Zum Hauptinhalt springen

Sie suchen Gelegenheit zum Laufen in einer netten Gemeinschaft?

Dann sind Sie beim Lauftreff der LG Steinlach-Zollern e.V. richtig!

  • Bei uns ist jede Läuferin und jeder Läufer herzlich willkommen.
  • Neue Läuferinnen und Läufer (mit bereits vorhandenen läuferischen Grundlagen) können bei uns unverbindlich vier Wochen kostenlos mit trainieren. Danach erwarten wir einen Beitritt zu unserer LG Steinlach Zollern e.V. oder zu unserem Kooperationsverein TV Hechingen e.V.. Damit verbunden sind vielfältige Leistungen seitens des Vereins, wie qualifizierte Betreuung, umfassender Versicherungsschutz, vergünstigter Einkauf von Trainings- und Wettkampfbekleidung, Teilnahme an Wettkämpfen mit Startpass u.v.a.m.
  • In unserem LaufTREFF finden Gesundheitsläufer genauso wie ambitionierte Wettkampfläufer ihren Platz.
  • Wir laufen bei jedem Wetter/jeder Witterung. Ausnahme: starker Sturm oder starke Gewitter.
  • Wir beginnen pünktlich zu der jeweils genannten Zeit am entsprechenden Treffpunkt. Nach einer gemeinsamen Mobilisierung laufen wir in verschiedenen Leistungsgruppen unterschiedliche Umfänge und Intensitäten. Den Abschluss der Trainingseinheit bildet ein gemeinsames Cooldown und Dehnen.
  • Jede Gruppe wird von mindestens einem ausgebildeten LaufTREFF-Betreuer begleitet.
  • Wir nehmen regelmäßig an Wettkämpfen, Volksläufen in der näheren und bei besonderen Events auch weiteren Umgebung teil. Eine Teilnahme ist selbstverständlich freiwillig.
  • Wir treffen uns im zweimonatigen Rhythmus im Anschluss an den LaufTREFF zu einem gemeinsamen Stammtisch im Sportheim Mössingen-Belsen „In Ernwiesen“ - an diesen Terminen wird nur max. 1 h gelaufen, um jedem die Möglichkeit des Stammtisch-Besuches zu ermöglichen (genaue Termine können unserem Kalender entnommen werden).

LG Steinlach-Zollern lädt ein zum Landschafts-Sonderlauf „Bergziegen reloaded“

Der nächste Sommerferien-Sonderlauf des Lauftreffs der LG Steinlach-Zollern am kommenden Samstag (19. August) folgt den Spuren des allerersten Sonderlaufs 'Bergziegen' im Jahr 2014.
Treffpunkt: 16:00 Uhr Freibad-Parkplatz, Mössingen, bzw. 16:15 Uhr Freibad-Parkplatz Öschingen. Bitte Getränk mitnehmen.

Start ist um 16:15 Uhr am Öschinger Freibad, um dann gleich hoch über den Fahrweg zum Filsenberg zu laufen. Dort ist der Meisenbühl die erste Anlaufstelle. Flach geht es weiter über die Wiesen, bevor der zweite steile Anstieg zum Bolberg wartet (5km), wo hoffentlich die grandiose Aussicht zu genießen sein wird. Über schöne Singletrails führt der Weg hinüber zum Genkinger Skilift. Dort bietet eine erfrischende Quelle die Möglichkeit zum Durstlöschen bei heißem Wetter (9km). Weiter wird Richtung Roßberg gelaufen (13km), wo es je nach Bedarf vielleicht sogar „isotonische Kaltgetränke“ (Geld nicht vergessen!) sowie eine zweite tolle Aussichtsmöglichkeit auf dem Turm gibt. Danach geht es dann schon Richtung Ausgangspunkt, allerdings noch über die Hochebene und wieder über superschöne Singletrails nach unten zur Panoramastraße in Öschingen. Von dort aus besteht dann die Möglichkeit, entweder direkt zurück nach Mössingen zu laufen (21km) oder wieder zum Ausgangspunkt Freibad in Öschingen (17,5km) Mit rund 600 Höhenmeter ist der Lauf zwar etwas anspruchsvoll, aber der Streckenpate Michael Kaufmann bietet Gewähr, dass alle mitkommen.

Alle Interessierten sind herzlich eingeladen. Keine Voranmeldung erforderlich.

