregen sogar zeitweilig auf Sonne umschaltete, ließ sich Noah Handte nicht nur vom Wetter anspornen. Nein er war ganz begeistert davon, wie selbst schon die Jüngsten von den über 100 anwesenden Zuschauern unterstützt wurden, indem alle der jungen Springerinnen und Springer im Lauftakt rhythmisch beklatscht wurden. Der M14-Athlet der LGSZ übersprang in dieser Atmosphäre alle seine Höhen im ersten Versuch. Erst bei der neuen Bestmarke von 2,62m musste er einmal nachspringen. Bei 2,72m riss er letztendlich dreimal noch knapp, konnte sich aber dennoch sehr über die geknackte Norm zu den Süddeutschen Meisterschaften (2,60m) freuen. „Aus meiner Sicht war der Wettkampf sehr erfolgreich, echt cool und ein besonders schönes Erlebnis,“ fasste der junge Stabhochspringer der LGSZ seine Erlebnisse zusammen.

Kelson de Carvalho knackt U20-EM-Norm
Zum Diskuswurf-Meeting „Sky is the limit“ in Wiesbaden, bei dem deutsche Spitzenkräfte am Start waren, wurden nach ihren Vorleistungen auch die Brüder Kelson und Clesio de Carvalho von der LG Steinlach-Zollern eingeladen. Obwohl Sie unterschiedlichen Altersklassen angehören, traten die Beiden erstmals in einem Jugend-Wettbewerb U18/U20 „gegeneinander“ an. Clesio (15), der eigentlich noch der Altersgruppe der U16 angehört, wollte es einmal mit der 1,5kg-Scheibe versuchen und der 19-jährige Kelson gehört dieses Jahr nochmals der U20 an, die mit 1,75kg im gemeinsamen Wettbewerb werfen mussten.
Im direkten Vergleich hatte der Ältere nun die Nase vorne, obwohl er aufgrund seiner langwierigen Schambeinverletzung die letzten Monate auf wettkampfnahe Belastungen verzichten musste. Zum Glück kann der letztjährige zweifache deutschen Jugendmeister im Diskuswurf gerade jetzt wieder mit Beginn der Qualifikationsphase für die internationalen Jugendmeisterschaften zumindest wieder schmerzfrei den Diskus werfen. Auf Kugelstoßen, bei dem er vor zwei Jahren auf europäischer Ebene eine Bronzemedaille errungen hatte, verzichtet der LGSZ-Werfer aktuell vorsichtshalber
wegen der höheren Gewichtsbelastung. Beim Meeting in Wiesbaden fehlte Kelson verständlicherweise noch das Fluggefühl für den Diskus. Dafür ist sein Wettkampfeinstieg nach einem Jahr Pause mit 58,41m umso beachtlicher. Der LGSZ-Athlet übertraf damit auf Anhieb die Norm für die U20-Europameisterschaft von 56 Metern und war in Wiesbaden zweitbester deutscher Athlet in der U20.
Sein jüngerer Bruder Clesio erzielte bei der um zwei Jahre älteren Konkurrenz der U18 mit 54,43m
schon eine richtig gute Weite. Er wurde damit drittbester bei den MU18. „Mir fehlt mit dem deutlich schwereren Diskus der U18 einfach noch die Übung. Bis nächstes Jahr wird es dann anders aussehen“, brachte der Jüngere seinen Wettkampf auf den Punkt.

Gute Leistungen in Kernen und Tuttlingen
Am 23. Mai nahmen Niklas Kretschmer, Niklas Gartmann, Letizia Keller und Dieudonne Zchekap von der LG Steinlach-Zollern an einem Wettkampf in Kernen teil. Bei einigermaßen sonnigem Wetter und angenehmen Bedingungen zeigten alle starke Leistungen in ihren jeweiligen Disziplinen.
Niklas Kretschmer (Männer) überzeugte mit einem beeindruckenden Kugelstoß auf 12,71 Meter, womit er den zweiten Platz in seiner Gruppe erreichte – nur knapp hinter dem Erstplatzierten. Auch im 100 Meter-Lauf lieferte er eine starke Zeit von 11,88 Sekunden ab und belegte damit ebenfalls den zweiten Platz.
Niklas Gartmann (Männer) trat in der Disziplin Kugelstoßen an und erzielte mit einer Weite von 8,90 Metern ein solides Ergebnis in seinem Wettkampf trotz seines gesundheitlich angeschlagenen Zustandes.
Dieudonne Zchekop (MU18) ging in drei Disziplinen an den Start: Hochsprung, Weitsprung und Kugelstoßen. In allen drei Wettbewerben stellte er neue persönliche Bestleistungen auf. Im Hochsprung sprang er 1,50 Meter und erreichte den zweiten Platz. Im Weitsprung erzielte er 5,28 Meter und wurde ebenfalls Zweiter. Im Kugelstoßen landete seine Kugel bei 9,28 Metern - auch hierfür gab es einen zweiten Platz.
Letizia Keller (WU18) war ebenfalls in drei Disziplinen aktiv: Hochsprung, Weitsprung und Kugelstoßen. Im Hochsprung meisterte sie 1,35 Meter und belegte damit den dritten Platz. Sie scheiterte nur knapp an der Höhe von 1,40 Meter. Im Weitsprung erreichte sie 4,70 Meter und wurde damit Fünfte. Im Kugelstoßen kam sie auf 9,20 Meter.
Am 25. Mai reiste Elena Eissler (W15) zu den offenen Kreismeisterschaften nach Tuttlingen. Dort ging sie erstmals bei einem Rennen über 800 Meter an den Start. Die fehlende Wettkampfroutine wurde ihr zu Beginn des Rennens etwas zum Verhängnis. Sie folgte auf der ersten Runde der sehr schnell anlaufenden späteren Siegerin aus Rottweil (2:24min) und musste dem hohen Anfangstempo in der zweiten Runde Tribut zollen. Dennoch erreichte sie im Ziel mit 2:44 Minuten eine richtig gute Zeit.

