LG Steinlach Triathlon - Saisoneröffnung auf der Radrennbahn Öschelbronn
Ein besonderes Radsporterlebnis hatten zu Jahresbeginn einige Triathleten der LG Steinlach: Die Saison wurde auf Einladung von Klaus Stöhr auf der Radrennbahn in Öschelbronn (Gäufelden) eröffnet, die exklusiv zur Verfügung stand. Die Anlage ist überdacht, jedoch nach allen Seiten offen. So war es bei 6 Grad frisch und zugig, warm sollte es aber allen werden! Die klassische, überhöhte Holzbahn darf nur mit speziellen Bahnrädern befahren werden, die ausgeliehen werden konnten. Jedoch durfte ausnahmsweise auch mit den eigenen Rennrädern gefahren werden. Die minimalistischen Bahnräder haben keinen Freilauf, keine Bremse, keine Schaltung! Die starre Übersetzung mit ständig kurbelnden Beinen ist sehr gewöhnungsbedürftig.
Nach Montage der mitgebrachten Pedale und einer Einweisung in die speziellen Verhaltensregeln wurden die ersten, noch zaghaften Proberunden gedreht. Das Anfahren wie auch das Anhalten will gelernt sein. Aber getreu dem Motto "wer bremst, verliert" gab es nur eine Richtung: vorwärts. Und das heißt auf der Radbahn: links herum! Schnell gewöhnte man sich an den speziellen Vortrieb und wagte sich mit zunehmendem Tempo auch auf die äußeren Spuren der Bahn. Diese verlangen in den Steilkurven ein Mindesttempo, um nicht abzurutschen. Nach etlichen Runden und steigendem Vertrauen in Mensch und Technik, wurden weitere, nun zügigere Runden im Verbund gedreht: Professionell löste man sich in der Führungsarbeit ab und konnte sich dazwischen im Windschatten erholen. Voll konzentriert - aber ohne auf Autos, Ampeln oder Schlaglöcher achten zu müssen. Ein besonderes Erlebnis und eine gute Möglichkeit, wetterunabhängig trainieren zu können.
Die untere, schwarze Messlinie ist 200 m lang. Gefahren wurde meist zwischen der roten Sprinter- und der noch weiter außen liegenden, blauen Steherlinie, denen jeweils eine besondere Bedeutung zukommt. Mit zwei kurzen Erholungspausen wurden teils über 200 Runden gedreht, also gut und gerne 40 km auf dem Oval, die alles andere als langweilig waren. Es hat allen viel Spaß gemacht! Die Teilnehmer waren sich einig: Dies sollte man wiederholen, vielleicht bei etwas wärmeren Temperaturen.
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