Trailrunning im Ferienprogramm

Trail Ferienprogramm 1 200BildDer Outdoor-Trend Trailrunning macht auch vor dem Ferienprogramm nicht halt. Die LG Steinlach-Zollern hat Trailrunning für Kinder und Jugendliche mit dem mehrfachen Deutschen Berglaufmeister Timo Zeiler in ihr Angebot für das Mössinger Ferienprogramm aufgenommen. In der Nacht und noch am Samstagmorgen (12. August 2017) hatte es heftig geregnet. Manchen Interessierten waren dann doch Zweifel gekommen, ob man bei diesen Bedingungen am Samstagmorgen überhaupt laufen könnte. Aber ein waschechter Outdoor-Sportler lässt sich von etwas Regen und aufgeweichten Trails nicht abhalten. Dusche und Waschmaschine würden es später schon wieder richten.

Trail Ferienprogramm 2 200BildUnd so machte sich die 15-köpfige Trail-Running-Gruppe auf in den Firstwald. Zunächst noch auf den Schotterwegen, aber schon bald ging es auf schmalen Jägerwegen auf und ab, über die kleinen Brücken zur dicken Eiche. Hier war ein erstes Quiz rund um die Geschichte dieses historischen Baumriesen angesagt. Wer die Informationstafel aufmerksam gelesen hatte, konnte die Fragen richtig beantworten. Nach der kurzen Trinkpause mussten rund 100 Höhenmeter hinauf zur First genommen werden. Die Mädchen und Jungs im Alter von 8 bis 13 Jahren waren richtig fit und meisterten auch diese Herausforderung mit Bravour. Auf abwechslungsreichen Pfaden ging es wieder in Richtung Schulen am Firstwald. Die letzte steil abfallende Trailpassage erforderte volle Konzentration und Koordination, um auf dem rutschigen Untergrund das Gleichgewicht zu halten und ungewollten Bodenkontakt zu vermeiden.

Trail Ferienprogramm 3 200BildZurück am Ausgangspunkt warteten Getränke, Snacks und Obst für die verdiente Stärkung und natürlich die Siegerehrung. Gut sechs Kilometer im anspruchsvollen Gelände auf schwierigem Untergrund hatten alle Teilnehmer bestens bewältigt. Timo Zeiler und Lauftreffleiter Marcus Strohmaier waren begeistert. „Wenn die Kinder und Jugendlichen beim nächsten Mal wieder so fit sind, können wir für alle, die wollen, noch eine Schleife dranhängen,“ sagten die beiden Trail-Fans anerkennend.

Und wer sich weiter fit halten oder das abwechslungsreiche Laufen kennen lernen möchte, ist beim Lauf- und Leichtathletiktraining der LG Steinlach-Zollern herzlich willkommen. Alle Infos zu den Trainingszeiten unter http://www.lg-steinlach-zollern.de/training1/trainings-treffzeiten oder direkt bei Timo Zeiler Email: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein., Tel: 0172 6359060.

Viele Bilder in der Fotogalerie

Nächster Landschaftslauf der LG Steinlach-Zollern: Auf den Bolberg und Riedernberg

Nachdem die letzten Landschafts-Sonderläufe der LG Steinlach-Zollern eher etwas länger waren, soll es dieses Mal mit ca. 14 km überschaubarer werden. Die Strecke führt auf schönen Waldwegen von Talheim aus das Seebachtal hinauf, über Willmandingen zum Bolberg. Dort kann man eine sehr schöne Aussicht genießen. Auf kleineren Pfaden geht es dann Richtung Riedernberg, der als zweiter Höhepunkt angesteuert wird. Die märchenhaften Pfade führen auf den unscheinbaren Gipfel, von dem aus ein ungewöhnlicher Blick auf den Farrenberg genossen werden kann. Danach geht es in einem Bogen zurück zum Startpunkt. Die Strecke hat zwar ein paar Höhenmeter, allerdings werden die Betreuer das Tempo so variieren, dass alle Läufer mitlaufen können, die es sich zutrauen, zwei Stunden zu laufen. Bitte Getränk mitnehmen.

Start am 22.07.2017 um 16:00 Uhr, Parkplatz an der Talheimer Kirche.

Alle Interessierten sind herzlich eingeladen. Keine Voranmeldung erforderlich.