Viele Topleistungen und persönliche Bestmarken beim Sportfest an Himmelfahrt
Einige Nachwuchs-Mehrkämpferinnen und -mehrkämpfer nutzten das traditionell stark besetzte 37. Sportfest an Himmelfahrt in Bönnigheim, um sich in unterschiedlichen Disziplinen weitere Routine für die weitere Wettkampfsaison zu holen. Dabei präsentierten sie sich schon in sehr guter Form. Sechs Tagessiege, zahlreiche PB´s und Topleistungen gingen auf das Konto des LGSZ Nachwuchses.
Mit sehr starken Leistungen trumpfte Nina Richter (W14) auf, die ihr in drei Disziplinen Tagessiege und Qualifikationen für die Süddeutschen Titelkämpfe einbrachten. Über 80m Hürden (12,49s) konnte Sie ihre PB gleich um eine halbe Sekunde und im Speerwurf (36,59m) um ca. 5m verbessern. Auch beim Hochsprung (1,52m) zeigte sich die Mössingerin im Gegensatz zu den ersten Saisonauftritten technisch deutlich verbessert. Im Weitsprung traf sie das Brett beim Anlauf noch immer nicht optimal, so dass sie sich mit 4,95m „begnügen“ musste. Ihr wahres Sprungvermögen ließ sie bei einigen Versuche aber deutlich aufblitzen. Die Nachwuchs-Siebenkämpferin befindet sich damit für die im Sommer anstehenden Landes- und Bundesmeisterschaften auf einem sehr erfolgsversprechenden Weg.
Mit Leonie Schinko (WU20) startete eine weitere LGSZ-Siebenkämpferin mit einer deutlichen Leistungssteigerung über die 100m Hürden (14,18s) optimal in den Wettkampf. Die bedeutete eine Steigerung um mehr als zwei Zehntelsekunden und deutlich die Qualifikation für die deutschen
Jugendmeisterschaften. Im anschließenden Kugelstoßen steigerte sie sich im Laufe des Wettkampfes kontinuierlich und konnte sich letztendlich über richtig gute 11,18m freuen – nur knapp unter ihrer PB. Beim Weitsprung brauchte Leonie Schinko etwas, um ihren Anlauf Stück für Stück zu
verbessern. So steigerte sie sich auf 5,65m. Pech hatte sie dann im letzten Versuch. Leider um Haaresbreite übertreten sprang sie nochmals ein ganzes Stück weiter. Für Leonie Schinko steht als nächstes das internationale Mehrkampfmeeting mit der Qualifikation für die U20-EM in Bernhausen auf dem Programm. Ihre Form hierfür scheint zu passen.
Bei den M14-Nachwuchsmehrkämpfern konnte Tom Hoch im Speerwurf mit neuer PB von 37,40m den Tagessieg erringen und die Qualifikationsnorm für die Süddeutschen Meisterschaften übertreffen. Zuvor steigerte er sich auch über 80m Hürden deutlich auf 13,42s. Noch schneller unterwegs war über die Hürden allerdings sein Mannschaftskollege Paul Zukunft (M14) , der sich in 12,85s den Tagessieg holte und die Quali-Norm für die Süddeutschen nur um 5 Hundertstel verfehlte. Paul Zukunft sprang im Weitsprung mit 5,03m erstmals über die 5m-Marke hinaus. Im Hochsprung überquerte der Hechinger auf 1,45m. Noah Handte konnte hier seine PB mit 1,40m einstellen. Unter dem Strich waren die Leistungen des LGSZ-Mehrkampf-Nachwuchses im Hinblick auf den weiteren Saisonverlauf sehr vielversprechend.
Ergebnisse der LGSZ im Detail:
| W14: | |||
| Nina Richter | 80m Hürden: | 12,49s (PB) | Platz 1 |
| Speerwurf: | 36,59m (PB) | Platz 1 | |
| Hochsprung: | 1,52m | Platz 1 | |
| Weitsprung: | 4,95m | Platz 6 (bei WU20) | |
| WU20: | |||
| Leonie Schinko | 100m Hürden: | 14,18s (PB) | Platz 2 |
| Weitsprung: | 5,65m (PB) | Platz 1 | |
| Kugelstoß: | 11,18m | Platz 3 | |
| M14: | |||
| Paul Zukunft | 100m: | 13,03s (PB) | Platz 4 |
| 80m Hürden: | 12,85s (PB) | Platz 1 | |
| Hochsprung: | 1,45m | Platz 5 | |
| Weitsprung: | 5,03m (PB) | Platz 15 (bei MU18) | |
| Tom Hoch | 80m Hürden: | 13,42s (PB) | Platz 4 |
| Speerwurf: | 37,40m | (PB) - Platz 1 | |
| Weitsprung: | 4,49m | Platz 17 (bei MU18) | |
| Noah Handte | Hochsprung: | 1,40m | (PB) - Platz 7 |
| Weitsprung: | beim Einspringen verletzt | ||
KSK-Talentsportfest
Grundschüler hatten viel Freude beim Kreissparkassen-Talentsportfest im Ernwiesenstadion
Zum Kreissparkassen-Talentsportfest hat die LG Steinlach-Zollern die 4. Klässler aus den Grundschulen im Bereich Mössingen/Hechingen eingeladen. Trotz terminlicher Überschneidungen waren die Burghofschule Ofterdingen, die Bästenhardtschule und Gottlieb-Rühle-Schule (GRS) aus Mössingen, die Steinäckerschule aus Bodelshausen und die Grundschule Hechingen der Einladung gefolgt. Insgesamt trafen am Freitagmorgen 130 Schülerinnen und Schüler zusammen mit ihren Sportlehrinnen und -lehrern ein. Beim gemeinsamen Aufwärmen mit Musik, angeleitet durch aktive Nachwuchsathletinnen der LGSZ und Sport-LK-ler des Gymnasium Hechingen waren die Kinder motiviert dabei. Anschließend teilten sich die einzelnen Grundschulen riegenweise auf und starteten mit Elan in den Dreikampf, bestehend aus 50m-Sprint, Ballwurf und Weitsprung. Nachdem alle erfolgreich und verletzungsfrei ihren Wettkampf absolviert hatten, wurden im Hintergrund die Ergebnisse ausgewertet. Die Schülerinnen und Schüler freuten sich nun auf die Stärkung mit Getränken und Snacks.
Die vier schnellsten Mädchen und Jungs aus den 50m-Sprints am Morgen ermittelten im mit Spannung erwarteten Finale die Sprintsieger des Tages. Unter den lauten Anfeuerungsrufen der Klassenkameraden holte sich bei den Mädchen Tina Zirdnen den Sieg vor Joy Fotso (beide GRS Mössingen) und Maria Horvat (Bodelshausen). Greta Harasztosi (Ofterdingen) stürzte leider unglücklich. Bei den Jungs siegte mit deutlichem Vorsprung Louis Koptschalin (Bästenhardt) vor Bilyi Kyryl, Samuel Zilinski (beide Hechingen) und Linus Kopp (Ofterdingen).
Nach dem Sprintfinale standen zum sportlichen Abschluss noch die Biathlonstaffeln auf dem Programm. Die verschiedenen Grundschulen stellten jeweils Staffeln. Dabei mussten die Schülerinnen und Schüler eines Teams in fünf Pärchen nacheinander durch einen Parcours laufen und dann jeweils an der Wurfstation Dosen mit Bällen abschießen. Je nachdem wie viele Dosen stehenblieben, war noch eine entsprechende Anzahl an kleinen Strafrunden zusätzlich für das betroffene Pärchen zu laufen. In der Gesamtwertung hatte nach insgesamt vier Rennen von unterschiedlichen Teams die Biathlonstaffel der Grundschule Hechingen die schnellste Zeit erzielt und damit den Titel aus dem Vorjahr erfolgreich verteidigt. Dahinter folgten gleich drei Teams von der Burghofschule Ofterdingen vor der schnellsten Staffel der Bästenhardtschule, der Gottlieb-Rühle-Schule sowie einem weiteren Team der Bästenhardtschule sowie der Steinäckerschule in Bodelshausen.
In der Dreikampf-Wertung belegten bei den Mädchen Tina Zirdnen (GRS), Soraya Münch (Bodelshausen) und Joy Fotso (GRS) die ersten drei Plätze. Dahinter platzierten sich: Lena Speidel, Greta Harasztosi (beide Ofterdingen), Nela Möck (GRS), Maria Horvat (Bodelshausen), Rea Ismailji, Lara Mcobara (beide Hechingen) und Saskia Calderaro (Bodelshausen).
Bei den Jungs standen Louis Koptschalin (Bästenhardt), Bilyi Kyryl (Hechingen) und Adrijan Bensel (Bodelshausen) auf dem Treppchen. Weiterhin in die Top-Ten schafften es: Gabriel Amaro, Samuel Zilinski, Michael Badescu (alle Hechingen), Linus Kopp (Ofterdingen), Lionel Strauß (Hechingen), Adam Hunyodi (Bodelshausen) und Lean Vincekovic (Ofterdingen).
Die Bestplatzierten im Mehrkampf werden über ihre Schulen eine Einladung zu weiterführenden Wettkämpfen erhalten, welche bis zu den württ. Meisterschaften im Spätherbst in Stuttgart führen können.

Clesio de Carvalho mit deutschem U16-Rekord
Seit 50 Jahren versammeln sich jedes Jahr im Mai Spitzenwerfer nicht nur aus Deutschland, sondern auch internationale Athleten in Halle/Saale. In diesem Jahr war auch der Youngster Clesio de Carvalho von der LG Steinlach-Zollern in diesem erlesenen Feld mit am Start und konnte mit Top-Leistungen überzeugen.
Am Samstag stand für ihn das Kugelstoßen mit der 4kg-Kugel auf dem Programm. Er stieß in den ersten Versuchen immer wieder über die 17m-Marke. Im sechsten und letzten Versuch flog seine Kugel dann erstmals in seiner Karriere über die 18m-Marke – genau genommen lag der Einschlag bei 18,08m. Damit hatte er fast einen Meter Vorsprung vor seinen Konkurrenten und holte sich überlegen den Sieg.
Am Sonntag beim Diskuswerfen entwickelte sich ein hochkarätiger Wettkampf in der Altersklasse MU16. Clesio de Carvalho begann mit über 61m, warf dabei aber technisch noch nicht ganz sauber. Der Wurfarm blieb im Abwurf nicht lang genug. So lag er nur einen halben Meter vor seinem härtesten Widersacher, Lion Staudacher vom LAV Kassel. Doch das große LGSZ-Wurftalent bekam die technischen Unzulänglichkeiten immer besser in den Griff und steigerte sich auf immer neue persönliche Bestleistungen von zwischenzeitlich 63,72m und 65,36m. Nach einem ungültigen vorletzten Versuch, gelang dem Hechinger im Trikot der LG Steinlach-Zollern ein nahezu perfekter letzter Versuch. Die Scheibe segelte auf herausragende 69,19m hinaus. Damit hat er sogar den 23 Jahre alten deutschen Rekord der MU16 um 18cm überboten. „Den sechsten Wurf habe ich besonders gut getroffen. Die Serie war auch sehr gut. Darauf haben wir schon hingearbeitet“, erklärte der 15-Jährige, der bei den Deutschen U16-Meisterschaften in Ulm (4. bis 6. Juli) zwei Titel anstrebt.
Offene Kreismeisterschaften Biberach
Am 17. Mai machten sich sechs Athletinnen und Athleten der LG Steinlach-Zollern auf den Weg zu den Kreismeisterschaften in Biberach. Bei durchwachsenem Wetter zeigten sie in den verschiedenen Disziplinen ansprechende Leistungen und sammelten wertvolle Wettkampferfahrung.
Beim Diskuswurf gingen drei Athleten der LGSZ an den Start. Aaron Kommer warf die 2 kg-Scheibe auf 26,31 Meter, gefolgt von Niklas Gartmann mit 24,92 Metern – beide blieben dabei leider deutlich unter ihren Möglichkeiten. Niklas Kretschmer bewies in seiner Paradedisziplin erneut Klasse und erzielte mit 42,78 Metern die Tagesbestweite der LGSZ-Athleten. Obwohl der Diskuswurf für ihn noch Neuland ist, zeigte auch Dieudonne Zchekap mit 22,57 Metern eine starke Leistung mit der 1,5 kg-Scheibe.
Währenddessen gingen die U18-Mädels Kamila Kamolova und Letizia Keller über 100 Meter an den Start. Beide erwischten keinen optimalen Lauf und blieben mit 14,34 Sekunden (Kamila Kamolova) und 13,62 Sekunden (Letizia Keller) unter ihren Möglichkeiten.
Später starteten Niklas Kretschmer und Dieudonne Zchekap ebenfalls über 100 Meter. Dieudonne Zchekap erreichte 12,67 Sekunden, während Niklas Kretschmer mit 11,93 Sekunden eine erfreuliche Zeit erzielte und unter der 12-Sekunden-Marke blieb.
Im Hochsprung zeigte Niklas Gartmann mit übersprungenen 1,74 Metern eine starke Vorstellung. Auch Letizia Keller konnte mit 1,35 Metern eine gute Höhe meistern.
Nach einer Technikumstellung versuchte sich Aaron Kommer erst zum zweiten Mal mit der Drehstoßtechnik im Kugelstoßen und beförderte die 7,26 kg-Kugel auf 8,82 Meter. Dieudonne Zchekap kam mit der 5 kg-Kugel auf ähnlich gute 8,70 Meter.
Im Weitsprung erzielte Letizia Keller eine neue persönliche Bestleistung. Dabei sprang sie mit 4,99 Metern zum zweiten Mal in dieser Saison haarscharf an der 5 Meter-Marke vorbei. Kamila Kamolova hatte mit Anlaufproblemen zu kämpfen und kam auf 4,20 Meter.
Pünktlich zum Speerwurf setzte Regen ein, was die Bedingungen erschwerte. Aaron Kommer erreichte 39,82 Meter, Niklas Gartmann 34,82 Meter und Dieudonne Zchekap 22,73 Meter – alle drei blieben etwas unter ihren Erwartungen, zeigten aber großen Einsatz.

Clesio de Carvalho weiterhin in Topform
Clesio de Carvalho von der LG Steinlach-Zollern liefert in dieser Saison Woche für Woche Topleistungen ab. Vergangenen Sonntag war er zusammen mit der württembergischen Werferelite des Olympiastützpunktes Stuttgart beim Kugelstoß-Meeting in Neustädt am Start.
Erneut glänzte er mit Topweiten über 17m in Serie. Sein weitester Stoß landete in Nordhessen bei 17,65m. Damit holte er sich den Tagessieg und lag nur 30cm unter seiner persönlichen Bestmarke. Sieben Wochen vor den deutschen Meisterschaften der U16 liegt Clesio de Carvalho sowohl im Kugelstoßen als auch im Diskuswurf weiterhin auf Rang 1 der aktuellen Jahrgangsrangliste in Deutschland.
Sandrina Sprengel scheidet beim Testmehrkampf mit Oberschenkelverletzung aus
Zum traditionellen Deichmeeting in Neuwied trifft sich jedes Jahr zu Saisonbeginn die deutsche Mehrkampf-Elite zu einem speziellen Vorbereitungsvierkampf. Mit am Start im Feld der Siebenkämpferinnen waren bei den Frauen auch zwei Athletinnen der LG Steinlach-Zollern: die letztjährige deutsche Siebenkampfmeisterin Sandrina Sprengel sowie U20-Athletin Leonie Schinko, die in der Hallensaison den 5. Rang bei den deutschen Mehrkampfmeisterschaften errungen hatte.
Beim Auftakt über die Hürden erzielten beide Athletinnen zum Saisonauftakt ordentliche Zeiten. Sandrina Sprengel lief bei leichtem Gegenwind nach 13,82s über die Ziellinie, womit sie drei Zehntel über ihrer PB aus dem Vorjahr blieb. Leonie Schinko kam mit 14,58s bis auf knapp zwei Zehntel an ihre PB heran. Erfreulich verlief der Hochsprung bei Sandrina Sprengel. Nach Schwierigkeiten mit dieser Disziplin im Winter, konnte sie nun fast schon wieder an ihre besten Zeiten anknüpfen. Mit 1,76m erzielte sie die größte Höhe unter den Siebenkämpferinnen. Leonie Schinko war mit ihren übersprungenen 1,64m nicht zufrieden und will dies im weiteren Saisonverlauf noch steigern. Gute Weiten ließen die beiden LGSZ-Siebenkämpferinnen im Speerwurf folgen. Die 45,70m von Sandrina Sprengel liegen schon in Reichweite zu ihrer PB. Leonie Schinko konnte mit 37,78m ihre PB über zwei Meter verbessern.
Damit lag Sandrina Sprengel vor dem abschließenden Wettbewerb bei den Frauen vorne. Beim 150m-Sprint kam sie sehr gut aus den Blöcken und lag ausgangs der Kurve bereits in Führung. Bitter, dass sich die Vorjahressiegerin dann an den Oberschenkel greifen und das Rennen abbrechen musste. Eine genaue Diagnose steht aktuell noch aus. Der Start in 14 Tagen beim weltbesten Mehrkampf-Meeting in Götzis ist damit aber sicherlich vom Tisch. Dabei hatte die Grosselfingerin gerade in Vorarlberg eigentlich noch etwas gutzumachen. Nachdem sie im Vorjahr gleich zu Beginn so unglücklich über die Hürden gestürzt war, anschließend dann so fulminant auftrumpfte, wollte sie dieses Jahr ihr wahres Können mit einem kompletten Siebenkampf präsentieren.
| Leonie Schinko absolvierte ihre abschließenden 150m in 18,85s und platzierte sich mit 3.220 Punkten auf Rang 7. Insgesamt war die 19-jährige mit ihren Leistungen zum Saisonauftakt zwar noch nicht ganz zufrieden, aber motivierend und interessant empfand sie die Eindrücke bei solch einem bedeutenden Meeting inmitten von zahlreichen Spitzenathleten. | Leonie Schinko platzierte sich beim stark besetzten Deichmeeting auf dem guten 7. Rang. |
Noah Handte und Tom Hoch holen Regiomeistertitel
Regionalmeisterschaften Hürden / Stabhoch / Dreisprung:
Noah Handte und Tom Hoch holen Regiomeistertitel
Die Bilanz des kleinen Teams der LG Steinlach-Zollern bei den Regionalmeisterschaften über die Kurzhürden, im Stabhochsprung und im Mehrfachsprung, die in Albstadt-Tailfingen stattfanden, kann sich mit 2 Gold-, 6 Silber- und 2 Bronzemedaillen sehen lassen.
| Jeweils einen Regiomeistertitel holten sie die Jungs der M14. Noah Handte siegte mit starker neuer persönlicher Bestmarke im Stabhochsprung mit 2,50m vor seinem Vereinskameraden Tom Hoch. Im 80m-Hürden-Sprint konnte Tom Hoch den Spieß umdrehen und siegte in 14,67s vor Noah Handte. Ganz knapp den Sieg verpasste Finnja von der Ruhr in der W12 im Fünfsprung (ohne Anlauf). Sie kam auf sehr gute 10,66m. Ebenfalls nur knapp an der Goldmedaille vorbeigeschrammt ist Letizia Keller im Dreisprung der WU18 mit 9,74m. |
|
Wie für viele aus der U14-Gruppe von Trainer Marcus Strohmaier war das Rennen über 60m Hürden auch für Philipp Klemenz (M12) eine Premiere über die richtigen Wettkampfhürden. Er machte seine Sache mit Platz 2 in 13,57s richtig gut. Auch Maxi-Marie Schäfer (W12) überzeugte über dieselbe Strecke in sehr guten 11,44s, was ihr Rang 3 einbrachte. Generell gab es an diesem Abend reihenweise neue persönliche Bestleistungen.
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Die LG Steinlach-Zollern-Ergebnisse im Detail:
Jugend M12
- Philipp Klemenz – 60 m Hürden – 13,57 sec (PB) – Platz 2
Jugend W12
- Maxi-Marie Schäfer – 60 m Hürden – 11,44 sec (PB) – Platz 3
- Annika Ache – 60 m Hürden – 14,05 sec (PB) – Platz 6
- Finnja von der Ruhr – 60 m Hürden – 15,43 sec (PB) – Platz 8
- Finnja von der Ruhr – 5er Sprunglauf – 10,66 m (PB) – Platz 2
- Annika Ache – 5er Sprunglauf – 9,34 m (PB) – Platz 4
Jugend WU14:
- 4×75 m Staffel - LG Steinlach-Zollern 1 - 45,86 sec – Platz 1
(Emma Talasi, Finnja von der Ruhr, Annika Ache, Maxi-Marie Schäfer)
Jugend W13
- Helena Böhm – 60 m Hürden – 12,39 sec (PB) – Platz 5
- Helena Böhm – 5er Sprunglauf – 9,84 m (PB) – Platz 5
Jugend W14
- Lea Weithoffer – 80 m Hürden – 15,24 sec (PB) – Platz 5
Jugend M14
- Tom Hoch – 80 m Hürden – 14,67 sec (PB) – Regiomeister
- Noah Handte – 80 m Hürden – 14,85 sec (PB) – Platz 2
- Noah Handte – Stabhochsprung – 2,50 m (PB) – Regiomeister
- Tom Hoch – Stabhochsprung – 2,10 m (PB) – Platz 2
WU18:
- Letizia Keller – 100 m Hürden – 18,86 sec – Platz 2
- Letizia Keller – Dreisprung – 9,74 m – Platz 2
14 Podestplätze für LGSZ-Nachwuchs
Regio-Einzelmeisterschaften U14/U16:
14 Podestplätze für LGSZ-Nachwuchs
Die diesjährigen Leichtathletik-Einzel-Regionalmeisterschaften des Bezirkes Achalm (umfasst die Landkreise Esslingen, Reutlingen, Tübingen, Zollernalb) fanden für die Altersklassen U14/U16 am 11.05. in Weilheim/Teck statt. Die Bilanz der LG Steinlach-Zollern kann sich sehen lassen. So gingen, etwas ausgedünnt durch Konfirmationen und Krankheiten/Verletzungen, insgesamt 11 Athletinnen und Athleten im Trikot der LGSZ an den Start. Sie erzielten zahlreiche neue persönliche Bestleistungen (PB) und holten insgesamt 14 Podestplatzierungen (6x Gold / 5x Silber / 3x Bronze). Gleich zwei Regiomeister-Titel und zwei Vizemeisterschaften gingen an Miriam Dietrich. Die weiteren Siege gingen auf das Konto von Maxi-Marie Schäfer, Nina Richter sowie Lea Weithoffer und Tom Hoch. Die beiden letztgenannten kamen insgesamt auf zwei bzw. drei Einzelmedaillen. Je eine Vizemeisterschaft sicherten sich darüber hinaus Finnja von der Ruhr und die 4x100m-Staffel der WU16. Über Bronze konnten sich Clara Schneiderhan und Tom Hoch freuen.
Die hochwertigste Leistung aus den Reihen der LGSZ-Athleten erzielte Nina Richter nach stetigen Steigerungen von Versuch zu Versuch mit 11,07m im Kugelstoßen der W14. Damit erzielte die Siebenkämpferin eine neue persönliche Freiluft-Bestmarke und schiebt sich in der aktuellen deutschen Bestenliste der Kugelstoßspezialistinnen ihrer Altersklasse in die Top 15. Zuvor hatte sie beim Weitsprung Pech, als sie Probleme mit dem Anlauf hatte und ihre sehr weiten Versuche ungültig gegeben wurden.
Besonders starke Auftritte hatte Miriam Dietrich in der W15. Zum Beginn des Wettkampfes steigerte sie ihre PB im Hochsprung um 5cm auf 1,49m und holte damit den Regiomeistertitel vor ihrer Mannschaftkameradin Lea Weithoffer (1,43m). Dann ließ sie sowohl im Weitsprung (4,67m) als auch im Kugelstoßen (9,06m) weitere PBs folgen. Mit diesem Kugelstoß holte sie sich eine Silbermedaille vor ihrer Mannschaftskameradin Clara Schneiderhahn, die sich auch deutlich steigerte (8,75m). Lea Weithoffer (W14) kam im Weitsprung (4,43m) und Kugelstoßen (7,63m) nah an ihre PBs heran. Nach einem umfangreichen Tagesprogramm zeigte die Steinhofenerin im Trikot der LGSZ in einem taktischen 800m-Rennen ein starkes Finish über die letzten 200m und holte sich überlegen die Regiomeisterschaft. Die Staffel der WU16 in der Besetzung Isabel Iro, Nina Richter, Miriam Dietrich und Lea Weithoffer kamen über 4x100m in richtig guten 53,61s auf den zweiten Rang, obwohl die Wechsel noch nicht optimal funktionierten.
Die Altersklasse der U14, die sich erst so allmählich dem ambitionierten Wettkampfprogramm in der Jugend-Leichtathletik annähern müssen, machten ihre Sache richtig gut. Das beste Resultat erzielte Maxi-Marie Schäfer im Kugelstoßen der W12. Mit erfreulichen 7,27m holte sie sich den Regiomeistertitel. Knapp an einer Medaille schrammte die Weilheimerin über 75m trotz starker 11,08s als Vierte vorbei. Ihre gleichaltrige Vereinskameradin Finnja von der Ruhr lieferte sich im Hochsprung mit der Tübingerin Nele Scholly einen spannenden Zweikampf. Beide übersprangen sogar 1,37m. Über 1,40m war dann jeweils Endstation, wobei die LGSZ-Athletin ihren letzten Versuch nur hauchdünn gerissen hatte. Damit belegte Finnja von der Ruhr den zweiten Rang, weil sie 1,37m „erst“ im zweiten Versuch übersprungen hatte. Helena Böhm (W13) zeigte sich in toller Verfassung und erzielte bei vier Starts drei neue PBs. Ganz stark waren 2:45,00min über 800m sowie 11,28s über 75m, bei denen sie als Siebte gerade einmal 2 Zehntel hinter der Bronzemedaille lag. Annika Ache (W12) hatte ihr bestes Resultat auch über 75m (11,88s), obwohl die Mädchen bei ihren 75m-Läufen mit relativ starkem Gegenwind zu kämpfen hatten. In der 4x75m-Staffel kamen sie in 43,25s auf Rang 4. Zu Bronze fehlten ganze 2 Hundertstel.
In der M14 war einzig Tom Hoch am Start. Seine besten Leistungen erzielte er im Kugelstoßen als Regiomeister mit 9,88m sowie im Hochsprung mit neuer PB von 1,40m, mit denen er höhengleich mit dem Sieger auf Rang 2 kam.
Bei den Jungs der M12 erzielte Philipp Klemenz auch drei neue PBs. Sein bestes Resultat erzielte er über 800m in 2:55min, was ihm den 5. Rang einbrachte.
Ergebnisse der LGSZ im Detail:
| W12: | |
| 75m: | Maxi-Marie Schäfer 11,08s (PB) – Platz 4 |
| Annika Ache 11,88s (PB) – Platz 15 | |
| 800m: | Annika Ache 3:07,36min (PB) – Platz 5 |
| Finnja von der Ruhr 3:14,74min – Platz 7 | |
| Hochsprung: | Finnja von der Ruhr 1,37m (PB) – Platz 2 (höhengleich mit Siegerin) |
| Weitsprung: | Maxi-Marie Schäfer 3,85m – Platz 13 |
| Finnja von der Ruhr 3,62m – Platz 18 | |
| Annika Ache 3,34m – Platz 23 | |
| Kugelstoßen: | Maxi-Marie Schäfer 7,27m – Regiomeisterin |
| Finnja von der Ruhr 5,26m (PB) – Platz 7 | |
| Annika Ache 4,95m (PB) – Platz 8 | |
| W13: | |
| 75m: | Helena Böhm 11,28s (PB) – Platz 7 |
| 800m: | Helena Böhm 2:48,00min (PB) – Platz 5 |
| Weitsprung: | Helena Böhm 3,98m (PB) – Platz 12 |
| Kugelstoßen: | Helena Böhm 4,32m – Platz 11 |
| WU14: | |
| LG Steinlach-Zollern – 43,25s – Platz 4 | |
| (Helena Böhm, Finnja von der Ruhr, Annika Ache, Maxi-Marie Schäfer) | |
| W14: | |
| 100m: | Isabel Iro 14,66s (PB) – Platz 10 |
| 800m: | Lea Weithoffer 2:52,20min – Regiomeisterin |
| Hochsprung: | Nina Richter 1,46m – Platz 5 |
| Weitsprung: | Lea Weithoffer 4,42m – Platz 5 |
| Nina Richter 4,03m – Platz 10 | |
| Isabel Iro 3,86m – Platz 13 | |
| Kugelstoßen: | Nina Richter 11,07m – Regiomeisterin |
| Lea Weithoffer 7,63m – Platz 9 | |
| W15: | |
| 800m: | Miriam Dietrich 3:02,74min – Regiomeisterin |
| Hochsprung: | Miriam Dietrich 1,49m (PB) – Regiomeisterin |
| Lea Weithoffer 1,43m – Platz 2 | |
| Weitsprung: | Miriam Dietrich 4,67m (PB) – Platz 4 |
| Clara Schneiderhahn 3,77m – Platz 9 | |
| Kugelstoßen: | Miriam Dietrich 9,06m (PB) – Platz 2 |
| Clara Schneiderhan 8,75m (PB) – Platz 3 | |
| WU16: | |
| LG Steinlach-Zollern – 53,61s – Platz 2 | |
| (Isabel Iro, Nina Richter, Miriam Dietrich, Lea Weithoffer) | |
| M12: | |
| 75m: | Philipp Klemenz 12,22s (PB) – Platz 13 |
| 800m: | Philipp Klemenz 2:55,84min (PB) – Platz 5 |
| Hochsprung: | Philipp Klemenz 1,25m (PB) – Platz 6 |
| Weitsprung: | Philipp Klemenz 3,71m – Platz 13 |
| M14: | |
| 100m: | Tom Hoch 14,24s (PB) – Platz 5 |
| Hochsprung: | Tom Hoch 1,40m (PB) – Platz 6 (höhengleich mit Sieger) |
| Weitsprung: | Tom Hoch 4,52m – Platz 3 |
| Kugelstoßen: | Tom Hoch 9,88m – Regiomeister |