„Red Bull 400“

– zwei Läufer-Generationen bei den härtesten 400 Metern der Welt

Titisee Neustadt 1 200BildAm vergangenen Samstag (15. Juli 2017) fand bereits zum dritten Mal in Titisee-Neustadt an der Hochfirstschanze ein Berglauf der etwas anderen Art statt – der „Red Bull 400“ – die härtesten 400 Meter der Welt. Dieses Mal wurde erstmalig eine Weltmeisterschaft im Schanzenrennen ausgetragen und neben Größen aus dem Showbusiness und der Läuferszene, wie Andreas Bourani und Florian Neuschwander, nahmen auch zwei Läufer der LG Steinlach-Zollern teil, die ebenfalls nicht unterschiedlicher sein könnten: Christoph Groß, einer der erfolgreichen ambitionierten Triathleten und eher „der junge Wilde“ und Marcus Strohmaier, Lauftreffleiter und ambitionierter Breitensportler im seit wenigen Tagen eher „gesetzten Alter“… Für Christoph Groß sollte es bereits die dritte Teilnahme an einem Schanzenrennen sein und die zweite an der Hochfirstschanze, Marcus Strohmaier bestritt sein Debüt und wusste daher noch nicht, worauf er sich eingelassen hatte.

Titisee Neustadt 2 200BildDurch die ausgetragene Weltmeisterschaft hatte sich das Reglement geändert und es gab dieses Jahr Vorlauf, Semifinale und Finale, d.h. im „besten Fall“ durfte… oder besser gesagt musste man dreimal die Schanze hochlaufen. Die Voraussetzungen und Bedingungen waren gut und vielversprechend – das Wetter sonnig und nicht zu warm sowie beinahe windstill und das Geläuf nicht zu trocken, was für den Grip gut sein sollte.

Marcus Strohmaier war im 3. Heat/Vorlauf als Erster dran und spätestens an der Startlinie stehend machte sich dann doch beim Blick nach oben ein flaues Gefühl im Magen und etwas Unruhe breit, nachdem sich das ganze Ausmaß der Steigung vor einem auftat – jetzt war Fokussieren angesagt. Mit Ertönen des Startschusses setzte sich das Starterfeld die ersten 100 Meter abwärtsrasend in Bewegung, um sich dann, nachdem der Schwung aus der Abwärtsbewegung verbraucht war, bergauf zu kämpfen – anfangs noch weitestgehend aufrecht mit nach vorne geneigten Oberkörper, um sich dann aber bald aufgrund der Steigung im Vierfüssler fortzubewegen. Nach ca. 250 Metern beginnen die Oberschenkel und die Lungenflügel zu brennen und spätestens nach Überwinden des Schanzentisches und beim Erklimmen der Schanze wird der Geschmack von Laktat auf der Zunge unerträglich. Mit einer Zeit von 6:18,8min. und Platz 19 (von 59) sollte es für Marcus Strohmaier ins Semifinale reichen.

Christoph Groß war dann im 10. Heat/Vorlauf von insgesamt 12 Vorläufen dran – auch er orientierte sich wie die meisten Läufer vor ihm im rechten Bereich. Wie erwartet, setzte er sich gegenüber seinen Mitläufern durch und belegte mit 4:53,2min. den 2. Platz (von 62 Startern).

Jetzt war für die Zeit bis zum Semifinale erst einmal Regeneration angesagt, welche durch ein vielfältiges Rahmenprogramm von örtlicher Blasmusik bis zu Kunstflugdarbietungen durch Matthias Dolderer, amtierender Weltmeister Red Bull Air Race verkürzt wurde. Im Semifinale sollten die beiden LG Steinlach-Zollern-Läufer zusammen im gleichen Lauf starten, die Temperatur war inzwischen nach oben geklettert aber noch im erträglichen Bereich. Christoph Groß hatte im ambitioniert angegangenen Vorlauf etwas Körner lassen müssen und war am Ende sechs Sekunden langsamer, aber der mit 4:59,2min erreichte 6. Platz (von 65 Startern) sollte für den Einzug ins Finale deutlich reichen. Marcus Strohmaier hingegen scheiterte trotz einer Verbesserung um 10 Sekunden auf 6:08,3min. und einem 33. Platz (von 65 Startern) an der Cut-off-Zeit, die bei ca. 5:30 gelegen hat.