Mehrkampf-Qualifikationswettkämpfe Weingarten
U16-Mehrkampf-Nachwuchs: Erfolgreiche Qualifikationen trotz widriger Bedingungen
Für die Nachwuchs-Mehrkämpferinnen und -Mehrkämpfer der LG Steinlach-Zollern ging es nur eine Woche nach dem Oster-Trainingslager schon um die Qualifikationsnormen zu den württembergischen Meisterschaften Anfang August an selber Stätte. Nach langer Schönwetterperiode meinte es der Wettergott ausgerechnet am zweiten Wettkampftag nicht gut mit den Athleten. Die verfrühten Eisheiligen brachten am Sonntag viel Regen und einen deutlichen Temperaturrückgang mit sich, der den Sportlern insbesondere beim Diskuswurf und Stabhochsprung größere Probleme bereitete. Einige Jugendlichen der älteren Jahrgänge und der Aktiven, die nicht mehr den Quali-Druck haben, nutzten den Mehrkampf als Standortbestimmung in ausgewählten Diziplinen.

Diskus-Rekordwurf in den USA
Kelmen de Carvalho mit überragender Weite im Diskuswurf
Kelmen de Carvalho, Zehnkämpfer der LG Steinlach-Zollern hat beim Arkansas-State-Alumni-Classic-Meeting in Jonesboro einen fulminanten Auftritt mit dem Diskus hingelegt. Bereits im ersten Versuch segelte seine 2kg-Scheibe auf genau 51,00m hinaus. Die war sein erster 50m-Wurf mit dem Männer-Diskus und ein Weltklasse-Ergebnis für einen Zehnkämpfer. Nach weiteren Würfen knapp unter der 50m-Marke steigerte sich der Student der Uni Harding in seinem sechsten und letzten Versuch nochmals auf 51,57m. Damit ist er auch der Erste aus den Reihen der LG Steinlach-Zollern, der den Männer-Diskus über die 50m-Marke befördert hat.

Mehrkampf in Ostdorf
Gute Platzierungen in Ostdorf
Am 26. April nutzten acht Athletinnen und Athleten der LG Steinlach-Zollern einen Wettkampf in Balingen-Ostdorf als Auftakt in die Freiluft-Saison, vier von ihnen waren erst wenige Tage zuvor aus dem fünftägigen Trainingslager in Brixen zurückgekehrt. Trotz niedrigen Außentemperaturen und vom Trainingslager noch etwas müden Muskeln konnten alle mit guten Platzierungen in den Top 10 überzeugen.
Finnja von der Ruhr holte mit 1.109 Punkten den ersten Platz im Dreikampf der Altersklasse W12, bestehend aus Sprint 75m, Weitsprung und Ballwurf. In derselben Altersklasse holte sich Maxi-Marie Schäfer mit 1.079 Punkten den vierten Rang, Annika Ache mit 984 Punkten den siebten, gefolgt von Emma Talasi mit 979 Punkten auf dem achten Platz. Mara Arnold landete in der Altersklasse W13 mit 984 Punkten auf dem sechsten Rang.
In der Teamwertung sicherten sich Mara Arnold, Finnja von der Ruhr und Maxi-Marie Schäfer den zweiten Platz.
In der Altersklasse M12 starteten Philipp Klemenz, Gabriel Amaro und Elias Bayer und holten sich den ersten Platz in der Teamwertung. In der Einzelwertung erzielten sie mit 924 Punkten den zweiten (Philipp Klemenz), mit 876 Punkten den dritten (Gabriel Amaro) und mit 874 Punkten den vierten Platz (Elias Bayer).
Die Ergebnisse in den einzelnen Disziplinen:
| Sprint | Weit | Ball | |
| Mara Arnold, W13 | 12,76 sek. | 3,59 m | 22,00 m |
| Finnja von der Ruhr, W12 | 11,95 sek. | 3,68 m | 27,50 m |
| Maxi-Marie Schäfer, W12 | 11,43 sek. | 4,06 m | 16,00 m |
| Annika Ache, W12 | 12,30 sek. | 3,45 m | 20,50 m |
| Emma Talasi, W12 | 12,32 sek. | 3,31 m | 22,00 m |
| Philipp Klemenz, M12 | 12,33 sek. | 3,93 m | 25,00 m |
| Gabriel Amaro, M12 | 12,48 sek. | 3,51 m | 26,50 m |
| Elias Bayer, M12 | 12,48 sek. | 3,53 m | 26,00 m |
In der Teamwertung erzielten die jungen LGSZ-Athletinnen einen tollen Silberrang.

Mehrere neue Bestmarken von Kelmen de Carvalho
Kelmen de Carvalho mit vier persönlichen Bestmarken in absoluter Topform
Beim Conference-Finale in den Einzeldisziplinen ging LGSZ-Zehnkämpfer Kelmen de Carvalho für sein College-Team der Uni Harding (Arkansas) in vier Disziplinen an den Start. Er zeigte sich in Shawnee (Oklahoma) in absoluter Topform und sammelte viele Punkte für sein Team.
Der wurfstarke Zehnkämpfer erzielte in allen vier Disziplinen neue persönliche Bestmarken (PB). Im Kugelstoßen übertraf er mit der Männerkugel erstmals die 16m-Marke; 16,06m standen letztendlich für ihn zu Buche. Eine internationale Topweite für einen Allrounder. Auch im Speerwurf übertraf er einen Meilenstein. Mit 60,05m flog erstmals ein 800g-Speer von ihm über die 60m-Marke und er kann nach den Ellenbogenschmerzen im Vorjahr aktuell beschwerdefrei mit dem Speer werfen. Das Highlight war dann seine neue PB mit dem Männerdiskus. Nachdem er erst in der Vorwoche seine ersten 50m-Würfe erzielte und mit 51,57m eine neue PB erzielt hatte, schleuderte er beim Conference-Finale die 2kg-Scheibe nunmehr auf 53,36m hinaus: wahrlich eine Weltklasseleistung für einen Zehnkämpfer.
Doch nicht nur in den Wurfdisziplinen, sondern auch über die 110m Hürden zeigte sich Kelmen de Carvalho in Topform. Im Finale pulverisierte er seinen PB um 4 Zehntelsekunden. Mit 14,65s bei gültigem Rückenwind holte er sich den zweiten Rang über die Hürden. Damit zeigte er sich im Hinblick auf den Zehnkampf bei den Nationals bestens vorbereitet. Wenn sein Knie, welches ihm im März bei den letzten Hallenmeetings große Probleme bereitete, dann schmerzfrei bleibt, darf man auf seine Mehrkampfleistung sehr gespannt sein.

Zehnkämpfe in den USA
College-Zehnkampf-Saisonauftakt: Joshua Kommer mit PB – Kelmen de Carvalho mit gutem Resultat für Nationals-Qualifikation
Anfang April zeigten sich die beiden LG Steinlach-Zollern-Zehnkämpfer Joshua Kommer und Kelmen de Carvalho jeweils bei ihrem Saisonauftakt im Zehnkampf in den Vereinigten Staaten in guter Form. Joshua Kommer konnte seine bisherige persönliche Bestmarke im Männer-Zehnkampf etwas auf nunmehr 6.240 Punkte steigern. Kelmen de Carvalho überraschte nach seiner problematischen Knieverletzung, die ihm bei den Nationals im Hallen-Siebenkampf vor gut einem Monat zur Aufgabe zwang. Er konnte bei seiner Outdoor-Premiere überraschend schon wieder einen Zehnkampf mit 7.140 Punkten absolvieren. Mit dieser Punktzahl dürfte er auch höchstwahrscheinlich die Qualifikation zu den Nationals der College-Saison schon in der Tasche haben.
Trainingslager Brixen 2025
Jubiläums-Trainingslager 2025 in Südtirol: Viel Einsatz, viel Teamgeist und auch Sonne - unter dem Motto: „Don´t stop, until you are proud“
Traditionell ging es für knapp 40 Leichtathleten der LG Steinlach-Zollern zusammen mit ihren Trainerinnen und Trainern in den Osterferien zum Trainingslager nach Brixen/Südtirol. Die Sportler der LGSZ waren damit das 15. Mal vor der Saison in Brixen. Leider wurde die ursprünglich vorgesehene Teilnehmerzahl von 50 Personen im Vorfeld aus unterschiedlichen Gründen etwas dezimiert. Das Teilnehmerfeld deckte das ganze Spektrum der LGSZ-Leichtathletik ab. Es reichte vom Spitzenathleten Kelson de Carvalho, der bereits im Nationaltrikot international eine Medaille gewonnen hat, bis zu den Jüngsten der U14, die gerade ihre ersten Erfahrungen im Wettkampfbereich sammeln. Abends beim Kartenspielen saßen sie dann alle zusammen.
Das Stadion in Brixen und die Unterkunft in Natz/Schabs auf dem Hochplateau zwischen den vielen Apfelplantagen boten wieder beste Bedingungen für konzentriertes Training, Spiele und Freizeit. Nach wenig ermunternden Wettervorhersagen hatte das Team der LGSZ großes Glück mit dem Wetter. Die guten Rahmenbedingungen wurden eine Woche lang mit zwei Mal Training pro Tag intensiv genutzt. Die LG Steinlach-Zollern-Nachwuchsathleten machten ihre Sache vorbildlich. Sie hatten einerseits viel Spaß miteinander, waren andrerseits hoch motiviert beim Training dabei und machten teilweise erhebliche Fortschritte.
Von der im Vorfeld angekündigten Hochwassergefahr blieb man glücklicherweise verschont. So gab es zwar am Anreisetag noch Dauerregen. Aber unter dem Tribünendach ergaben sie vernünftige Gelegenheiten, sich nach der längeren Fahrt wieder an die Bewegung zu gewöhnen und erste Lauf- und Sprungübungen zu absolvieren. Trotz durchwachsenen Wetterprognosen meinte es Südtirol mit der LGSZ letztendlich sehr gut. Angenehme Temperaturen um die 20°C, immer wieder Sonne und nur noch ganz vereinzelt ein paar Regentropfen bereiteten nahezu ideale Bedingungen für konzentrierte Trainingseinheiten und eine motivierte Stimmung in der Gruppe. Nachdem sich die Sonne immer wieder zeigte, war neben dem intensiven Training auch der Griff zur Sonnencreme an der Tagesordnung.
Das Training für die mehrkampfaffinen LGSZ-Sportlerinnen und -Sportler war breit gefächert und umfasste sämtliche Leichtathletikdisziplinen. Im Brixener Stadion, in welchem vor einigen Jahren sogar die U20-Weltmeisterschaften veranstaltet wurden, wurde an der Technik in Weit-, Hoch- und auch im Stabhochsprung, Kugelstoßen, Diskus- und Speerwurf sowie an Schnelligkeit, Hürdentechnik und Tempohärte gearbeitet. Ergänzend stand den älteren Athleten im Stadion auch ein Kraftraum zur Verfügung. Ein lockerer Morgenlauf half, jeden Trainingstag frisch zu beginnen.
Besonders beeindruckend war die enorme Motivation aller Beteiligten. Die jungen Athletinnen und Athleten bewiesen Durchhaltevermögen und Teamgeist, die ehrenamtlichen Trainerinnen und Trainer, die sich für den Nachwuchs eine Woche Urlaub genommen hatten, engagierten sich mit großem Einsatz, indem sie täglich zweimal Training anboten. Weil so viele Trainerinnen und Trainer dabei waren, konnte sehr effektiv in Kleingruppen an technischen Details gearbeitet werden.
Nach einer intensiven Woche blicken alle optimistisch auf die kommende Wettkampfsaison. Die Fortschritte, die in Brixen erzielt wurden, lassen in den nächsten Monaten einiges erwarten.
Ein ganz besonderes Dankeschön geht neben den Trainern und Betreuern an die Sponsoren, die das Oster-Trainingslager erst ermöglicht haben: Reinhold Beitlich-Stiftung Tübingen, Dr. Götz Egerter Praxisklinik, Sparkasse Zollernalb, Easy Apotheke Mössingen und Autovermietung Schlegel.

Trainingslager Brixen 2025 - Tag 7
Trotz der Aufbruchsstimmung am letzten Tag des Trainingslagers stand als erstes der morgendliche Frühstückslauf an.
Danach gab es dann ein letztes Mal Frühstück in der Unterkunft. Nachdem schließlich alle ihr Gepäck eingeladen haben ging es heute um 09:00 Uhr Richtung Stadion. Auf dem Plan stand Hochsprung, Stabhochsprung, Staffellauf und Diskus, bevor es dann für alle an die anstrengenden Abschlussläufe/Sprints ging.

Als auch diese Überstanden waren, packten wir noch die restlichen Sachen im Stadion zusammen und machten uns auf den Heimweg.