Nach den weiteren Wettbewerben Vorläufe Firefighter Staffel, Mixed Staffel und Männer Staffel sowie dem Finale der Frauen fand dann das heiß erwartete Finale Männer statt. Hier zeigte Christoph Groß nochmals seine ganze Qualität und seinen Biss und platzierte sich mit 4:53,1m nach einem harten Kampf mit Rang 29 (von 77 Startern) in der vorderen Hälfte.

Alles in allem traten die zwei LG Steinlach-Zollern Athleten zufrieden die Heimreise an, der eine mit dem Erreichen des gesetzten Ziels rundum zufrieden, der andere mit der Überlegung, die offene Rechnung im nächsten Jahr zu begleichen und mit etwas spezifischerem Training den Einzug ins Finale zu schaffen.

Herzlichen Glückwunsch!

Bilder in der Fotogalerie

28. Kusterdinger Hornissenlauf

Kusterdingen 1 200BildAlle Jahre wieder, hieß es am Sonntag für die Läufer der Region mal wieder, besonders früh auf den Beinen zu sein. Das Läuferfeld beim diesjährigen Kusterdinger Hornissenlauf war aufgrund der Austragung eines Rennens des WLV Team-Lauf-Cups 2017 besonders groß. Mit insgesamt 22 Aktiven und 8 Jugendlichen und Kindern war die LG Steinlach-Zollern am stärksten vertreten. Und stark war das Team auch bei den Ergebnissen: Alle Kinder und Jugendlichen erreichten Top-Platzierungen, bei den Senioren gingen vier Altersklassensiege auf das Konto der LG Steinlach-Zollern und viele weitere sehr schöne persönliche Ergebnisse wurden auf der selektiven Strecke erzielt.

Kusterdingen 2 200BildDer morgendliche Start stieß nicht bei allen auf große Gegenliebe - war aber angesichts der Temperaturen goldrichtig. Insbesondere die „älteren“ Jugendlichen hatten etwas Schwierigkeiten, sich um diese Uhrzeit zur Abfahrt zu motivieren. Im Rennen selbst war davon aber überhaupt nichts mehr zu spüren. Um 09:05 Uhr fiel bereits der Startschuss für die Kinder und Jugendlichen. Zwei anspruchsvolle Kilometer waren zu bewältigen.

Die Jüngsten der LG Steinlach-Zollern liefen ein hervorragendes Rennen. Fast alle Starter der Altersklasse U10 fanden sich auf dem Treppchen wieder, der Jüngste, Sam Stefanski (Jg. 2011), kam nach toller Leistung auf den undankbaren vierten Rang.

Emma Holzer, wKU10, Platz 2, 10:27
Lucy Stefanski, wKU10, Platz 3, 13:01
Luis Schröder, mKU10, Platz 3, 11:02
Sam Stefanski, mKU10, Platz 4, 11:48

In den Altersklassen wkU12 und mkU14 liefen sowohl Maja Schröder als auch Leonard Holzer aufs Siegertreppchen. Maja erreichte souverän Patz 1. Leonard hatte etwas mit Hustenreiz zu kämpfen, landete trotzdem auf Platz 2.

Maja Schröder, wKU12, Platz 1, 10:25
Leonard Holzer, mJU14, Platz 2, 09:27

Benjamin Holzer und Spontanstarter Christoph Zizer liefen als Gesamt-Erster und -Dritter ins Ziel. Benjamin Holzer war seine lange Verletzungspause noch anzumerken. Er setzte sich im packenden Zielsprint am Ende gegen den Zweitplatzierten durch.

Benjamin Holzer, mJU16, Platz 1, 07:30
Christoph Zizer, mJU16, Platz 3, 08:01

Um 09:30 Uhr startete der Hauptlauf über 10 Kilometer. Mit über 300 Startern waren es aufgrund der WLV Teamlauf-Wertung doppelt so viele Starter wie im Vorjahr. Es hatte sich auch bei den Läufern der LG Steinlach-Zollern noch immer nicht bei allen herumgesprochen, dass sich die Strecke von flach und sonnig in profiliert, anspruchsvoll und schattig geändert hat. Gestartet wurde pünktlich. Leider kam es aufgrund des großen Starterfelds beim Start zu Stürzen, die zum Glück glimpflich ausgingen. Nachdem sich das dichte Feld nach dem ersten Kilometer etwas auseinandergezogen hatte, konnte jeder in seinem Rhythmus das Rennen bei hervorragenden Bedingungen meistern. Bestzeiten waren aufgrund der rund 300 Höhenmeter jedoch nicht zu erwarten. Von den insgesamt 22 Startern der LG Steinlach-Zollern konnten vier Läufer das Rennen um Platz 1 in ihrer Altersklasse für sich entscheiden:

Anja Götz, 1. W35, 42:46
Margot Mössner, 1. W60, 54:24
Karin Boll, 1. W70, 66:35
Dieter Schneider, 1. M60, 44:10

Weitere Ergebnisse:

Marius Schneider, 9. M, 44:14
Christian Munzinger, 11. M35, 44:57
Thomas Holzer, 16. M40, 46:28
Heinz Fröhlich, 25. M50, 46:51
Christian Thomeczek, 29. M50, 47:37
Jochen Kienle, 16. M45, 48:14
Helmut Kessler, 19. M45, 49:55
Uwe Braun, 32. M50, 50:02
Ole Ahrens, 35. M50, 51:40
Nina Dearth, 13. W45, 54:06
Thomas Mensch, 39. M50, 54:07
Bettina Prillinger, 14. W45, 54:38
Jennifer Hipp, 9. W, 54.45
Theresia Trunk, 8. W55, 55:59
Joachim Haussmann, 27. M45, 57:12
Andrea Sauter, 12. W50, 59:18
Ute Fröhlich, 14. W50, 64:38
Sibylle Schmid, 16. W50, 67:45

Herzlichen Glückwunsch allen Teilnehmern!

Bilder in der Fotogalerie

Manfred Drößler ältester Teilnehmer beim Ermstal-Marathon und Sieger in M70

Fünf Tage nach seinem 74. Geburtstag gönnte sich der Ausdauerläufer der LG Steinlach-Zollern, Manfred Drößler, am 9. Juli einen weiteren Marathon in seiner Langdistanzkarriere. Er blieb dieses Mal ganz in der Nähe beim Ermstal-Marathon. Die Strecke von Metzingen nach Bad Urach und zurück muss hier mal zwei Mal durchlaufen werden.

Nach dem Start um 9 Uhr waren die ersten zwei Drittel des Marathons bei erträglichen Temperaturen und wenig Sonne zu laufen. Die letzten 10 km von Bad Urach nach Metzingen entwickelten sich bei Sommerhitze von fast 30 Grad und stechender Sonne zur Tortur. Die letzten Kilometer legte Manfred Drößler gehend und laufend zurück. Und dennoch ging sein Laufplan, unter 5 Stunden zu bleiben, auf. Nach 4:56:09 Stunden war Manfred Drößler mit Platz 1 in M 70 im Ziel.

Herzlichen Glückwunsch!

Landschafts-Sonderlauf „Summertrail auf dem HW 1“

Trailrun HW1 200Bild„Summertrail auf dem HW 1“ zum Zweiten - hieß es am Samstag (8. Juli 2017). Nachdem die Strecke, gespickt mit reichlich Trails, trotz der Höhenmeter ihren Reiz hat und landschaftlich sehr schön ist, hatte sich der verantwortliche Planer und Organisator zu einer Wiederholung entscheiden – allerdings mit dem Vorsatz, dieses Mal die Extra-Kilometer und -Höhenmeter aus dem letzten Jahr zu sparen… dies sollte ganz ohne technische Hilfsmittel funktionieren.

Eine eher überschaubare Gruppe von 8 ausdauernden Läuferinnen und Läufern traf sich am Mössinger Freibad-Parkplatz, um nach kurzem Erörtern der Wetterlage und der Entscheidung, dass das Wetter halten wird, zunächst mit den Autos in Richtung Bergrutsch-Parkplatz zu starten. Von dort aus ging es los und gleich knackig bergauf zum Hirschkopf und von da aus weiter am wunderbaren Albtrauf entlang zum Dreifürstenstein. Nach einer kurzen ersten Trinkpause mit obligatorischem Eintrag im Gipfelbuch der „DFS-Runner“ ging es weiter immer am Trauf entlang über die Köhlberghütte nach Jungingen, wo eine weitere Läuferin bereits wartete, um von dort aus den zweiten Teil mit in Angriff zu nehmen. Die Höhe, die man beim „Abstieg“ nach Jungingen verloren hatte, musste nun wieder gewonnen oder besser erkämpft werden - über einen schönen aber steilen Trail ging es zum Hohen Berg (854 m), auf dem Weg nach oben bzw. bei der anschließenden kurzen Rast entschieden sich zwei Läufer für die kürzere Variante in Richtung Burg Hohenzollern vorbei zum Domäne-Parkplatz, um sich dort abholen zu lassen. Die restlichen 7 Läufer und Läuferinnen liefen weiter vorbei am Kohlwinkelfelsen und Backofenfelsen zum Nägelehaus am Raichberg-Turm, um dort nochmals die Trinkblasen zu füllen und sich, trotz unbändiger Lust auf Kuchen oder kühlen isotonischen Durstlöschern aus heimischen Brauereien, nur mit mitgebrachten Gels oder Riegeln für die letzten Kilometer zu stärken. Nachdem man schon fast vier Stunden unterwegs war, ging es zügig weiter Richtung Zollersteighof, von wo aus man dieses Mal den direkten Weg abwärts über Thanheim nach Bisingen zum Bahnhof nahm. Hier war das Shuttlefahrzeug mit Mineralwasser und Apfelsaft geparkt.

Am Ende standen knapp 30 Kilometer und 710 Höhenmeter auf den Uhren. Das Wetter hat auch gehalten – abgesehen von zwischendurch kurzzeitigem leichten Regen blieben die Trailrunner von Gewittern oder Unwettern verschont.

Bilder in der Fotogalerie

25. Reutlinger Altstadtlauf

Benni Holzer Sieger im Jugendlauf

RT 1 200BildZum Jubiläumslauf am 1. Juli waren bei optimalem Laufwetter 12 junge Läuferinnen und Läufer der LG Steinlach-Zollern auch dieses Jahr wieder angetreten, um den Zickzack-Kurs durch die Gassen der Reutlinger Altstadt zu bewältigen. Alle haben sich wacker geschlagen - und Benjamin Holzer machte dort weiter, wo er vor seiner zweimonatigen Verletzungspause aufgehört hatte: Er gewann mit deutlichem Abstand einmal mehr den Jugendlauf.

RT 2 200BildAls erstes gingen die Bambinis an den Start. In dieser Klasse starteten Luis Schröder, Mara Speidel, Leni Speidel, Mian Sprenger, Sam Stefanski und Lia Stefanski. Alle haben die Strecke souverän bewältigt und wurden im Ziel von der Oberbürgermeisterin persönlich mit einer Medaille ausgezeichnet.

In der Klasse Schüler D starteten Emma Holzer und Lucy Stefanski. Das Starterfeld war groß, Jungs und Mädels liefen gemeinsam. Insgesamt waren ca. 40 Mädchen der Altersklasse WK10 vertreten. Emma Holzer lief knapp am Siegertreppchen vorbei und erreichte Platz 4. Lucy Stefanski konnte einen hervorragenden 9. Platz unter den Top Ten erlaufen.

Bei den Schülern der Klasse B waren Mika Speidel und Leonard Holzer gemeldet. Beide liefen ein ordentliches Rennen und fanden sich mit Platz 19 und 26 in der vorderen Hälfte des Feldes wieder. Insgesamt blieben sie jedoch etwas hinter ihren Möglichkeiten. Miriam Schmidt lief mit einer Zeit von 11:33min ein sehr gutes Rennen. Sie erreichte Platz 5 in der Altersklasse WK14.

Nach seiner zweimonatigen Verletzungspause meldete sich Benjamin Holzer wieder zurück. Er siegte wie im Vorjahr mit einer Zeit von 8:49min. mit deutlichem Abstand zum Zweitplatzierten.

Margot Mößner und Christian Thomeczek starteten beim Reutlinger Altstadtlauf dieses Mal für das Team BBQ. Margot Mößner gewann ihre Altersklasse W60 in 50:31min. Christian Thomeczek belegte mit 42:29min. Platz 6 in M50 (Platz 28 gesamt).

Herzlichen Glückwunsch!

Bilder in der Fotogalerie

Einladung zum Landschafts-Sonderlauf „Summer-Trail auf dem HW1“

Weil es so schön war noch einmal: Am kommenden Samstag, 08. Juli, 15 Uhr, ist es wieder soweit – der Lauftreff der LG Steinlach-Zollern e.V. lädt zu einem läuferischen Schmankerl ein und startet einen weiteren Landschafts-Sonderlauf auf dem HW 1 für ausdauernde Läuferinnen und Läufer.