Unterwegs gab es am Zugspitzenblick noch eine kleine Stärkung und später auf unserem Weg gab es auch noch ein Eis. Um 20:00 Uhr kamen wir dann schlussendlich Erschöpft und Zufrieden in Mössingen an.
Das Trainingslager empfanden wir „als vollen Erfolg“ - die Stimmung untereinander war klasse – während der Trainings haben wir alle viel dazugelernt – es hat sehr viel Spaß gemacht.
Wir möchten uns in dem Zusammenhang auch ganz herzlich bei unseren Trainerinnen und Trainern bedanken, die für uns extra Urlaub genommen haben.
An dieser Stelle möchten wir allen Ostertrainingslager-Sponsoren ganz herzlich DANKE sagen, die dieses sportliche und sozial wertvolle Event erst ermöglicht haben:
Beitlich-Stiftung, Sparkasse Zollernalb, Easy-Apotheke Mössingen, Dr. Götz Egerter Praxisklinik und Autovermietung Schlegel

Werferinnen und Werfer der LG Steinlach-Zollern beim Testwettkampf in Murr
Eine kleine Gruppe der LG Steinlach-Zollern nahm an einem Wurfwettkampf in Murr teil. Die Veranstaltung diente vor allem als Test unter Wettkampfbedingungen – eine gute Gelegenheit, um früh in der Saison den aktuellen Leistungsstand zu prüfen. Bei freundlichem Wetter und entspannter Atmosphäre nutzten die Athletinnen und Athleten die Chance, wichtige Erfahrungen zu sammeln. Am Start waren Letizia Keller, Aaron Kommer, Niklas Gartmann, Niklas Kretschmer und Clesio De Carvalho.
Werfertag Altshausen
Clesio de Carvalho mit deutscher Jahresbestweite / weitere Tagessiege für Nina Richter, Tom Hoch und Arthur Jenike
Beim traditionellen Werfertag in Altshausen (Kreis Ravensburg) ging die LG Steinlach-Zollern mit 11 Athletinnen und Athleten an den Start. Insbesondere die Altersklasse U16 nutzte diesen Test als Vorbereitung für ihre ersten Mehrkampf-Qualifikationswettkämpfe Anfang Mai. Es gab viele persönliche Bestmarken (PB), insgesamt acht Tagessiege für die LGSZ und auch einige Wettkampfpremieren. Clesio de Carvalho ragte mit absoluten Topleistungen beim Kugelstoßen und Diskuswerfen der M15 heraus. Er steht damit aktuell mit deutlichem Vorsprung in beiden Disziplinen auf dem ersten Platz der deutschen Jahresrangliste für seine Altersklasse. Nina Richter (W14) gewann ebenso zwei Disziplinen mit neuen PB wie ihr Mannschaftskamerad Tom Hoch (M14). Gleich bei seiner Wettkampfpremiere im Diskuswurf war auch Arthur Jenike bei den M14 siegreich. Mit Lea Weithoffer, Melisa Cep und Arda Cep gingen weitere Athleten erstmals im Diskuswurf oder Speerwerfen an den Start.
Clesio de Carvalho, der in den letzten Wochen bereits mit hervorragenden Leistungen sein außergewöhnliches Talent unter Beweis stellte, konnte sich insbesondere im Diskuswurf nochmals deutlich steigern. Gleich in seinem ersten Versuch schleuderte er die 1kg-Scheibe auf eine neue PB von 59,68m hinaus. Er steigerte sich dann über 60,52m noch auf eine Spitzenleistung von 62,45m. Er ist der erste Jugendliche in seinem Alter, der die 60m-Marke in den letzten Jahren in Deutschland übertreffen konnte. Mit vier seiner sechs Versuche übertraf er die 60m-Marke. Beim Kugelstoßen steigerte er sich von Versuch zu Versuch und erzielte im letzten die Tagesbestweite von 17,36m. Damit blieb er nur 40cm unter seiner PB aus der Vorwoche. Zuvor war Clesio de Carvalho erstmals auch im Speerwurf angetreten. Dabei merkte man ihm an, dass er diese Disziplin ohne Übungen absolvierte. Während er beim Kugelstoßen und Diskuswerfen mit filigraner Wurftechnik besticht, hatte er Schwierigkeiten den Speer effektiv auf die Wurfbahn zu schicken. So musste er sich mit 34,92m begnügen.
Seine jüngeren Mannschaftskameraden aus der U16, die sich dem Mehrkampf verschrieben haben, zeigten sich auch in guter Verfassung im Hinblick auf den ersten Neunkampf im Mai. So erzielte Tom Hoch bei den M14 nach technisch guten Würfen im Speerwurf mit 33,58m die Tagesbestweite. Darüber hinaus holte er sich auch noch den Tagessieg im Kugelstoßen mit 9,53m – gefolgt von seinem Teamkameraden Arthur Jenike, der sich deutlich auf 8,91m steigern konnte. Zudem überraschte er bei seinem ersten Diskuswettkampf mit dem Tagessieg (23,31m), nachdem er vor ca. 4 Wochen erstmals einen Diskus in der Hand hatte. Als dritter M14-Mehrkämpfer aus den Reihen der LGSZ an diesem Tage zeigte auch Noah Handte gute Leistungen, vor allem über die PB im Speerwurf (24,33m) und mit dem Diskus (22,80m), die ihm Rang 3 und Rang 2 bescherten, freut sich der 13-jährige Ofterdinger.
Bei den W14 erlebte die württ. Hallenmeisterin im Fünfkampf, Nina Richter, einen durchwachsenen Tag. Nachdem die amtierende Landesmeisterin im Kugelstoßen große Probleme hatte, überhaupt einen gültigen Versuch zu erzielen, zeigte sie aber beim Diskuswurf (21,95m) und insbesondere beim Speerwurf (31,95m) konstante Leistungen und konnte zwei neue PB erzielen. In derselben Altersklasse konnte sich Lea Weithoffer im Kugelstoßen mit einer Steigerung um ca. einen Meter über 7,69m freuen. Auch die Premiere mit dem Speer von 17,45m war erfreulich. Bei den 15-jährigen ging Melisa Cep erstmals in einem Leichtathletik-Wettkampf an den Start. Mit 8,96m im Kugelstoßen gelang ihr ein überzeugender Einstieg. Auch mit 20,48m im Speerwurf konnte sie sehr zufrieden sein.
Bei den WU18 blieb Letizia Keller in allen Disziplinen etwas unter ihren eigenen Erwartungen, nachdem sie die Bewegungsabläufe nicht so gut hinbekam, wie zuletzt im Training. Ihre beste Platzierung holte sie sich mit Rang 5 im Diskuswurf.
Der Hechinger Arda Cep im Trikot der LG Steinlach-Zollern, der wie seine Schwester erstmals an einem Wettkampf teilnahm, hatte bei den MU18 teilweise schon routinierte Athleten zum Gegner. Dennoch machte er seine Sache gut und holte mit Rang 5 im Diskus seine beste Platzierung.
Bei den Aktiven stellten sich die Zehnkämpfer Aaron Kommer und Niklas Gartmann der Konkurrenz. Während man beiden im Diskuswurf das fehlende Techniktraining in den Wintermonaten anmerkte, zeigten sie sich darüber hinaus schon in guter Verfassung. So konnte Niklas Gartmann die 7,26kg schwere Kugel erstmals über die 10m-Marke hinausstoßen (10,04m). Aaron Kommer kam beim Speerwurf von Versuch zu Versuch besser in den Wettkampf und ließ im letzten Versuch den 800g-Speer auf 41,30m hinaus fliegen.
Ergebnisse der LG Steinlach-Zollern im Detail:
W14:
Nina Richter
Kugelstoßen (3kg): 9,74m – 2. Platz
Diskuswurf (1,0kg): 21,95m - 1. Platz (PB)
Speerwurf (500g): 31,95m – 1. Platz (PB)
Lea Weithoffer
Kugelstoßen (3kg): 7,69m – 4. Platz (PB)
Speerwurf (500g): 17,45m – 4. Platz (PB)
W15:
Melisa Beyhan Cep
Kugelstoßen (3kg): 8,96m – 8. Platz (PB)
Speerwurf (500g): 20,48m – 8. Platz (PB)
WU18:
Letizia Keller
Kugelstoßen (3kg): 8,30m – 10. Platz
Diskuswurf (1,0kg): 17,24m - 5. Platz
Speerwurf (500g): 22,34m – 8. Platz
M14:
Tom Hoch
Kugelstoßen (4kg): 9,53m – 1. Platz
Diskuswurf (1,0kg): 22,56m - 3. Platz (PB)
Speerwurf (600g): 33,58m – 1. Platz (PB)
Arthur Jenike
Kugelstoßen (4kg): 8,91m – 2. Platz (PB)
Diskuswurf (1,0kg): 23,31m - 1. Platz (PB)
Speerwurf (600g): 22,11m – 3. Platz (PB)
Noah Handte
Kugelstoßen (4kg): 8,27m – 3. Platz (PB)
Diskuswurf (1,0kg): 22,80m - 2. Platz (PB)
Speerwurf (600g): 24,33m – 3. Platz (PB)
M15:
Clesio de Carvalho
Kugelstoßen (4kg): 17,36m – 1. Platz
Diskuswurf (1,0kg): 62,45m - 1. Platz (PB)
Speerwurf (600g): 34,92m – 1. Platz (PB)
MU18:
Arda Tahsin Cep
Kugelstoßen (5kg): 7,78m – 7. Platz (PB)
Diskuswurf (1,5kg): 18,65m - 5. Platz (PB)
Speerwurf (700g): 16,75m – 7. Platz (PB)
Männer:
Aaron Kommer
Kugelstoßen (7,26kg): 9,74m – 6. Platz
Diskuswurf (2,0kg): 26,50m - 8. Platz
Speerwurf (800g): 41,30m – 4. Platz
Niklas Gartmann
Kugelstoßen (7,26kg): 10,04m – 5. Platz (PB)
Diskuswurf (2,0kg): 27,79m - 7. Platz
Speerwurf (800g): 36,98m – 6. Platz

Trainingslager Brixen 2025 - Tag 6
Der sechste Tag des Trainingslagers startete wie üblich mit dem Morgenlauf, bei dem alle ihre verspannten Muskeln bei schönstem Wetter reaktivieren konnten. Die Wettervorhersage versprach Sonne und angenehme Temperaturen für den ganzen Tag.
Nach dem ausgiebigen Frühstück ging es auch schon ins Stadion. Dort stand als erstes das eincremen mit Sonnencreme an, denn auch schon am frühen Morgen um 8:45 Uhr war es ziemlich warm im Vergleich zu den Tagen zuvor. Nach dem Einlaufen und dem klassischen Warmup mit Dehnen und Koordination ging es für die einzelnen Gruppen auch schon an die jeweiligen Disziplinen. Die U14 ging zum Speerwerfen während die Älteren zum Weitsprung/Hürdenlauf und ebenfalls zum Speerwurf gingen.

Die Mittagspause verbrachten heute alle in Kleingruppen in der Brixener Innenstadt. Dort haben sich einige mit Pizza und anderen Leckereien gestärkt. Zum Nachtisch gab es hier und da auch ein Eis. Manche besorgten sich auch das ein oder andere Souvenir.
Nach dem Städtetrip stand aber die Nachmittagssession an. Bei sommerlichen 21 Grad machten sich alle gemeinsam bei einer Runde Football warm. Danach startete die zweite Technikeinheit des Tages wobei sich die Älteren zum Weitsprung begaben und die U14 diesmal bei den Hürden an der Reihe war. Andere Gruppen wiederum warfen den Diskus und haben ein bisschen Kraft gemacht um die Stabilität für die anderen Disziplinen zu verbessern.