Vom Treffpunkt Freibad-Parkplatz geht es zunächst mit den Autos in Fahrgemeinschaften zum Bergrutsch-Parkplatz zum Start. Von dort aus erfolgt der läuferische Einstieg über den Premium-Wanderweg zum Hirschkopf hoch, um dem HW1 folgend an der Traufkante entlang zum Dreifürstenstein zu laufen. Weiter geht es immer auf dem HW1 über das Naturschutzgebiet bis hinunter nach Jungingen. Auf den nächsten ca. 4 Kilometern steigt der Weg wieder rund 300 m an, um dann auf weiteren rd. 10 Kilometer unzählige schöne Aussichtspunkte, wie Backofenfelsen, Blasenberg oder auch den Hangenden Stein zu passieren. Die letzten 4 Kilometer geht es stetig bergab bis zum Zielpunkt am Bisinger Bahnhof. Mit dort geparkten Autos wird nach Mössingen zum Ausgangspunkt zurückgefahren.

Die Strecke ist mit ca. 30 Kilometern und rd. 900 Höhenmetern auf überwiegend befestigten Waldwegen durchaus anspruchsvoll, dies setzt eine gute Grundlagenausdauer voraus, man muss in der Lage sein, 3 - 4 Stunden laufen zu können.

Wer nicht so lange laufen möchte, kann die Strecke auch abkürzen: Die erste Möglichkeit bietet sich in Jungingen, von dort kann man mit der Bahn zurück nach Mössingen fahren (Achtung: Geld für Fahrkarte mitnehmen). Eine weitere Möglichkeit ist, am Backofenfelsen in Richtung Burg Hohenzollern abzubiegen, diese auf halber Höhe umrunden und dann weiter bis zur Domäne zu laufen und dort per PKW nach Mössingen zurückzufahren.

Bitte unbedingt gute Laufschuhe (je nach Wetter empfehlen sich Trailschuhe) anziehen, ausreichend zu trinken und auch Riegel oder Gel einpacken (es gibt unterwegs keine Verpflegungsstation).

Um die Fahrzeuglogistik planen zu können, bitte bis Donnerstag 06.07.2017 an den Streckenverantwortlichen Marcus Strohmaier (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.) die Teilnahme melden.

Zahlen, Daten, Fakten:
Treffpunkt:    Freibad-Parkplatz Mössingen
Uhrzeit:         15:00 Uhr (wegen der ausgedehnten Runde eine Stunde früher als der normale Lauftreff)
Startpunkt:    Bergrutsch-Parkplatz
Entfernung:   ca. 30 Kilometer
Höhe:             ca. 900 Höhenmeter (kumuliert)
Zielpunkt:      Bahnhof Bisingen

1. LG Steinlach-Zollern TrailrunningCamp in Blons

Trailrunningcamp 1 200BildAm Freitag (30. Juni) um 09:00 Uhr war es endlich soweit – eine bunte Gruppe von 11 Läuferinnen und Läufern traf sich am Freibad-Parkplatz in Mössingen, um gemeinsam ins Große Walsertal nach Blons zu einem Wochenende gespickt mit jeder Menge trailigen Kilometern und noch mehr Höhenmetern aufzubrechen. Die Bilanz der GPS-Geräte zeigte am Sonntagmittag nach dem erlebnisreichen Wochenende 50 gelaufene Kilometer und rd. 3.200 erklommene Höhenmetern an. Die Teilnehmer waren rundherum zufrieden und freuen sich schon auf nächstes Jahr.

Trailrunningcamp 2 200BildNach einer rund dreistündigen Fahrt ohne Zwischenfälle war bei noch gutem Wetter die angemietete Hütte in Blons erreicht. Die Unterkunft sollte sich als Glücksgriff herausstellen, da die Ausstattung und das Drumherum keine Wünsche offen ließen.

Kaum angekommen, ging es auch schon los auf eine erste Einlaufrunde. Diese war im ersten Abschnitt noch eher unscheinbar, weil sie überwiegend auf Asphalt- oder Schotterwegen verlief und somit noch wenig Trailcharakter aufwies. Der Abstieg in der zweiten Hälfte ab der Alpe, an welcher spontan ein leckerer Bergkäse für das Frühstück eingekauft wurde, sollte aber entschädigen, waren diese Wege doch nach dem Geschmack der Trail-Fans schon mit einem entsprechenden Anspruch versehen – alles in Allem genau das Richtige zum „Einrollen“. Am Ende sollten rund 16 Kilometer und knapp 900 Höhenmeter verbucht werden können. Damit aber für den ersten Tag noch genug, denn am Abend traf man sich noch zu einer knapp einstündigen Einheit Functional Training, die bei allen für ein „gutes Körpergefühl“ sorgte und den einen oder anderen zur regelmäßigen Teilnahme am freitäglichen Training im Ernwiesenstadion ermunterte.

In einer Gemeinschaftsarbeit wurde das heimatlich-schwäbische Abendessen zubereitet - Linsen mit Spätzle, Speck und Saiten standen auf der Speisekarte – hier erwies sich die Mengenkalkulation der Organisatoren als zu „ambitioniert“…

Nach einer über weite Strecken ruhigen Nacht ging es am Samstag früh aus den Federn, denn man hatte sich mit dem Breithorn ein Ziel mit umfangreicher Strecke vorgenommen. So wurde bereits um 7 Uhr gefrühstückt und die Abfahrt für 09:30 Uhr angesetzt. Da die bis in die Haarspitzen motivierte Gruppe bereits um 08:30 Uhr ungeduldig bereitstand, ging es schon 30 Minuten früher los. Sowohl am Samstag als auch am Sonntag standen Trailschuhe der Marke SALOMON zum ausgiebigen Testen zur Verfügung, die freundlicherweise INSIDER SPORT in Hechingen organisiert und zur Verfügung gestellt hatte.

Die erste Hälfte mit rund 11 Kilometern und knapp 1.000 Höhenmetern wurde noch bei schönem, aber schon kühlerem Wetter bewältigt. Allerdings zog während der Pause an der Steiris-Alpe bei Holunderschorle, Speckbrot und Flädlesuppe leider der anvisierte Gipfel mehr und mehr zu und es wurde ungemütlich kalt. Nachdem auch noch die Hüttenwirtin von einem Aufstieg abriet, wurde die Route geändert. Die weiteren rund 14 Kilometer mit nochmals ca. 460 Höhenmetern sollten aber nicht weniger schön sein… auch wenn der Gipfel fehlte. Bei der Ankunft waren alle geschafft und platt, aber letztendlich doch rundum zufrieden mit dem tollen Tag bei überwiegend gutem Wetter mit wenig Regen.

Zurück auf der Hütte wurden die „geschundenen“ Körper auf die verschiedenste Art gepflegt und das Küchenteam bereitet das Barbeque für den Abend vor. Glücklicherweise hielt das Wetter zumindest so lange, dass wenigstens draußen auf der Terrasse gegrillt werden konnte – gegessen wurde dann in der gemütlicheren, weil wärmeren Stube. Nachdem alle vom Tag mit doch 25 (für manche auch 29) Kilometer und knapp 1.500 Höhenmeter gezeichnet waren, ging es früh ins Bett – schließlich wollte man am Sonntag nochmals eine Runde drehen und aufgrund des Abreisetages bereits um 08:00 Uhr starten.

Am letzten Tag sollte es dann noch unbedingt ein Gipfel sein und man hatte sich hierfür den Hohen Fraßen ausgesucht, da die Runde mit ca. 9 Kilometern „überschaubar“ zu sein schien – die knapp 1000 Höhenmeter, verteilt auf nur knapp 4 Kilometer, die die Teilnehmer „kalt“ ließen. Nach anfänglichem Zögern aufgrund des nicht allzu tollen Wetters, welches wenig Sicht vom Gipfel versprach, ging es dann doch noch für die meisten los. Wenngleich der Aufstieg nach den zwei vorangegangenen Tagen alles andere als locker und angenehm war, entschädigte das Gipfelkreuz und der absolut geniale trailige Abstieg mehr als erwartet und alle waren letztendlich froh, nicht darauf verzichtet zu haben.

Nach einer kleinen Stärkung und dem obligatorischen Aufräumen und Putzen der Hütte wurde dann auch schon wieder die Heimreise angetreten, nicht jedoch ohne vorher noch das vergangene, reichlich mit Kilo- und Höhenmetern gespickte Wochenende Revue passieren zu lassen. Alle Teilnehmer sowie die Organisatoren zogen ein durchweg positives Fazit und sind sich einig, dass dies unbedingt in 2018 wiederholt werden muss – erste Vormerkungen wurden bereits notiert.

Bilder in der Fotogalerie