Abends ging es zurück in die Unterkunft wo auch schon das lecker Abendessen auf uns wartete. Heute wurden wir mit Salaten, Lasagne, riesigen Schnitzeln mit Bratkartoffeln und zum krönenden Abschluss mit Vanilleeis und Himbeersoße verwöhnt.
Um den letzten gemeinsamen Abend zusammen ausklingen zu lassen, spielten wir wie immer Karten und genossen die letzte Zeit miteinander.

Trainingslager Brixen 2025 - Tag 5
Der fünfte Tag des Trainingslagers begann wie jeder andere, mit dem traditionellen Morgenlauf.
Um perfekt in den Tag starten zu können, muss natürlich nach dem Lauf ausgiebig gefrühstückt werden! Heute begann die Reise ins Stadion bereits um 08:35 Uhr, damit wir uns wichtige Trainingsanlagen sichern konnten. Da das Wetter heute Morgen etwas bescheiden war, wärmten wir uns unter dem Hallendach der Handballhalle auf. Während sich die U14 mit Weitsprung beschäftigte, haben die Älteren an ihrer Technik im Kugelstoßen/Sprint/Hochsprung gearbeitet.

Nach einer verkürzten Mittagspause im Stadion, ging es für die älteren Jungs in den Diskusring. Danach ging es dann für die Älteren ins Schwimmbad, wo sie sich von ihren anstrengenden Trainingseinheiten regenerieren konnten. Für die jüngeren Athleten ging es nach einer gewöhnlichen Mittagspause in der Unterkunft in die zweite Trainingseinheit. Für die drei Trainingsgruppen stand Hochsprung/Hürdenlauf/Kugelstoßen auf dem Plan.

Im Anschluss haben sie, um ihren Rumpf zu stärken, ein Kräftigungszirkel eingebaut. Am Abend trafen sich alle wieder in der Unterkunft um ihr verdientes Abendessen zu genießen. Auf dem Essensplan stand heute vorzügliche Spinatknödel mit Parmesan (Vorspeise), Spätzle mit Geschnetzeltem (Hauptgang) und schmackofatziges Tiramisu als Nachtisch. Um den Abend ausklingen zu lassen, wurde Karten gespielt, Technikanalysen durchgeführt, zusammengesessen und geredet.

Trainingslager Brixen 2025 - Tag 4
Hochmotiviert starteten heute alle Gruppen pünktlich um 7.00Uhr mit dem Frühstückslauf in den Tag.

Nach dem Frühstück bei dem alle ihr kleines Ostergeschenk- das diesjährige Trainingslagershirt- erhielten, begannen alle von klein bis groß mit dem Training. Die U14 hüpfte wie der Osterhase über die Hochsprunglatte während die U16 /U18 Mädels sich auf den Weg machten die Technik beim Speerwerfen zu verbessern, oder möglichst weit in den Sand zu springen. Zeitgleich ging es für alle Jungs aus dem Mehrkampfteam hoch hinaus beim Stabhochsprung.

Nach unserer Mittagspause fuhren wir erneut ins Stadion, um uns bei der strahlenden Sonne, die sich nun endlich blicken ließ mit Speerwurf in der U14 zu vergnügen. Für die Mehrkampfmädels hieß es Kugelstoßen und Weitsprung bei unserem frisch angereisten Trainer Tim. Auf dem Plan der Mehrkampfmänner stand Speerwurf und danach eine Krafteinheit. Für die jüngeren Mehrkämpfer ging es währenddessen über die Hürden. Nach ausgiebigen Abendessen lassen wir nun den Tag bei einer Runde Werwolf ausklingen. :)

Trainingslager Brixen 2025 - Tag 3
Wieder einmal begab sich die Gruppe, die schon am Donnerstag ankommen war, auf den täglichen Morgenlauf um gut in den Tag zu starten.
Währenddessen startete bereits die andere Gruppe, die heute nachkam, mit voller Motivation und Vorfreude. Nach dem Morgenlauf frühstückte die erste Gruppe und ging danach ins Stadion, um schonmal zu trainieren.

Angesagt für den Vormittag waren Starts, Diskus und Hochsprung. Gegen Mittag kam die Nachzügler-Gruppe, die noch einen kleinen Stopp bei der Aussichtsplattform, von der man die Zugspitze sehen konnte, gemacht hatte, kam gut gelaunt an und wurden freudig empfangen.
Versetzt starteten die Gruppen in das Nachmittags-Trainings-Programm. Dort wurden Sprints, Speer, Hochsprung und Hürden trainiert. Nach guten Trainingseinheiten hatten alle noch zusammen Sprungkraft trainiert.
Nach dem erfolgreichen Trainingstag begaben sich die Gruppen zum lang ersehnten Abendessen. Es gab Risotto als Vorspeise, als Hauptgang Bratkartoffeln und Hähnchen und zum Nachtisch Obstsalat. Der Tag endete sehr erfolgreich und mit vollem Magen.

Trainingslager Brixen 2025 - Tag 2
Früh am Morgen startete der zweite Tag des Trainingslagers mit dem berüchtigten Morgenlauf.
Wie gewohnt ging es direkt nach dem Frühstück ins Stadion, wo uns überraschend warme Temperaturen und Sonnenstrahlen empfingen. In kleinere Gruppen eingeteilt starteten wir nach dem gemeinsamen Aufwärmen mit den ersten richtigen Technikeinheiten.


Während eine Gruppe mit Hürden und Speer anfing, startete die andere mit Weitsprung und Kugel. Parallel dazu widmete sich die dritte Gruppe dem Hürdenlauf und Diskuswurf.

Nach einer kleinen Mittagspause, in der wir von unseren zuvor am Morgen vorbereiteten Lunchpaketen gestärkt wurden, ging es erneut ins Stadion, um die für heute letzte Trainingseinheit zu absolvieren. Dort startete die Gruppe Grundmann zunächst mit Weitsprung, Gruppe Kretschmer mit Hürden und Gruppe Merle mit Hochsprung, bis sich die Athleten der U16 schließlich bei Martin zum abschließenden Kugelstoßen versammelten, während die älteren Athleten das Training mit einer Einheit im Kraftraum beendeten.

Abschließend gab es zum Abendessen - passend zum Karfreitag - Kartoffeln mit Fisch, bevor der Abend mit einer Runde Karten sein Ende fand.

Trainingslager Brixen 2025 - Tag 1
Heute war wie letztes Jahr schlechtes Wetter leiderL
Die Abfahrt hat schon schlechtes Wetter gezeigt und als alle im Auto waren, begaben wir uns auf die lange Fahrt nach Natz Schabs zur Pension Radmüller.
Als wir angekommen sind, haben wir die Zimmer gerichtet und sind dann direkt ins Training, aber wie wir schon bei der Abfahrt vermutet hatten, war schlechtes Wetter.
Im Training haben wir dann einfach Hürden Koordination und Sprünge gemacht. Wir hofften alle, dass das Wetter morgen besser wird.
Angekommen in der Unterkunft hatten wir dann Zeit uns umzuziehen und zu duschen, bis es dann endlich Essen gab. Es gab wie immer Salat und dann noch Knödel zur Vorspeise, zur Hauptspeise gab es dann Reis mit Gulasch und zum Nachtisch noch Crème brûlée. Es war wie immer richtig lecker und lustig.
Abends spielten wir alle zusammen noch Karten.
Fotogalerie TrainingslagerBrixen2025 - Tag 1

Trainingslager der Leichtathleten unter dem Motto „Don’t Stop until you’re Proud!
Heute sind die ersten Jugendlichen und jungen Aktiven wieder ins Osterferien-Trainingslager nach Brixen gestartet. Trainiert wird wieder im gut ausgestatteten Stadion in Brixen, das als bewährter Austragungsort der jährlichen Ländervergleichswettkämpfe ideale Bedingungen für die Saisonvorbereitung bietet. Die jungen Athletinnen und Athleten der LG Steinlach-Zollern und ihre Trainer und Betreuer freuen sich auf sportlich anstrengende, erlebnisreiche und hoffentlich sonnige Tage.
Auf der Homepage der LGSZ gibt es jeden Tag einen Bericht aus dem Trainingslager und viele Fotos!
Die LG Steinlach-Zollern bedankt sich herzlich für die Unterstützung der Beitlich-Stiftung, der Sparkasse Zollernalb, der Easy-Apotheke Mössingen, Dr. Götz Egerter Praxisklinik und der Autovermietung Schlegel.
Wir wünschen allen schöne Ferientage und frohe Ostern!


US-College-Hallen-Nationals und Conference: Joshua Kommer mit PB – Kelmen de Carvalho scheidet nach Meisterschaftsrekord verletzt aus
Im März standen für die beiden aktuellen US-College-Studenten der LG Steinlach-Zollern die Nationals bzw. die Conference-Hallen-Titelkämpfe im Siebenkampf an. Joshua Kommer ging für das Team East Texas A&M im Süden der Staaten in Birmingham/ Alabama bei den Conference-Meisterschaften an den Start, während Kelmen de Carvalho eine Woche später im Trikot der Uni Harding (Arkansas) mit seinem Team in nördlichere Gefilde nach Indianapolis zu den Nationals Division II reiste.

Hallen-Leichathletik-EM: Gelungenes Debüt von Sandrina Sprengel auf der großen Bühne
Bei den Leichtathletik-Hallen-Europameisterschaften im niederländischen Apeldoorn durfte Sandrina Sprengel (LG Steinlach-Zollern) im Fünfkampf der Frauen ihre Premiere für die deutsche A-Nationalmannschaft geben, nachdem sie sich für das Feld der besten 14 Fünfkämpferinnen in Europa qualifiziert hatte. Nach den Vorleistungen als Neuntbeste aller Starterinnen in dieser Hallensaison hatte sie sich Rang acht als Ziel vorgenommen.
Dieses Unterfangen bekam beim Wettkampfauftakt über die 60m Hürden einen Dämpfer, nachdem die einzige deutsche Mehrkämpferin im Feld leider den Start „verschlafen“ hatte und dann bei der Aufholjagd auch nicht mehr so richtig in die Gänge kam. So überquerte sie die Ziellinie nach 8,50s und blieb damit zwölf Hundertstel über ihrer Bestzeit, die sie zwei Wochen zuvor bei den Deutschen Meisterschaften aufgestellt hatte. „Das Warmup über die Hürden lief richtig gut. Vor dem Rennen war ich dann bei meinem ersten Start bei den Aktiven doch ziemlich aufgeregt. Davon konnte ich mich dann auch nicht mehr freimachen. Nach dem Rennen war ich doch geknickt, weil ich deutlich mehr draufhatte“, berichtet die LGSZ-Athletin über ihren Wettkampfauftakt. In der Gesamtwertung hielt sich der Punktverlust aber noch in Grenzen.
Im Hochsprung sah es anfangs nach einer Trendwende aus. Mit starken Versuchen im Einspringen schien Sandrina Sprengel sich nachdrücklich rehabilitieren zu wollen. Aber im Wettkampf war sie dann erneut nicht locker genug und musste sich dieses Mal mit 1,69m begnügen. Im Vergleich zu ihrer Bestmarke von 1,83m ließ sie damit viele wertvolle Punkte liegen und rangierte nach dem Hochsprung auf Rang 13. „Danach war ich schon traurig. Die Aufmunterungen aus dem Team bestärkten mich, mit neuem Mut und Entschlossenheit weiter zu Werke zu gehen“, so ihre Gefühlsbeschreibung nach der zweiten Disziplin.
Mit dieser Einstellung meldete sich die Jüngste aller Teilnehmerinnen im Fünfkampf eindrucksvoll mit einer neuen Kugelstoßbestleistung im Wettkampf zurück. Auf 14,22 Meter flog ihre Kugel im zweiten Versuch. „Erstmals die 14m-Marke geknackt zu haben, das war schon cool“, fasst sie später dieses Glücksgefühl in Worte. Damit lag sie im Fünfkampf sogar wieder auf Bestleistungskurs und schob sich in der Gesamtwertung auf Rang zehn nach vorne.
Nach einer kurzen Mittagspause folgte für Sandrina Sprengel mit dem Weitsprung die Disziplin, in welcher sie sich zuletzt ausgesprochen stark und sicher präsentiert hatte. So holte sie bei der deutschen Hallen-Einzel-Meisterschaft unlängst mit 6,47m die Bronzemedaille. Im Wettkampf in Apeldoorn folgte nach einem völlig verunglückten ersten Sprung ein sehr guter, aber minimal übergetretener Versuch. So war vor dem letzten Versuch Nervenstärke und Kampfgeist gefordert. Beides bewies die (Sieben)-„Kämpferin“ eindrucksvoll. Unmittelbar vor dem Brett abspringend, flog sie bis auf 6,27 Meter hinaus und erzielte damit noch die fünftbeste Weite im Feld. Diese brachte sie in der Gesamtwertung bis auf Platz sechs nach vorne. „Vor dem dritten Sprung musste ich vom Anlauf her sicherheitshalber etwas zurückgehen. Dann 6,27m „ohne Brett“ waren für mich echt in Ordnung. Insgesamt hatte ich Spaß beim Weitsprung, der große Druck war inzwischen weg“, lautete ihr Disziplinfazit.
Beim abschließenden 800m-Lauf wollte Sandrina Sprengel nochmals eine neue persönliche Bestmarke laufen. Obwohl sie später berichtete, „trotz der mega Stimmung in der Halle gar nicht so richtig in den Lauf hineingefunden zu haben“, erzielte sie in 2:17,83min dennoch die angepeilte neue persönliche 800m-Bestzeit. Damit beendete sie ihren ersten Mehrkampf auf der ganz großen Bühne der internationalen Leichtathletik, der wie ein typischer Mehrkampf von Höhen und Tiefen geprägt war, auf einem beachtlichen siebten Rang. Insgesamt sammelte die deutsche Nachwuchshoffnung in der Endabrechnung 4.445 Punkte – und damit exakt genauso viele wie bei der Hallen-DM vier Wochen zuvor. Für die Sommersaison scheint sie sich aber noch etwas aufgespart zu haben.

Sandrina Sprengel holte überraschend Bronze im Weitsprung bei der Hallen-DM und wird für die Hallen-EM im Fünfkampf nominiert
Siebenkämpferin Sandrina Sprengel ging bei den deutschen Hallenmeisterschaften der Aktiven an den Start, nachdem sie sich mit starken Leistungen kürzlich beim Gewinn des deutschen Hallenmeistertitels im Fünfkampf der Frauen auch in den Einzeldisziplinen qualifiziert hatte. Hochmotiviert stellte sich das „Aushängeschild“ der LG Steinlach-Zollern am zweiten Tag der deutschen Titelkämpfe in Dortmund den Spezialistinnen über 60m Hürden. Im dritten von drei Halbfinalläufen gelang der großgewachsenen LGSZ-Athletin ein sehr guter Start und sie mischte vorne im Feld mit. Leider sprintete sie dann im zweiten Streckenteil etwas zu passiv und musste abreißen lassen. Dennoch wurden für sie hervorragende 8,38s gestoppt – eine neue persönliche Bestmarke (PB). Das Finale der besten acht verfehlte sie dabei nur um einen Platz und um ganze drei Hundertstel-Sekunden.
Am dritten Tag der Titelkämpfe stand dann der Weitsprung der Frauen auf dem Programm. Hier traf Sandrina Sprengel auf keine geringere als Olympiasiegerin, Welt- und Europameisterin Malaika Mihambo, sowie mit Mikaelle Assani, auf eine weitere Olympiateilnehmerin von Paris. Die Athletinnen wurden in einer eindrucksvollen Show vorgestellt und vom Publikum entsprechend gefeiert. Davon schwärmte die Grosselfingerin im Trikot der LG Steinlach-Zollern noch nach dem Wettkampf. Der Wettkampfauftakt selbst missglückte ihr in den ersten beiden Versuchen. Doch im dritten Versuch - vom Publikum angefeuert - wollte sie es wissen. Dabei gelang ihr ein bravouröser Sprung auf 6,45m. Mit dieser neuen PB reihte sie sich vor Beginn des Endkampfes auf Rang 3 ein - direkt hinter die beiden Olympiateilnehmerinnen. Nachdem Sandrina Sprengel auch in den weitern drei Versuchen nochmals sehr gute Sprünge zeigte und sich sogar noch auf 6,47m steigern konnte, verteidigte sie ihre Platzierung. Vor ihr holten Malaika Mihambo Gold mit 6,79m und Mikaelle Assani Silber mit 6,57m.
Im Nachgang der Titelkämpfe von Dortmund veröffentlichte der Deutsche Leichtathletikverband ein 37-köpfiges Aufgebot für die Hallen-Europameisterschaften der Aktiven vom 6. bis 9. März im niederländischen Apeldoorn. Sandrina Sprengel wurde dabei als einzige Deutsche für den Fünfkampf der Frauen am letzten Tag der Veranstaltung nominiert. Sie ist sogar die erste deutsche Mehrkämpferin seit 2015 bei Hallen-Europameisterschaften. Für die erst 20-jährige LGSZ-Athletin ist es die erste Nominierung zu einer internationalen Meisterschaft im Aktivenalter – auf der ganz großen Bühne der Leichtathletik.
Gold für Nina Richter, Silber für MU16-Team und Bronze für WU16-Team bei württembergischen Hallen-Mehrkampf-Meisterschaften
Bei den württembergischen Hallenmehrkampf-Meisterschaften gingen insgesamt neun Athletinnen und Athleten der LG Steinlach-Zollern an den Start. Neben einem Team der U16-Jungs und der U16-Mädchen waren noch Letizia Keller bei den WU18 und Niklas Kretschmer bei den Männern als Solisten am Start. Die Bilanz der LG Steinlach-Zollern fällt sehr erfreulich aus. So holte sich Nina Richter die Goldmedaille im Fünfkampf der W14. Das Team der U16-Jungs in der Besetzung Paul Zukunft, Tom Hoch, Noah Handte und Arthur Jenike holte sich in der Fünfkampf-Mannschaft die Silbermedaille und die U16-Mädchen-Mannschaft Nina Richter, Miriam Dietrich und Lea Weithoffer holte Bronze. Paul Zukunft kam im Fünfkampf der M14 auf Rang 8. Letizia Keller konnte nach einem verunglückten Auftakt bei den WU18 mit neuen persönlichen Bestleistungen in den letzten beiden Disziplinen überzeugen. Niklas Kretschmer musste nach einem starken Stabhochsprung auf Rang 5 liegend verletzt aufgeben.

Joshua Kommer beim Siebenkampf in Houston/Texas
Joshua Kommer ist seit August 2024 am US-College in Commerce/Texas für das Team East Texas A&M aktiv. Der Zehnkämpfer der LG Steinlach-Zollern absolvierte beim Robert Platt Invitational auf dem Campus der University of Houston seinen ersten Hallen-Siebenkampf im Trikot der Texaner. Trotz guter Trainingsfortschritte konnte er sein erreichtes Niveau im Wettkampf noch nicht in allen Disziplinen zeigen. Dennoch erzielte Joshua Kommer schon über 60m Hürden (9,78s) und die 1000m (2:48,46min) neue persönliche Bestmarken. Letztendlich standen für den LGSZ-Mehrkämpfer bei seiner Siebenkampf-Premiere in den USA 4.342 Punkte zu Buche - eine Punktzahl, die er persönlich im Männer-Siebenkampf zuvor noch nicht erreicht hatte. Für die im März anstehenden Conference-Meisterschaften peilt er aber auf jeden Fall eine weitere Steigerung dieser Bestmarke an. Ein persönliches Highlight für Joshua Kommer war seine Begegnung mit der Sprint- und Weitsprung-Legende Carl Lewis, der als Trainer der University of Houston vor Ort war.




